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Digital-Buchhandlung: Google kopiert das Kindle-Prinzip

Ein Digitalbuch, viele Lesegeräte: Google eifert Amazon nach, verspricht Lesern E-Books, die sich mit verschiedenen Geräten lesen lassen. Das funktioniert ganz gut, aber leider müssen Google-Kunden auf Features verzichten, die Papier seit Jahrhunderten bietet - Notizen am Textrand etwa.

http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0...733312,00.html
  1. #1

    Urheberrechts-Paranoia der Verlage

    Tja, da sieht man mal wieder wie das Urheberrecht den Fortschritt behindert.
    Papierausgaben haben auch noch weitere Vorteile, die im Artikel nicht erwähnt sind: Ich kann sie einem Freund oder einer Freundin leihen, ich kann sie, nachdem ich sie gelesen habe, bei eBay verkaufen, ich kann sie vererben, ...
    Alles Dinge, die seit Jahrhunderten selbstverständlich sind, aber nun nicht mehr gehen sollen (sowohl bei Amazon als auch bei Google und anderen) und das nennt sich dann modern.
    Ich werde jedenfalls, ebenso wie bei Musik, nichts kaufen, bei dem irgendein Copyright-System meine seit Jahrhunderten selbstverständlichen Rechte behindert, und bei dem ich nicht sicher sein kann, daß ich es auch in einigen Jahren nochmal lesen kann.
  2. #2

    In einem Buch rumzukritzeln

    erachte ich als stillose Schande. Es drückt auch mangelnden Respekt gegenüber den Inhalt und den Autor des Buches aus. Wenn ich schon in SBahnen Leute sehe, die mit den lustigen gelben oder grünen Markern in ihren Büchern rumkritzeln, wird mir übel.

    Zitat: "Ärgerlich ist, dass eine Notizfunktion fehlt. Man kann Textpassagen weder markieren noch Anmerkungen hinzufügen." meine Antwort: Google, PRIMA!!
  3. #3

    Mal wieder Google

    Stand jetzt: 4 Topmeldungen bei Netzwelt, 2 mal wird Google erwähnt, 0 Vorteile für deutsche Nutzer. Die Buchhandlung ist nur in US verfügbar, das Nexus nur in US und GB.

    Where is the beaf? Gibt es denn keine deutschen Unternehmen (hier im Speziellen kleine und mittlere Unternehmen), die es wert sind, im Bereich Netzwelt zu erscheinen. Warum erhalten zumeist die US-Unternehmen kostenlose PR?

    Wenn diese oben genannten Produkte in D launchen, dann können Sie gerne berichten.
  4. #4

    ...

    Ich sage: Die sollen sich ihren digitalen Lesestoff dahin stecken, wo die Sonne nie hinscheint.
    Tolle Erfindung, im Büro, zuhause, unterwegs und auf'm Klo immer wieder an der richtigen Stelle weiterlesen... ups, sorry, gibt es ja schon, nennt sich Buch mit Lesebändchen...
    Echt, die ticken doch nicht richtig.
  5. #5

    ...

    Zitat von gondo Beitrag anzeigen
    Tja, da sieht man mal wieder wie das Urheberrecht den Fortschritt behindert.
    Papierausgaben haben auch noch weitere Vorteile, die im Artikel nicht erwähnt sind: Ich kann sie einem Freund oder einer Freundin leihen, ich .....
    Dem kann ich nur 100% zustimmen.
    DRM kommt mir nicht auf den Tisch. Du wachst am 1.1. auf und kannst nicht weiterlesen, weil die Lizenz nicht ins neue Jahr verlängert wurde, Mahlzeit!
  6. #6

    ...

    Zitat von ReneMeinhardt Beitrag anzeigen
    erachte ich als stillose Schande. Es drückt auch mangelnden Respekt gegenüber den Inhalt und den Autor des Buches aus. Wenn ich schon in SBahnen Leute sehe, die mit den lustigen gelben oder grünen Markern in ihren Büchern rumkritzeln, wird mir übel.
    Tja, dann schätze ich mal, haben Sie nicht studiert.








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