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DigiTask: Trojaner-Hersteller beliefert*etliche Behörden und Bundesländer

Schnüffeltechnik für Baden-Württemberg, die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt: Der Hersteller des offenbar*stümperhaft programmierten Staatstrojaners hat nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen viele deutsche Behörden beliefert - für Millionen Euro.*Der DigiTask-Gründer wurde einst wegen Beamtenbestechung verurteilt.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791112,00.html
  1. #20

    Guten Tag in der Wirklichkeit

    Warum nur fällt mir mal wieder das Wort "Bananenrepublik" ein?
    Wenn ich das nur wüßte!
  2. #21

    Bananenrepublik

    Das hat ja schon lange Tradition hier, dass staatliche Institutionen (u.a. Polizei) erstens schlechte und zweitens grotesk überteuerte Software kaufen. Ist der Verkäufer dann auch noch wg. Beamtenbestechung vorbestraft, komplettiert das nur das erschütternde Gesamtbild.
  3. #22

    Staatsschnüffler

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schnüffeltechnik für Baden-Württemberg, die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt:...
    Ah, die Behörden bestätigen genau die Urteile, die wir über sie haben. Ja schau an: Es sind nicht mal Vor-Urteile, sondern alle Befürchtungen vom Überwachungsstaat stimmen.

    Deshalb: Staats-Schnüffler quälen, Piratenpartei wählen.
  4. #23

    .

    Die Digi Task GmbH sollte Joomla schnell auf die Version 1.7.0 aktualisieren :-D

    Die Website wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bald nicht mehr erreichbar sein.
  5. #24

    unappetitlich, diese Schnüffelei ! - ein Glück, dass es jetzt die Piraten gibt

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schnüffeltechnik für Baden-Württemberg, die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt: Der Hersteller des offenbar*stümperhaft programmierten Staatstrojaners hat nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen viele deutsche Behörden beliefert - für Millionen Euro.*Der DigiTask-Gründer wurde einst wegen Beamtenbestechung verurteilt.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791112,00.html
    da gibt's das Grundgesetz, vereidigte Regierung, ein Parlament, zig Parlamentarische Kommissionen ...
    und trotzdem wird mit dem Schutz der Bürger auf freie Kommunikation PERMANENT Schindluderei getrieben.
    die Piraten-Partei, ein Glücksfall für die Schaffung & Einhaltung rechtsstaatlicher Regelungen
    - ALLE anderen Parteien inkl. Chr. Wulff scheinen hierzu LEIDER impotent, inkompetent & ineffizient zu sein -
    gebt dem CSU-Ministranten Friedrich noch ein paar Stunden Redezeit,
    und die Piraten werden auf ZWEI-stellige Wahlresultate hoffen können, glauben Sie mir.

    Der Bürger (selbstverständlich excl. die "C"s) ist der Amtwillkür überdrüssig;
    wozu Steine werfen, ein Wahlzettel für die Piraten,
    und vieles was gestern noch undenkbar war, wird morgen schon möglich ..

    ein Prozess zwar, der leider auch seine Zeit dauert,
    aber einfach mal "raus aus diesem Mief, lasst's uns anfangen, zum Glück !"

    PS: ich fordere die Entsorgung von Beamten, die die Verletzung rechtsstaatlicher Regelungen anordnen.
  6. #25

    Nichts neues

    Zitat von Hovac Beitrag anzeigen
    kaufen bei Verbrechern ein und wir bezahlen dafür.
    Dann ist ja alles in Ordnung. SPD (NRW) und CDU (BaWü) tun sich da auch nicht viel.
    Seit Jahren stellt man fest, dass Software, die von staatlicher Seite beauftragt wird, offenbar von Amateuren gefertigt wird. Siehe Finanzämter, digitaler Polizeifunk, Mautsystem, Deutsche Bahn, Arbeitsamt etc. etc.
    Es war mir schon immer ein Rätsel, warum namhafte Firmen, die auf den jeweiligen Gebieten weltweite Expertise haben, nie bei solchen Aufträgen berücksichtigt werden.

    Offenbar wäscht da immer eine dreckige Hand die andere.
    Warum machen wir nicht Palermo oder Neapel zu unserer Bundeshauptstadt?
  7. #26

    unseriös!

    den artikel finde ich höchst unseriös. da hst sich bei spon wohl jemand verlaufen.
    was hat denn die aktuelle berichterstattung damit zu tuen, dass ein ex-chef der firma wg. beamtenbestechung veruteilt wurde. entweder gibt es konkrete vorfälle die sich auf den aktuellen fall beziehen, oder es gehört da nicht hin und ist meinungsmache. als kommentar ist der artikel aber nicht gekennzeichnet. sorry, aber das ist bild-niveau!

    leider muss ich auch sagen, dass mir das in letzter zeit schon des öfteren übel aufgestossen ist.
  8. #27

    Re: Digitask beauftragt.... für 1,2 Millionen Euro...

    So hat das Landeskriminalamt Baden-Württemberg Digitask im Dezember 2007 damit beauftragt, für 1,2 Millionen Euro eine sogenannte " TKÜ-Anwendung" zu liefern.... In Baden-Württemberg wurde der Staatstrojaner eingesetzt - nach den Worten des Innenminister Reinhold Gall (SPD) in Einzelfällen
    Da wurden Millionenbeträge ausgegeben, um "nur in Einzelfällen" diese Trojaner anzuwenden? Also min. 100.000 € pro Fall? Wo bleibt die Verhältnismässigkeit der Mittel? Achso, ist ja erst der Anfang, wenn das System steht, können Millionen von Mitbürgern überprüft werden, dann sinkt der Preis pro "Einzelfall"...
  9. #28

    Keine Ahnung

    Die Politiker, die für den Einkauf verantwortlich sind, haben doch garkeine Ahnung von der Materie.
    Uhl erklärt: „Die Online-Durchsuchung (die Durchsuchung eines Rechners) und die Quellen-TKÜ (die Überwachung der Telekommunikation am Rechner vor ihrer Entschlüsselung) sind unverzichtbare Ermittlungsinstrumente der Sicherheitsbehörden – daran ändert auch die aktuelle Diskussion nichts."
    Offensichtlich kennt er noch nicht einmal den Unterschied von ver- und entschlüsselten Daten: http://www.rentner-news.de/content/U...Bed%C3%BCrfnis
    Vor ihrer Entschlüsselung darf er ja alle Daten gerne haben :)
  10. #29

    Staatstrojaner

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schnüffeltechnik für Baden-Württemberg, die Bundesnetzagentur und das Zollkriminalamt: Der Hersteller des offenbar*stümperhaft programmierten Staatstrojaners hat nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen viele deutsche Behörden beliefert - für Millionen Euro.*Der DigiTask-Gründer wurde einst wegen Beamtenbestechung verurteilt.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...791112,00.html
    Gemäß der CCC-Analyse befindet sich eine Teilkomponente, der sogenannte Command + Control-Server, im Ausland, genauer in den USA. Ist das System wirklich so schlampig realisiert worden, wie der CCC es beschreibt, dann könnte diese Komponente von Dritten genutzt werden, um Bundesbürger auszuspähen, ihnen gefälschte Beweise unterzujubeln und um sie nach Strich und Faden fertigzumachen. Wenn die Dokumentation des CCC zutrifft, dann müßte die Serverkomponente sofort abgeschaltet werden, völlig abgesehen davon, dass diese Software, weil nicht fälschungssicher und hingegen manipulierbar, für eine Beweiserhebung eh nicht taugt.


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