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Die Oldtimer-Seniorin: Ewiger Pakt mit dem Packard
Tom GrünwegSie ist 102 Jahre alt, ihr Auto feierte jüngst den Siebzigsten - und dennoch denkt Margaret Dunnings nicht daran, sich von ihrem Packard zu trennen. Im Gegenteil: Die autoverrückte Amerikanerin wechselt bei dem Klassiker noch selbst die Zündkerzen. Die Geschichte einer großen Liebe.
http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...851886,00.html
- #40 03.09.2012 07:49 von
- #41 03.09.2012 08:10 von
Es ging ums Gleitlagerkonzept, nie um Kugellager. Rotgussgleitlager die eine Lötverbindung mit dem Motorblock eingehen statt Gleitschalen die eingelegt wurden. Ersteres ist relativ aufwendig, zweites kann auch bei eingebautem Motor ersetzt werden - hat sich sehr schnell durchgesetzt. War ein Continentalpatent und vom Flugzeugmotorenbau schon 10 Jahre bekannt.
Mit ungenau mein ich grosse Toleranzen - ein Motor kann recht unpräzise sein und trotzdem gut und lange laufen. Nach der zweiten Ueberholung stimmt eh nichts mehr.
Nein nicht alle Motoren mit stehenden Ventilen haben das Problem - es ist die Ausgestaltung der Tasche in der Sie stehen. Ein L-Jeep hatte das Problem nie. Ein Flathead Ford immer.
Ohne Ventilsitzringe schlugen sich die Ventile relativ schnell in den Gussblock ein. Diese Schrumpfringe gibts aber seit den 30igern. So wie es verbleites Benzin gab -die Ringe verschwanden wieder.
Ein grösseres Problem war die Qualität der Kolbenringe und die kontrollierte Ausdehnung der Kolben unter Hitze. Die Kopfdichtungen sind auch heute noch nicht toll aber ausreichend. Bei einem Flathead waren die auch in 20 Minuten gewechselt.
Syphonkühlung ist meistens ausreichend, es gab aber in den USA bereits in den 30igern pumpengekühlte Motoren. Speziell im Südwesten ging fast nichts ohne Zwangskühlung.
Wer billig kauft halt zwei, drei, viermal.
Land Rover? Hatte 3 Stück. Grosser Ivecodiesel, 3.5l V8, 3.5l Einspritzer. Keiner konnte ab Leerlauf.
Mein Jeep Commando mit 4.2l R6 (Motordesign stammt aus 1935) und kleinem Cartervergaser von 1972. Der konnte es. - #42 03.09.2012 08:13 von
- #43 03.09.2012 08:25 von
- #44 03.09.2012 08:38 von
Danke
Dann nehme ich den "Stammtisch" zurück und stimme inhaltlich in jeder Hinsicht mit Ihnen überein. Übrigens gab und gibt es kugelgelagerte Kurbelwellen. Diese müssen aber gebaut sein, was bei mehrzylindrigen Motoren auswendig ist. Entweder verpressen, was jede seriöse Reparatur nahezu unmöglich oder sehr aufwendig macht , oder miittels z.B. Hirthverzahnung verdrehsicher und passgenau verschraubt.
Der Fortschritt im Maschinenbau sind immer gleine kaum merkbare Schritte. Die Grundtechnik für alles mechanische war 1920 vorhanden. Seitdem wird jedes Detail und jeder Fertigungsschritt optimiert. - #45 03.09.2012 08:55 von
Die Dame lebt und fährt ihr schönes Auto in den USA, und hier sitzen Dummschwätzer die von der BRD aus über Tauglichkeitsprüfungen ab 65 und Geschwindigkeitsbeschränkungen in den USA philosophieren... Gönnt der Dame ihren seltenen Spass und freut euch lieber das man ab und an solch ein Auto zu Gesicht bekommt. BTW ein Auto das 80 Jahre auf dem Buckel hat kann mit einer tausendmal besseren Ökobilanz daherkommen als unsere tollen deutschenAutos die nach 15 Jahren verschrottet werden und dann ein neues gekauft wird...
- #46 03.09.2012 10:13 von
Weil mir deutsche Autos nicht gut genug sind - kauf und fahr ich keine.
Kugelgelagerte Wellen gabs/gibts oft bei Bikes. Eigentlich eine hübsche Idee da kein Oeldruck nötig aber recht aufwendig - wie du richtig sagst - und schlussendlich kann man eine solche Welle nur schlecht wiederaufarbeiten.
Find den Maschinenbau in 10ern-40igern absolut faszinierend und krieg regelmässig das Kotzen wenn ich heutige Autos anschaue und die momentpolitische Legislation um neue Marktteilnehmer auszuschliessen und die sinnlosen EUdiktatorischen Regelungen.
Dazu gehört auch das Neidgegacker der Poster hier - der Michel hat Sie nicht alle...
Die Dame hat Stil, fährt eines der tollsten Autos das es überhaupt gibt und hat mechanisches Verständnis um es selber zu warten.
Der Skoda/BMW/Benzer, man spürts, kommt ins Grübeln bei soviel Qualität ohne deutsches Premiumgefasel. Passt nicht ins Schema, also Beissreflex.
Am Wochenende mit meinem alten Ami-Pickup im Centro von Milano - gab einen Volksauflauf. Der Fashionisto der seinen alten 62er Vignale Ferrari gleich hintenan parkte hatte keine Chance.
Danach Vollgas wieder zurück über die Alpenpässe, Deutsche, Holländer in Ihren Premiumkisten versägen. Spass mit Blattfedern, Starrachse und qualmenden Reifen. - #47 05.09.2012 08:59 von
Respekt und Gratulation...
...an Mrs. Dunning. Ich habe Hochachtung vor der alten Dame, die für ihr Alter noch sehr rüstig und fit zu sein scheint. Eine junggebliebene 102jährige! Ich ziehe meinen Hut, da die Dame für mich ein absolutes Vorbild ist. Ich wünsche mir, so ein Alter auch zu packen. Mal schauen, ob's klappt.
Ansonsten ein Wort an all die Miesepeter hier im Forum: aus eigener, inzwischen 30jähriger Fahrerfahrung im In- und Ausland kann ich nur sagen, daß die brandgefährlichsten Fahrteilnehmer schon seit jeher junge Männer in mehr oder weniger PS-starken Fahrzeugen waren und sind. Diese "Fahrer" sollte man endlich aus dem Verkehr ziehen bzw. ihnen den endgültigen Führerschein erst ab frühestens 30 geben, wenn sie nachweislich mindestens 10 Jahre auf Probe und unfallfrei gefahren sind. Da würden erstaunlich viele nie an eine Fahrerlaubnis kommen und es würden viele Unfälle vermieden. - #48 18.09.2012 00:17 von
Eine Oma mit Stil!!!
....hmmm...,beim Anblick dieses Autos, wird man ja richtig neidisch!!! Diese Autos hatten noch Stil und Eleganz- was für ein Wagen!!! Mein Opa hatte zu DDR-Zeiten zwei Mercedes Benz,einen- Bj 1938, als Firmenwagen und einen 170 SV, Bj. 1953 als "Sonntagswagen" mit Mercedesstern zum Draufschrauben.... ein wunderbares Fahrgefühl- man schwebte über die Holperstraßen...
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