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Dienstwagen-Privileg: Mein E-Bike, sponsored by Fiskus

Je größer ein Dienstwagen, umso mehr Steuern lassen sich damit sparen. Dieses Privileg gilt ab sofort auch für Fahrräder - und lohnt sich besonders für die Edelräder. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, kann man sich nun extragünstig ein E-Bike oder Rennrad zulegen.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...-a-872059.html
  1. #10

    Zitat von auweia Beitrag anzeigen
    Die steuerliche Gleichstellung des Rades ist zu begrüßen.
    Auch die damit verbundenen Spritspar- und (bei icht E-Rädern) Fitnesseffekte sind positiv.
    Genervt bin ich allerdings von der kostenlosen (!) Möglichkeit das Fahrrad in Zügen und S-Bahnen mitzunehmen.
    1 Mensch mit Rad blockiert drei Sitzplätze und mindestens zwei Stehplätze, Gänge weden zugestellt, andere Fahrgäste machen sich -besonders im Winter -an den Rädern schmutzig.
    Entscheiden Sie sich bitte für EIN Verkehrsmittel.
    Es stimmt nicht, dass Räder mit der DBahn (Nahverkehr) generell kostenlos transportiert werden können. Man braucht in den meisten Bundesländern eine Fahrrad-Karte, die je nach Bundesland unterschiedlich teuer ist (häufig 5 Euro).

    In einigen Bundesländern ist es aber tatsächlich so, dass die Mitnahme von Rädern kostenlos ist (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen mit Hessenticket, Saarland zeitweise).
  2. #11

    und mal wieder

    ...und mal wieder wird zum Firmenwagen Stuß geschrieben. Damit werden keine Steuern gespart. Korrekt ist, daß der Arbeitgeber günstiger an einen Neuwagen kommt als bei einer privaten Anschaffung. Aber erstens ist das der Sinn der Sache, weil ein Firmenwagen Gehaltsbestandteil (Zuwendung) ist und zweitens würde man bei einer private Anschaffung auf einen günstigen Jahreswagen zurückgreifen, aber doch nicht auf den notorischen Audi A4 zum Listenpreis!

    Und ja, es ist nett, dass so eine Fahrradbude jetzt ein Bezahlmodell entwickelt hat. Im Grundsatz aber nicht neu, mit Jobtickets kann der Arbeitgeber schon lange Nichtautofahrer sponsern.
  3. #12

    kostenlose Radmitnahme im Nahverkehr

    Zitat von Annapurna Beitrag anzeigen
    Es stimmt nicht, dass Räder mit der DBahn (Nahverkehr) generell kostenlos transportiert werden können. Man braucht in den meisten Bundesländern eine Fahrrad-Karte, die je nach Bundesland unterschiedlich teuer ist (häufig 5 Euro).

    In einigen Bundesländern ist es aber tatsächlich so, dass die Mitnahme von Rädern kostenlos ist (Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen mit Hessenticket, Saarland zeitweise).
    Oh das ist wesentlich komplizierter (ist schließlich Deutschland hier)

    In manchen Bundesländern ist die Mitnahme generell kostenlos. In manchen Verkehrsverbünden auch, genauso auf manchen Strecken (gerne gekoppelt mit einem Timeout, d.h. erst ab 9:00 Uhr), auf anderen allerdings nie kostenlos. Manchmal ist das logisch (kleiner Triebwagen vs. großer Doppelstockzug) manchmal aber auch rein willkürlich.

    Nimmt man sein Fahrrad aber von einem Verkehrsverbund mit kostenloser Radmitnahme in einen anderen Verkehrsverbund mit ebenfalls kostenloser Radmitnahme mit dann braucht man (offiziell) natürlich trotzdem ein Fahrradticket)

    ---

    Nicht nur ist die Wartung und der Verschleiß bei intensiver Nutzung wesentlich teurer als vom Normalradler erwartet, nein, es steigen auch die Ansprüche (=teurer) und man braucht ein Zweitrad falls das andere mal wieder in der Werkstatt ist. Macht trotzdem mehr Spaß als Auto fahren ;)
  4. #13

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Je größer ein Dienstwagen, umso mehr Steuern lassen sich damit sparen. Dieses Privileg gilt ab sofort auch für Fahrräder - und lohnt sich besonders für die Edelräder. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, kann man sich nun extragünstig ein E-Bike oder Rennrad zulegen.

    Dienstwagen-Privileg: Fiskus sponsert jetzt auch Fahrräder - SPIEGEL ONLINE
    SPON Redakteure sollten sich lieber nicht selbstständig machen, denn um Steuern zu sparen, muss ich erstmal konsumieren, sprich Geld ausgeben!

    Und das meist ca. 3 bis 5 mal soviel, wie ich an Steuern sparen kann!

    Heißt: Um Steuern zu sparen, werde ich ärmer. Je dicker der Dienstwagen, desto ärmer werde ich, desto weniger Gewinn mache ich, desto mehr Geld gebe ich aus.

    Ist das so schwer in der Neidgesellschaft zu verstehen?
  5. #14

    Zitat von soylentyellow1 Beitrag anzeigen
    Oh das ist wesentlich komplizierter (ist schließlich Deutschland hier)

    In manchen Bundesländern ist die Mitnahme generell kostenlos. In manchen Verkehrsverbünden auch, genauso auf manchen Strecken (gerne gekoppelt mit einem Timeout, d.h. erst ab 9:00 Uhr), auf anderen allerdings nie kostenlos. Manchmal ist das logisch (kleiner Triebwagen vs. großer Doppelstockzug) manchmal aber auch rein willkürlich.

    Nimmt man sein Fahrrad aber von einem Verkehrsverbund mit kostenloser Radmitnahme in einen anderen Verkehrsverbund mit ebenfalls kostenloser Radmitnahme mit dann braucht man (offiziell) natürlich trotzdem ein Fahrradticket)

    ---

    Nicht nur ist die Wartung und der Verschleiß bei intensiver Nutzung wesentlich teurer als vom Normalradler erwartet, nein, es steigen auch die Ansprüche (=teurer) und man braucht ein Zweitrad falls das andere mal wieder in der Werkstatt ist. Macht trotzdem mehr Spaß als Auto fahren ;)
    Ich nutze vielleicht an 60 Tagen im Jahr mein Jahresabo, davon an vier bis fünf Tagen mit Fahrrad, weil ich einen Platten habe oder weil es eine Unwetterkatastrophe gibt. In unserer Firma gibt es davon ein gutes Dutzend, in ganz Hamburg wohl einige Tausend, also was haben sie gegen die kostenlose Mitnahme? Schliesslich profitieren Sie, gerade Sie an 300 Tagen davon, dass wir gar nicht unsere Jahreskarte nutzen und so mehr Platz für die anderen da sind. Was regen Sie sich da auf, dass wir eine Woche lang mit Fahrrad in der Bahn sind. Denken Sie vielleicht mal über die Gründe nach. Manche nehmen tatsächlich ihr Rad 30 km mit der Bahn mit, verstopfen dafür aber nicht die Busse.
  6. #15

    ein grosser Schritt zur Vereinfachung der Steuergesetze

    super dadurch wird wieder ein Meilenstein zu gerechteren Steuergesetzen geschaffen. Super ich frage mich schon lange welch glorreichen Intelligence Geschöpfe sich auf unserern Finanzanstaltsfluren verwirklichen dürfen. Diesen Fortschritt kann man noch ausbauen mit dem E-Car dann kommt der Manager nicht verschwitzt ins Büro.
  7. #16

    Macht nur selten Sinn

    Also das ist eine ganz tolle Sache auf dem Papier. Leider ist der Handlingaufwand für Firma und Begünstigten fast ebenso hoch wie beim Dienstwagen - anegsichts des geringeren Preises nervt das Prozdere schon. Sinn macht das ohnehin nur, wenn man ein teures Rad wünscht - wer einfach nur ein vernünftuges Rad für 500 Euro braucht - sollte sich das lieber so kaufen. Einfacher ist es ohnehin, wenn die Firma den Kauf eines Rades als Gesundheitsmassnahme deklariert und alle paar Jahre einen einmaligen Zuschuss gewährt. Geht meine ich steuerfrei.
    Interessant ist das Modell nur für Firmen, die Räder verleasen möchten
  8. #17

    Na super...

    ...mich würde ja mal brennend interessieren, welcher Lobbyist es diesmal wieder geschafft hat, ein weiteres Statussymbol für die Ärmsten der Armen vom Steuerzahler mitfinanzieren zu lassen...
  9. #18

    Zitat von vogtnuernberg Beitrag anzeigen
    SPON Redakteure sollten sich lieber nicht selbstständig machen, denn um Steuern zu sparen, muss ich erstmal konsumieren, sprich Geld ausgeben!

    Und das meist ca. 3 bis 5 mal soviel, wie ich an Steuern sparen kann!

    Heißt: Um Steuern zu sparen, werde ich ärmer. Je dicker der Dienstwagen, desto ärmer werde ich, desto weniger Gewinn mache ich, desto mehr Geld gebe ich aus.

    Ist das so schwer in der Neidgesellschaft zu verstehen?
    ist das gleiche wie leute die denken wenn eine firma 1 millarde verlust macht zahlt der steuerzahler 1 millarde der firma. schlecht informiert aber das mit absicht von sozialistischen medien wie spon
  10. #19

    Alter Hut.....

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Je größer ein Dienstwagen, umso mehr Steuern lassen sich damit sparen. Dieses Privileg gilt ab sofort auch für Fahrräder - und lohnt sich besonders für die Edelräder. Wenn der Arbeitgeber mitspielt, kann man sich nun extragünstig ein E-Bike oder Rennrad zulegen.

    Dienstwagen-Privileg: Fiskus sponsert jetzt auch Fahrräder - SPIEGEL ONLINE
    Mit hat mein Chef bereits vor 22 Jahren ein "Dienstfahrrad" zur
    Verfügung gestellt. Ich sollte erst einen Dienstwagen erhalten.
    Wollte ich nicht, aber ein Fahrrad.
    So stellte mir mein Chef ein Rennrad für damals 5.000 DM
    zur Verfügung. Natürlich absolut individuell für mich zusammen-
    gestellt :-)








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