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"Digitale Gesellschaft": Schöne Grüße, ihre Internet-Lobby

Es geht auch professionell: Ein neuer Verband will die Anliegen der Internet-Aktivisten mit mehr Nachdruck und Kontinuität in die Politik tragen. Bei der "Digitalen Gesellschaft" dürfen alle mitmachen - aber nur wenige entscheiden.

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...757171,00.html
  1. #1

    Basisdemokratie

    Wir tendieren gerade in diese Richtung. Der Nutzer muss (lernen) selbst entscheiden und dies auf breiter Ebene.
  2. #2

    Alles Farbenblinde

    Hab mir mal die Seite angesehen. Von solchen farbenblinden Leuten sollen meine Interessen vertreten werden?
    Nein, Danke
  3. #3

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Es geht auch professionell: Ein neuer Verband will die Anliegen der Internet-Aktivisten mit mehr Nachdruck und Kontinuität in die Politik tragen. Bei der "Digitalen Gesellschaft" dürfen alle mitmachen - aber nur wenige entscheiden.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/netzp...757171,00.html
    Ohne Kofferträger oder realem Drohpotential wie bei Gewerkschaften ist ein Lobby Verband doch irgendwie sinnlos.
  4. #4

    Über Piraten

    Aus dem Artikel:
    ... die Piratenpartei. Die konnte ihren anfänglichen Erfolg bisher nicht in politisches Kapital umwandeln, sondern zerlegt sich in Selbstdebatten und geht mit Themen wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen oder Gentechnik fremd.
    Anfänglicher Erfolg, Bundestagswahl 2009: 2.0%.
    Politisches Kapital, 1.5 Jahre später: 36 Sitze in kommunalen Vertretungen in NRW, Hamburg, und vor allem in Hessen (plus bei Schwesterparteien: Winterthur (CH) und Tschechische Republik). Kleine, aber handfeste Anfänge.
    Selbstdebatten: müssen nichts Schlimmes sein. Wie man vernimmt, führen CDU, CSU, SPD, FDP zur Zeit auch solche...

    "...geht mit Themen ... fremd": Das macht einen großen Teil der "Selbstdebatte" aus: "Kernies", die nur ein netzpolitisches Kernprogramm pflegen wollen, gegen "Vollies", die Programmpunkte zu allen Politikthemen ausarbeiten wollen.

    Ich bin Pirat, und tendiere mehr zu den "Vollies". Gewählte Abgeordnete müssen bei jeder Abstimmung Stellung beziehen. Immer nur enthalten, bei den über 90%, wo es nicht um Netzpolitik geht, wäre enttäuschend ineffektiv.

    Ein zentrales Kernthema der Piraten ist übrigens die Transparenz - über sich selbst, über die Staatsgewalt. Die geht ja vom Volke aus...
  5. #5

    Stimmt

    Zitat von villamarinella Beitrag anzeigen
    Hab mir mal die Seite angesehen. Von solchen farbenblinden Leuten sollen meine Interessen vertreten werden?
    Nein, Danke
    Also die Seite sieht aus wie aus den Anfaengen des Internets. Total peinlich.
    Es muss unterschieden werden im Internet, es gibt Blogger und es gibt Nutzer und "sauger".
    Ich bin Nutzer und "sauger" hab mir noch nie eine Software gekauft und auch schon seit 10 jahren keine CD mehr.

    Ich will mich nicht von einem vertreten lassen der auf Twitter/facebook und was weiss ich nicht noch alles ist, das ist eine total andere Klientel.
  6. #6

    re:publica 2011: Zeichen der Professionalisierung

    Formiert und organisiert sich die deutsche Social-Media-Gemeinde in diesen Tagen um mit vereinter Stimme für Freiheit und Offenheit im Netz zu kämpfen?

    http://gedankenstrich.org/2011/04/re...ionalisierung/
  7. #7

    .

    Zitat von Nonvaio01 Beitrag anzeigen
    Also die Seite sieht aus wie aus den Anfaengen des Internets. Total peinlich.
    Es muss unterschieden werden im Internet, es gibt Blogger und es gibt Nutzer und "sauger".
    Ich bin Nutzer und "sauger" hab mir noch nie eine Software gekauft und auch schon seit 10 jahren keine CD mehr.

    Ich will mich nicht von einem vertreten lassen der auf Twitter/facebook und was weiss ich nicht noch alles ist, das ist eine total andere Klientel.
    tolle Einstellung,lieber Kollege.
    OK,ich zähle mich auch zu denen,die eher nutzen,versuche aber auch,mich einzubringen.

    Das Netz ist eben eine Art Parallelwelt,in der man sich entweder seinen Platz sucht und mitmacht oder am Rand bleibt und die Krümel auffängt.Anders ausgedrückt:ob man sich Artikel über das Nachtleben von L.A. durchliest oder ob man über FB oder MS Kontakt zu den Leuten vor Ort hat und die befragt...muss man sich aber auch für einbringen,nur rumtrollen funktioniert da nicht.
  8. #8

    Dümmliche Folgerung

    <blockquote>... die Piratenpartei. Die konnte ihren anfänglichen Erfolg bisher nicht in politisches Kapital umwandeln, sondern zerlegt sich in Selbstdebatten und geht mit Themen wie dem Bedingungslosen Grundeinkommen oder Gentechnik fremd.</blockquote>

    Dass auch gerade Leute aus der Piratenpartei zum engeren Kreis um Markus Beckedahl gehören und NETZPOLITIK.ORG auch anteilmäßig viele Besucher und aktive Kommentatoren aus dieser Partei besitzt, wird wohl vergessen.

    Einerseits wird der Piratenpartei vorgeworfen, sie würde sich nicht für Themen ausserhalb der Netzszene öffnen, andererseits wird es aber direkt kritisiert, wenn sie es tut. Abgesehen davon ist die Weiterentwicklung, also die Erweiterung der Themenbereiche längst beschlosse Sache und wer nun das bedingungslose Grundeinkommen oder die Gentechnik ins Spiel bringt, sollte sich zuvor besser informieren.
  9. #9

    Blogs - die künftigen Meinungsmacher

    Ich finde es prima, dass Markus Beckedahl die Lobby "Digitale Gesellschaft" ins Leben gerufen hat, um verstärkt die Interessen der Blogger vertreten zu können. Es steht viel Arbeit an, definitiv! Jedoch soll dieses Vorhaben nicht an mangelnder Partizipation scheitern. Die deutsch-südafrikanische Bloggergemeinschaft "SÜDAFRIKA - Land der Kontraste" steht diesem Projekt auf jeden Fall positiv gegenüber: http://2010sdafrika.wordpress.com/.








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