Pawel Litwinski / RM AuctionsZwölf Millionen Euro für einen alten Mercedes, elf Millionen Euro für einen alten Ford - auch im Jahr 2012 bewährten sich automobile Raritäten als gewinnbringende Geldanlage. Krise hin oder her, beim Altmetall ziehen die Preise weiter an, wie das Top-Ten-Ranking der teuersten Oldtimer 2012 zeigt.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/d...-a-877422.html
Neben dem Cameo-Auftritt wurde der Ford GT 40 auch als Kamerawagen eingesetzt, aber nicht wie der Porsche 908 für Realaufnahmen während des Rennens, sondern für die gestellten Sequenzen, die im Anschluss gedreht wurden. Es gibt unter dem folgenden Link ein interessantes Foto hierzu: http://www.nydailynews.com/news/national/1968-ford-gt40-steve-mcqueen-le-mans-sells-record-11m-article-1.1141244. Offensichtlich wurde das Fahrzeug für die Aufnahmen zu einem Spider umgebaut.
P.S.: War mir auch neu, ich kannte bisher ebenfalls nur den Porsche 908/3.
Ein Golf I GTI ist mittlerweile wohl seltener auf der Straße anzutreffen als eine Mercedes Pagode. Zumindest wenn er unverbastelt ist und sich im Originalzustand befindet ...
Das gibt dann zwar keine sechstellige Summe, aber auch hier ziehen die Preise an.
Interessant ist jedoch, dass Fahrzeuge mit Patina mittlerweile gefragter sind, als überrestaurierte Exemplare.
sind die Maler Legion, die dir innerhalb von 2 Wochen (inkl. Transport) für kleines Geld eine Mona Lisa hinpinseln, die vom Original absolut nicht zu unterscheiden ist, inkl. Rahmen und Patina. Aber ist es dann so viel wert wie die Echte?? Wohl kaum. Ebenso verhält es sich mit den high-end-Oldies. Der technische Wert und der Materialwert ist nur ein kleiner Teil des Gesamtwertes. Die Geschichte kommt dazu, der Seltenheitswert. Und -oft unterschätzt, die Aufbereitung. Es ist tatsächlich eine Kunst, ein altes Auto so aufzubereiten, dass es nicht totrestauriert ist. Die Amis in Pebble Beach neigen dazu. Dort vorgestellte Autos sind normalerweise absolut "clean", perfekter als sie jemals waren, den Auslieferungszustand eingeschlossen. Technik oder gar Gebrauchswert abstrahiert sich dann völlig. Diese Autos sehen zwar so aus, sind aber in Wirklichkeit reine Kunstobjekte, Designpretiosen aus vergangenen Zeiten, für die dann ein entsprechender (Kunst)-Marktpreis gezahlt wird und sind, v.a. im Moment, mal wieder Spekulationsobjekt.
In diesem Zusammenhang auch noch interessant: Es ist in den allermeisten Fällen die Historie, die einen Klassiker wertvoll macht. Der graue Porsche 911 S, mit dem Steve McQueen in den ersten Minuten des Film "Le Mans" herumfährt, wurde 2011 zum Rekordpreis von umgerechnet 953.000 Euro versteigert . Der bildschöne 911er war nicht nur Requisite, sondern diente McQueen auch als Alltagsauto während der Dreharbeiten.
Und ich muss sagen, der Wagen wäre auch mir einiges wert :)
die "Hitparade" der teuren zehn teuersten Autos beweist das genaue Gegenteil: Die sechs Ferraris unter ihnen sind sämtlich Nachkriegsfahrzeuge (was hauptsächlich daran liegt, dass das Unternehmen erst 1947 gegründet wurde). ;-)Zitat von SPON
Den habe ich! Und davon gibt's nur ca. 1800 Stueck. Er ist in sehr gutem Originalzustand und hat auch noch den grossen 455ci big block V8. Mal sehen was der mir irgendwann bringen wird! :)