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Digital-Schmonzetten: Julia, Tiffany und Bianca mischen den E-Book-Markt auf

Konrad LischkaIn den Werken geht es um lüsterne Millionäre und glutäugige Highlander. Wer Heftromane des Hamburger Cora Verlags kauft, bekommt Liebe, Romantik und manchmal Sex. Vor allem im E-Book-Segment erzielt das Unternehmen satte Wachstumsraten - das Resultat einer schlauen Strategie.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...840810,00.html
  1. #1

    Aw:

    Wieso ist im Artikel eigentlich ständig von "Lesern" die Rede, wo es sich doch auisschließlich um Leserinnen handelt. Wäre es etwa frauenfeindlich, wenn klar gesagt würde, dass nur Frauen den Coraschund wegkaufen wie geschnitten Brot?
  2. #2

    Zitat von Moxie Beitrag anzeigen
    Wieso ist im Artikel eigentlich ständig von "Lesern" die Rede, wo es sich doch auisschließlich um Leserinnen handelt. Wäre es etwa frauenfeindlich, wenn klar gesagt würde, dass nur Frauen den Coraschund wegkaufen wie geschnitten Brot?
    Dafür lesen Wir Männer anderen Schund. Gleicht sich also alles wieder aus.
  3. #3

    Zitat von sven17 Beitrag anzeigen
    Dafür lesen Wir Männer anderen Schund. Gleicht sich also alles wieder aus.
    Also ich lese keinen "Schund"...selbst bei den "Groschenromanen" dürfte Perry Rhodan z.B. eine ganz andere Qualität besitzen...
  4. #4

    Schönes Ende

    Ganz grandios, die Umklammerung des Artikels mit den Schmonzetten-Zitaten. Und beim Namen "Duncan" fällt mir natürlich sofort die Highlander-TV-Serie ein, die mit dem tiefgründig blickenden Wie-hiess-er-noch-gleich schön flache Unterhaltung bot. Da bekommt man gleich Lust, auch mal so eine Schmonzette zu schreiben. ;-) Schade nur, dass die Autoren dieser Massenware so schlecht bezahlt werden (wie ich mal in einer Abhandlung über einen Konkurrenz-Verlag gelesen habe).
  5. #5

    Zitat von sven17 Beitrag anzeigen
    Dafür lesen Wir Männer anderen Schund. Gleicht sich also alles wieder aus.
    ... aber nur wegen der Witze und der tollen Interviews ...
  6. #6

    Zitat von lapje Beitrag anzeigen
    Also ich lese keinen "Schund"...selbst bei den "Groschenromanen" dürfte Perry Rhodan z.B. eine ganz andere Qualität besitzen...
    *hihi*
    Ich habe früher stapelweise Jerry Cotton und ein paar John Sinclair gelesen. Glaub mir, das ist alles Schund, nur auf einer anderen Ebene. Schund im Sinne von: Eine Ansammlung von Stereotypen, die auf 64 Seiten immer gleichen Erzählmustern folgen. Nur weil Du den anderen Schund nicht magst, heisst das nicht, dass Dein Schund eine höhere Qualität hat.
    Wenn Du mal Lust auf SciFi ohne Schund hast, greif zu Stanislaw Lem.
  7. #7

    Zitat von lapje Beitrag anzeigen
    Also ich lese keinen "Schund"...selbst bei den "Groschenromanen" dürfte Perry Rhodan z.B. eine ganz andere Qualität besitzen...
    Nein, nicht wirklich. Ich lese gerade aus Nostalgie das ganz alte Zeugs und PR Neo. Marginal besser, mehr nicht.
  8. #8

    Zitat von Moxie Beitrag anzeigen
    Wieso ist im Artikel eigentlich ständig von "Lesern" die Rede, wo es sich doch auisschließlich um Leserinnen handelt. Wäre es etwa frauenfeindlich, wenn klar gesagt würde, dass nur Frauen den Coraschund wegkaufen wie geschnitten Brot?
    Weil es ein Ammenmärchen ist, daß die Cora-Romane nur von Frauen gelesen werden. Die Leserschaft besteht zu einem guten Teil (1/4 - 1/3) aus Männern. Ich finde es auch keineswegs frauenfeindlich, wenn man neutral von "Lesern" spricht ... vielleicht wäre es eher männerfeindlich, von Leserinnen zu sprechen, den bei den Lesern sind die Frauen immer noch mit enthalten, bei den Leserinnen die Männer aber ganz bestimmt nicht.








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