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"Die Unschuld der Muslime": Schmähfilm-Produzent bleibt in Haft

AFPMark Basseley Youssef muss sich auf weitere Tage im Gefängnis einstellen: Der mutmaßliche Produzent des islamfeindlichen Films "Die Unschuld der Muslime" erklärte vor Gericht, nicht gegen Bewährungsauflagen verstoßen zu haben - aber die Richter wiesen die Argumentation zurück.

"Die Unschuld der Muslime": Schmähfilm-Produzent bleibt in Haft - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    "Schmähfilm" etc.

    "Islamfeindlicher Film" usw. - man will es nicht mehr hören / lesen. Es ist einfach ein Video (schlecht oder gut ist dabei vollkommen egal, auch ein pasolini-Film mit dem Thema hätte bei Moslems die gleichen Reaktionen hervorgerufen), das schon Monate vor dem "Durchdrehen" der islamischen Welt auf Youtube stand. Das der Poduzent des Videos aus recht fadenscheinigen Gründen in Haft bleibt, ist einfach ein Kotau vor dem Islam. Die Meinungsfreiheit scheint sich angesichts des islamsichen terrors auch in den USA zu verabschieden.
  2. #2

    Zitat von spon-facebook-10000115797 Beitrag anzeigen
    Das der Poduzent des Videos aus recht fadenscheinigen Gründen in Haft bleibt, ist einfach ein Kotau vor dem Islam. Die Meinungsfreiheit scheint sich angesichts des islamsichen terrors auch in den USA zu verabschieden.
    Tja, die meisten Leute glauben halt, dass man Fanatikern entgegenkommen könnte. Dass man ihnen nur zeigen muss, dass man sie respektiert, und dann würden sie irgendwann schon selbst ein bisschen Toleranz entwickeln. Was die dümmste Fehleinschätzung ist, seit es Religion gibt.
    Fanatikern geht es nicht darum, dass man ihnen ihre Rechte zugesteht. In ihrer Denkweise ist das gar keine Frage. Sie haben Recht, sie haben Gott (oder was auch immer) auf ihrer Seite, und alles muss sich ihnen und ihren Vorstellungen unterwerfen. Für sie ist es nicht so, dass die andere Seite ihnen Rechte einräumt oder Zugeständnisse macht... für sie ist es so, dass die andere Seite Schritt für Schritt von ihrer grundfalschen Position abtritt.
    Wer Fanatikern nachgibt, bereitet nicht etwa den Weg, sich in der Mitte zu treffen. Er bereitet den Weg, sich selbst langsam ins Extrem schubsen zu lassen.

    Irgendwo müssen wir dringend mal eine reale kulturelle Grenze ziehen. "Das hier gehört verbindlich zu unserem Kulturraum. Wenn euch das nicht passt, dann kommt halt nicht her, aber abschaffen werdne wir es nicht.". Und der islamische Kulturraum hat exakt das gleiche Recht. Nicht, dass es gleich viel bedeutet. Was der Westen vom islamischen Raum will, sind im Grunde genommen nur günstige Handelsbeziehungen für Erdöl. Was der Islam dagegen vom Westen will ist, dort zu leben, seinen Wohlstand, seine Technologie, seine Errungenschaften...
  3. #3

    Fadenscheinige Gründe

    Zitat von spon-facebook-10000115797 Beitrag anzeigen
    "Islamfeindlicher Film" usw. - man will es nicht mehr hören / lesen. Es ist einfach ein Video (schlecht oder gut ist dabei vollkommen egal, auch ein pasolini-Film mit dem Thema hätte bei Moslems die gleichen Reaktionen hervorgerufen), das ....
    Laut dem Kommentar ist der Autor des Videos in Haft, da er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen (8 mal) hat. Da kann ich eigentlich keine fadenscheinigen Gründe erkennen. Scheint mir ein ziemlich normaler rechtlicher Vorgang zu sein. Üblicherweise kümmern sich Staatsanwälte in den USA auch recht wenig darum, was im Rest der Welt geschieht.
  4. #4

    Meinungsfreiheit?

    Jeder Muslim scheint sich darüber zu beklagen, dass der Film da ist: Warum stellen die den denn an, wenn sie den Film nicht sehen wollen. Es gibt immer noch einen Ausknopf, auch bei Youtube! So geht unsere Meinungsfreiheit den Bach runter, weil so ein Filmchen politisch nicht passt. Wir kommen so allmählich in die Phase einer Diktatur; bei der Zensur von Meinungen fängt es an.
  5. #5

    Parodie

    Dieser Film ist ganz einfach eine "Parodie".
    Aus Sicht der Kritiker des Films(vor allem diejenigen,welche aus unserem Kulturkreis stammen),
    müsste demnach jede Parodie ein Schmähfilm sein.

    Das wäre das Ende jeder künstlerischen Freiheit, Ende jeder
    provokativ-humoristischen, kulturellen Auseinandersetzung.
  6. #6

    Sicher doch...

    Zitat von ChaosXL Beitrag anzeigen
    Laut dem Kommentar ist der Autor des Videos in Haft, da er gegen seine Bewährungsauflagen verstoßen (8 mal) hat. Da kann ich eigentlich keine fadenscheinigen Gründe erkennen. Scheint mir ein ziemlich normaler rechtlicher Vorgang zu sein. Üblicherweise kümmern sich Staatsanwälte in den USA auch recht wenig darum, was im Rest der Welt geschieht.
    Nun denn. Wie erklären Sie sich denn, dass die "Verletzung der Bewährungsauflagen" wohl nur "zufällig" im Rahmen der Diskussion um diesen Film auffiel? Man hat nach Dreck am Stecken gesucht, und mit ein bisschen an den Haaren herbeiziehen hat man ihn auch gefunden.
    US-Staatsanwälte kümmern sich vielleicht nicht so sehr um den Rest der Welt, aber an ihrer eigenen Karriere sind sie schon interessiert. Ich hoffe nur, dass das ein klassisches Eigentor wird.
  7. #7

    ...

    Zitat von zazzel Beitrag anzeigen
    Nun denn. Wie erklären Sie sich denn, dass die "Verletzung der Bewährungsauflagen" wohl nur "zufällig" im Rahmen der Diskussion um diesen Film auffiel? Man hat nach Dreck am Stecken gesucht, und mit ein bisschen an den Haaren herbeiziehen hat man ihn auch gefunden.
    US-Staatsanwälte kümmern sich vielleicht nicht so sehr um den Rest der Welt, aber an ihrer eigenen Karriere sind sie schon interessiert. Ich hoffe nur, dass das ein klassisches Eigentor wird.
    So leicht kann man es sich natürlich auch machen. Oder sollte man noch eauf ein neuntes mal warten? Oder zehntes?
  8. #8

    Zitat von meistro Beitrag anzeigen
    Jeder Muslim scheint sich darüber zu beklagen, dass der Film da ist: Warum stellen die den denn an, wenn sie den Film nicht sehen wollen. Es gibt immer noch einen Ausknopf, auch bei Youtube! So geht unsere Meinungsfreiheit den Bach runter, weil so ein Filmchen politisch nicht passt. Wir kommen so allmählich in die Phase einer Diktatur; bei der Zensur von Meinungen fängt es an.
    Es gibt weltweit über 1,5 Milliarden Muslime.
    Selbst wenn insgesamt 100.000 Leute (was sehr,sehr hoch gegriffen ist) auf die Straße gegangen sind, wären wir wirklich noch unglaublich weit von "jeder" entfernt...
  9. #9

    ?

    Zitat von zazzel Beitrag anzeigen
    Nun denn. Wie erklären Sie sich denn, dass die "Verletzung der Bewährungsauflagen" wohl nur "zufällig" im Rahmen der Diskussion um diesen Film auffiel? Man hat nach Dreck am Stecken gesucht, und mit ein bisschen an den Haaren herbeiziehen hat man ihn auch gefunden.
    US-Staatsanwälte kümmern sich vielleicht nicht so sehr um den Rest der Welt, aber an ihrer eigenen Karriere sind sie schon interessiert. Ich hoffe nur, dass das ein klassisches Eigentor wird.
    1. Vielleicht hat man bei ihm mal genauer hingeguckt, da er Thema in den Medien war. Das dürfte auch normal und nicht auf eine Rücksichtnahme auf den Islam zurückzuführen sein. Das heisst aber nicht, dass man etwas an den Haaren herbeigezogen hat. Es scheint ja mehr so, als wenn da genug real zu finden war.
    2. Staatsanwälte werden in den USA gewählt und nicht vom Staat ernannt. Und beim Wahlvolk in den USA kommt es vermutlich eher schlecht an, wenn man etwas zu Gunsten des Islam macht.


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