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Digital lesen: So wird das E-Buch sexy

Alle reden von E-Books, nur eines gibt es in Deutschland nicht: ein gutes, einfaches, preiswertes Angebot. SPIEGEL ONLINE zeigt, woran das System krankt - und was Leser wollen, damit digitales Lesen endlich Spaß macht.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...655114,00.html
  1. #1

    eBooks

    Na, das überrascht uns doch nicht, oder ? Wieder denken alle kleinlich an ihren Profit und die bösen Raubkopierer...und verpassen die Chance ein -wie der Artikel so treffend beschreibt- einfaches und überzeugendes System zu schaffen. Es ist halt immer schwierig wenn geschäftliche Interessen die Weiterentwicklung bestimmter Techniken bestimmen und nicht der idealistische Wunsch etwas wirklich neues, praktisches und zukunftsweisendes zu installieren. Ich verstehe letztenendes die Produktmanager nicht die so etwas verzapfen, wer läßt sich denn auf so eine Sch... (sorry) ein. Itunes hat dann irgendwann kapiert was man bringen muss um die Leute zu überzeugen und ist heute Marktführer. Interessant, dass die Umsätze OHNE komplizierte Rechteschutzmassnahmen steigen...

    Wirklich schade, dass die technischen Möglichkeiten durch kleinliche Paranoia begrenzt werden.

    Es könnte alles so prima sein...wenn die Manager nicht so beschränkt wären. Eigentlich ist doch allen klar wie es funktionieren sollte. Aber keiner tut es...schade.

    P.S.: Warum ist eigentlich nicht PDF das Format der Wahl ?
  2. #2

    erbärmlich

    Es ist erbärmlich wie der Handel mit dem Thema umgeht.

    Ich hätte liebend gerne ein e-book und ich bin sicher, sehr viele andere auch.
    Und genau wegen des starrsinnigen Geziere das im Artikel so treffend beschrieben wird werden wir wohl noch eine ganze Weile darauf warten müssen.
    Schade um die vertane Zeit.
  3. #3

    Umsätze...

    Ohne digitales Rechtemanagement steigen nicht einfach nur die Umsätze, die Hersteller ersparen sich auch die Irrsinnskosten dieser Systeme!
  4. #4

    Ohne mich

    Hatte mich mit dem Gedanken angefreundet, mir bald einen e-book-reader anzuschaffen. Nach diesem Artikel nun nicht mehr: Ich bin doch nicht blöd.
  5. #5

    Nicht alles ganz richtig

    Also manche Sachen in diesem Artikel sind so nicht ganz richtig. Ich weiß ja nicht wie es in Deutschland ist, ich kaufe alle meine Bücher in England oder den USA - aber dort kann ich z.b. alle meine Bücher bei Hardwareverlust oder Reader-Wechsel jederzeit wieder neu herunterladen. Ausserdem ist es kein Problem eine Kopie auf einem PC zusätzlich zu halten.

    @ Andreas Pokladek: pdf ist bewußt nicht das Standard Format weil es fest durchformatiert ist - wenn du zwischen Geräten mit verschiedenen Bildschirmgrößen oder Zoomfaktoren oder Formaten wechselst kann es nicht einfach den Zeilenumbruch ändern. Das im Artikel erwähnte epub Format wird immer mehr zum Standard - es ist ein offenes Format, nicht Hersteller-spezifisch.
  6. #6

    Die Geschichte wiederholt sich wieder einmal.

    Zitat von Andreas Pokladek Beitrag anzeigen
    P.S.: Warum ist eigentlich nicht PDF das Format der Wahl ?
    Weil ein PDF nicht an verschiedene Bildschirmgrößen angepasst werden kann. Bei einem typischen E-Buch-Format passt sich die Seitendarstellung automatisch an das Format das Lesegeräts an und auch Schriftgröße und Schriftart lassen sich auf Wunsch durch den Benutzer ändern.

    Wie die Musikindustrie werden es die Verlage erst merken, wenn es zu spät ist. Schon heute gibt es Leute, die Bücher Seite für Seite Fotografieren oder Scannen, Korrigieren und illegal als E-Buch Veröffentlichen. Diese Art der Verarbeitung wird mit elektronischen Büchern nur noch einfacher. - Wenn nicht das DRM gleich ausgehebelt wird.
    Das Resultat werden problemlos nutzbare E-Bücher sein, die dem Leser nicht die ganzen Probleme bereiten werden, wie die offiziellen, per DRM ruinierten Versionen. Entsprechend werden sich die Leser im Netz bedienen. Zum Schaden der Autoren.
  7. #7

    Bitte geben Sie einen Titel für den Beitrag an!

    ich warte schon seit jahren darauf, daß endlich ein preisgünstiger und kleiner reader auf den markt kommt.
    und ich werde weiter warten, bis einer erhältlich ist der pdf und alle anderen relevanten formate -einschließlich von mir selbst erstellter dokumente - liest.

    wer diesen properitären müll kauft schadet nicht nur sich, sondern auch allen anderen potentiellen e-lesern.
  8. #8

    e-Buch

    Die Vorgehensweise der (deutschen) Verlage ist nur schwer zu verstehen. Vor allem Preisgestaltung und Bestell-Abwicklung mit kompliziertem Sicherungsmechanismus deuten darauf hin, dass man zunächst vor allem das gedruckte Buch schützen möchte.
    Für das e-Buch gibt es viele gute Argumente; vor allem wenn es sich um Veröffentlichungen handelt, für die eine "tagesaktuelle" Aktualisierung wünschenswert ist. Und für eine einfachere Sicherung bietet sich u.a. eine personalisierte Kennung der Buchdatei an, so lässt sich eine Schwarzkopie zum ursprünglichen Erwerber zurückverfolgen.

    Wer einen e-Book Reader in der Hand gehabt hat, erkennt das Potential, das in dieser neuen Technologie steckt. Dass es vorerst eine Parallelentwicklung zum Druckbuch ist, scheint offensichtlich.
  9. #9

    Was wird aus Billy?

    Welchen Einfluss diejenigen auf die Verhinderung der E-Bücher haben, die nur verlieren, hätte auch gut in den Artikel gepasst. Ich meine zum Beispiel Druckereien, Buchbinder, Grossisten, Buchläden, Ebay und das gute, alte Billy-Bücherregal! So eine Bibliothek mit richtigen Büchern ist was Schönes und man kann seinem Besuch zeigen, wie gebildet man ist. Wenn denn da was anderes als Stephen King, Ken Follet, Dan Brown und Frank Schätzing steht. Was man lieber in einem E-Book versteckt.








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