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Digitalmusik: EU-Kommission will Gema und Co härter regulieren

AFPBei Online-Musik gibt es keinen EU-Binnenmarkt: Wer europaweit neue Web-Dienste schaffen will, muss sich mit 250 Verwertungsgesellschaften in 27 Mitgliedstaaten einigen. Eine neue EU-Richtlinie soll das ändern. Doch bis sie verabschiedet und umgesetzt wird, werden Jahre vergehen.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...843759,00.html
  1. #1

    was hat die tabelle in dem artikel zu suchen?

    was hat die tabelle in dem artikel zu suchen? soweit ich das überblicken kann, geht es um eine regulierung von rechtevewertern und nicht um einen vergleich von online-musikangeboten.
    back to topic:
    für mich (wenn ich künstler wäre) wäre wichtig, daß ich die verträge mit den verwertern flexibler gestalten könte. nicht nur den einheitsbrei (all or nothing), den manche gesellschaft anbietet.
  2. #2

    Die EU-Kommission ignoriert genau so wie viele andere das digitale Güter nicht das gleiche sind wie materielle Güter.

    Eine einheitliche europäische Verwertungsgesellschaft ist genau das was wir brauchen. Aber bitte staatlich und nicht privat. Echten Wettbewerb kann es auf dem Markt gar nicht geben.

    In der Regel sollte das ja so laufen:
    - Künstler gibt seine Rechte an Gesellschaft ab
    - Gesellschaft sorgt dafür das diese entsprechend lizensiert werden und schüttet die Einnahmen an die Künstler aus

    Wettbewerb kann nur entstehen wenn ähnliche Produkte zu unterschiedlichen Preisen mit unterschiedlicher Qualität angeboten werden können. Ein "Recht" ist kein Gut was sich derart beugen lässt. Es gibt nur weiterführende oder eingeschränktere Rechte. Aber je nach dem wie die Künstler ihre Rechte an die Gesellschaften abtreten hat der Lizenznehmer genau das gleiche Problem, völlig egal ob nun alle Gesellschaften einen Tarif XYZ anbieten oder das von Hand ausgehandelt werden muss.

    Deswegen ist eine staatliche Behörde, mit einer runden 0 bei Einnahmen/Ausgaben und gleicher Beteiligung aller Künstler an den Einnahmen von nöten.

    Als Lizenznehmer würde ich es sogar hinnehmen der Gesellschaft mitzuteilen wie oft ich welche Werke wofür verwendet habe damit diese anhand der Proportionen den One-Hit-Wondern mehr ausschütten können als den Kellerkünstlern.

    Wir brauchen auf diesem Gebiet umfangreiche Reformen, keine halbgaren EU-Richtlinien.


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