Forum


 

Die Zürcher Hoffnung: Zwei Ärzte geben den Traum von der Impfung nicht auf

Sie sind Freunde, und sie liegen weit vorn in der Alzheimer-Forschung: Christoph Hock und Roger Nitsch sind zuversichtlich, bald eine wirksame Therapie gegen die Krankheit zu finden.

http://www.spiegel.de/spiegelwissen/...680224,00.html
  1. #1

    ...

    Ich habe selbst erleben müssen, was Alzheimer aus einem Menschen machen kann und ich hoffe inständig (wenn ich gläubig wäre würde ich beten), dass diese furchtbare Krankheit in den Griff zu bekommen sein wird.

    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg meine Herren und danach alle Preise der Welt, wenn es ihnen denn gelingt.

    MadMad von www.diemeinungen.de
  2. #2

    Jedoch

    Sind diese zwei feinen Herren schlicht von einem Konzern darauf angesetzt worden, mit Alzheimer DOCH noch Geld zu verdienen!

    Die Plagues sind nämlich weder das Problem, noch sind sie gefährlich. Sie sind einfach eine Veränderung, welche die Leistungsfähigkeit des Hirns aber keinesfalls beeinträchtigt.

    Es gibt nämlich eine ganz einfache, ganz billige Vorsorge gegen den Alzheimer: IBUPROFEN, 2,- € die Packung. Leider investiert aber kein Pharmaunternehmen die Erforschung einer Therapie weil es eben so billig ist. Alzheimer ist eine Entzündung des Hirns.

    Was diese Herrn in Ihren Anzügen tun, ist in etwa so, wie eine Impfung gegen Haarausfall zu entwickeln.
  3. #3

    ...

    Zitat von Fallout Beitrag anzeigen
    Sind diese zwei feinen Herren schlicht von einem Konzern darauf angesetzt worden, mit Alzheimer DOCH noch Geld zu verdienen!

    Die Plagues sind nämlich weder das Problem, noch sind sie gefährlich. Sie sind einfach eine Veränderung, welche die Leistungsfähigkeit des Hirns aber keinesfalls beeinträchtigt.

    Es gibt nämlich eine ganz einfache, ganz billige Vorsorge gegen den Alzheimer: IBUPROFEN, 2,- € die Packung. Leider investiert aber kein Pharmaunternehmen die Erforschung einer Therapie weil es eben so billig ist. Alzheimer ist eine Entzündung des Hirns.

    Was diese Herrn in Ihren Anzügen tun, ist in etwa so, wie eine Impfung gegen Haarausfall zu entwickeln.
    Na meinen Sie nicht, dass das noch andere ausser Ihnen wissen müssten und warum nimmt es dann nicht jeder, der erkrankt ist ?

    Mad Mad von www.diemeinungen.de
  4. #4

    Ibuprofen

    Zitat von Fallout Beitrag anzeigen
    Sind diese zwei feinen Herren schlicht von einem Konzern darauf angesetzt worden, mit Alzheimer DOCH noch Geld zu verdienen!

    Die Plagues sind nämlich weder das Problem, noch sind sie gefährlich. Sie sind einfach eine Veränderung, welche die Leistungsfähigkeit des Hirns aber keinesfalls beeinträchtigt.

    Es gibt nämlich eine ganz einfache, ganz billige Vorsorge gegen den Alzheimer: IBUPROFEN, 2,- € die Packung. Leider investiert aber kein Pharmaunternehmen die Erforschung einer Therapie weil es eben so billig ist. Alzheimer ist eine Entzündung des Hirns.

    Was diese Herrn in Ihren Anzügen tun, ist in etwa so, wie eine Impfung gegen Haarausfall zu entwickeln.
    Echt? Wieviel nimmt man pro Tag? Gilt das dann evtl. auch bei Multipler Sklerose?
    Danke schön!
  5. #5

    nfo vom Fachmann

    Fakt: Alzheimer wird durch 2 Proteinablagerungen charkterisiert. Plaques außerhalb der Zellen und neurofibrilläre Bündel in den Zellen. Letztere korellieren wesentlich besser mit den geschädigten Hirnregionen. Der Zusammenhang ist unklar. Die entzündungshemmende Wirkung von Ibuprofen und ähnlichen Medikamenten kann die Krankheit im fortgeschrittenen Stadium, wenn merkliche Störungen auftreten nicht mehr wirksam bekämpfen und jahrelang präventiv das Zeug nehmen ist auch nicht gesund.
    Antikörper, die Plaques binden und dem Imunsystem präsentieren sind nicht dazu in der Lage, stark geschädigte Hirnareale wieder aufzubauen!

    Aber mit präventiv verabreichten und großzügig dosierten Antikörpern kann man eine Menge Geld verdienen!

    Das einzige sichere bekannte Mittel ist, sein Gehirn zum Denken zu benutzen. Kreuzworträtsel, Sudoku und andere Dinge werden noch sehr lange die allerbeste Mehtode sein, Demenzen möglichst lange aufzuschieben und das Gehirn fit zu halten.
  6. #6

    Entzündungshemmer

    Würde es sich lohnen, behandelnde Ärzte auf Ibuprofen anzusprechen, oder macht dies nur rein präventiv Sinn? Und wie sieht es mit Risiken/Nebenwirkungen aus?
  7. #7

    Danke!

    Zitat von Narf Beitrag anzeigen
    Fakt: Alzheimer wird durch 2 Proteinablagerungen charkterisiert. Plaques außerhalb der Zellen und neurofibrilläre Bündel in den Zellen. Letztere korellieren wesentlich besser mit den geschädigten Hirnregionen. Der Zusammenhang ist unklar. Die entzündungshemmende Wirkung von Ibuprofen und ähnlichen Medikamenten kann die Krankheit im fortgeschrittenen Stadium, wenn merkliche Störungen auftreten nicht mehr wirksam bekämpfen und jahrelang präventiv das Zeug nehmen ist auch nicht gesund.
    Antikörper, die Plaques binden und dem Imunsystem präsentieren sind nicht dazu in der Lage, stark geschädigte Hirnareale wieder aufzubauen!

    Aber mit präventiv verabreichten und großzügig dosierten Antikörpern kann man eine Menge Geld verdienen!

    Das einzige sichere bekannte Mittel ist, sein Gehirn zum Denken zu benutzen. Kreuzworträtsel, Sudoku und andere Dinge werden noch sehr lange die allerbeste Mehtode sein, Demenzen möglichst lange aufzuschieben und das Gehirn fit zu halten.
    Danke für diese kurze, faktische Aufklärung!

    Sonst wäre es hier im Forum sicher wiedermal zu wissenschaftlich vollkommen unhaltbaren Bemerkungen gekommen.
  8. #8

    provokante Behauptung

    Zitat von Fallout Beitrag anzeigen
    Sind diese zwei feinen Herren schlicht von einem Konzern darauf angesetzt worden, mit Alzheimer DOCH noch Geld zu verdienen!

    Die Plagues sind nämlich weder das Problem, noch sind sie gefährlich. Sie sind einfach eine Veränderung, welche die Leistungsfähigkeit des Hirns aber keinesfalls beeinträchtigt.

    Es gibt nämlich eine ganz einfache, ganz billige Vorsorge gegen den Alzheimer: IBUPROFEN, 2,- € die Packung. Leider investiert aber kein Pharmaunternehmen die Erforschung einer Therapie weil es eben so billig ist. Alzheimer ist eine Entzündung des Hirns.

    Was diese Herrn in Ihren Anzügen tun, ist in etwa so, wie eine Impfung gegen Haarausfall zu entwickeln.

    Also ich, jetzt knapp 60, bin erblich vorbelastet durch zwei nahe Verwandte, die die Erkrankung hatten (einer ist leider schon verstorben, der andere ist nicht mehr in unserer Welt) Ich bin an allem interessiert, was auf Hilfe deutet. Ibuprofen halte ich jedoch für bedenklich, den Beipackzettel kenne ich, was da für Nebenwirkungen drinstehen, also dann lieber Alzheimer.

    Man kann nur hoffen, daß es bald ein Mittel gibt. Die Denkübungen mit Kreuzworträtsel und Sudoku sind wohl kein Hilfsmittel, siehe Walter Jens, der sich immer geistig beschäftigt hat. Auch ich selbst bin von Berufs wegen ständig mit Fachliteratur beschäftigt, also an geistiger Betätigung fehlt es nicht bei vielen A.Patienten.
  9. #9

    Nachtrag

    Zitat von zahler Beitrag anzeigen
    Man kann nur hoffen, daß es bald ein Mittel gibt. Die Denkübungen mit Kreuzworträtsel und Sudoku sind wohl kein Hilfsmittel, siehe Walter Jens, der sich immer geistig beschäftigt hat. Auch ich selbst bin von Berufs wegen ständig mit Fachliteratur beschäftigt, also an geistiger Betätigung fehlt es nicht bei vielen A.Patienten.
    Leider ist geistige Betätigung kein sicheres Mittel, aber nichtsdestotrotz mit das beste.
    Solange aber die Mechanismen, die dahinter stehen, nicht aufgeklärt sind, sind Behandlungsmethoden in der Regel eine schmale Gradwanderung zwischen Glücksspiel und Scharlatanerie.
    Was nicht bedeutet, dass die Pharmaindustrie versucht, ordentlich daran zu verdienen.


TOP



TOP