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Die letzten Wehrpflichtigen: "Vedammt, ich muss hier raus!"

Helge ist junger Vater und hat Arbeit. Am Montag musste er trotzdem*in eine Kaserne der Bundeswehr einrücken, genau wie gut 12.000 andere junge Männer. Helge und seine Kameraden haben das historische Pech, die letzten Wehrdienstpflichtigen zu sein.*

http://www.spiegel.de/schulspiegel/l...738008,00.html
  1. #1

    .

    "Ich bin geboren am 31.07.1989 in Husum. Wohnen tu ich in Drelsdorf, schon von Anfang an. Mit fünf Jahren bin ich zum Kindergarten gekommen und mit knapp sieben Jahren kam ich auf die Grund- und Hauptschule."


    Mich wundert nicht dass Helge damit überfordert war die Bescheinigung, dass er eine kleine Tochter hat beizubringen...
  2. #2

    .

    In meiner Wehrdienstzeit wurde einem Kameraden, dessen Säugling und Ehefrau krank zu Hause lagen, der Ausgang zum Wochenende verweigert. Manchmal erreicht der Anspruch des Staates auf Eingriff in das Privatleben absurde Ausmaße.
  3. #3

    Warum nur hab ich das dumme Gefühl, das am besten extra nur für Helge wieder der 18-monatige (oder wie lang war der früher zur Hochzeit des kalten Krieges) Grundwehrdienst mit allem Zipp und Zapp eingeführt würde?
  4. #4

    Tjaja

    Die Wehrpflicht war meiner Meinung nach vor allem eins.
    Ein guter Weg, junge Deutsche an das allgemeine Beton-Kopf-Tum in ihrem Land vorzubereiten, mit dem sie im späteren Leben umgehen müssen.

    So nach dem Motto "Wir wissen eigentlich auch nicht so genau warum, aber wir zwingen es trotzdem jedem erstmal auf. Basta!"
  5. #5

    Das wahre Leben ist mehr Wahn statt Sinn...

    Die Sauerei könnte nicht grösser sein. 3 Monate Schleiferei für Nichts und anschl. (mit grösster Wahrscheinlichkeit) 3 Monate Wache schieben. Wer dabei durchdreht, macht Bekanntschaft mit den Feldjägern.
  6. #6

    Wie war das im GG mit Art. 3?

    Ich frage mich wie das Einziehen von Rekruten überhaupt noch mit Art. 3 GG vereinbar ist? Jeder der nicht zum Bund will und dennoch gezogen wird ist grundsätzlich benachteiligt gegenüber denen, die nicht eingezogen wurden!
    Es hat sich wohl nur noch niemand getraut da gegen vorzugehen!
  7. #7

    Doofheit siegt

    Zitat von markus_wienken Beitrag anzeigen
    Mich wundert nicht dass Helge damit überfordert war die Bescheinigung, dass er eine kleine Tochter hat beizubringen...
    Das ist Ihr unmaßgeblicher Eindruck, den Sie aus 0,000001 Information gewinnen. Warum sagen Sie nicht einfach, dass es extrem ungerecht ist? Vor allem, wenn man sieht, wie leicht es anderen gemacht wird, sich zu drücken.
    Bei dieser Ungleichbehandlung (wer führt da eigentlich?) ist es kein Wunder, dass viele immer wieder versuchen, sich irgendwie durchzumogeln und noch nicht mal eine anständige Berufsausbildung machen. Die SPD besorgt ihnen schon eine 2. Chance, die sie dann bis zur Rente ausdehnen dürfen.
    Doofheit siegt in diesem Staate!
  8. #8

    tja

    Hauptschulabschluss, Lehre abgebrochen und die Freundin zum zweiten mal geschwängert.
    Wie ein Vorschreiber schon bemerkte: Kein Wunder, dass er es nicht geschafft hat zu verweigern.

    Und nicht alles ist schlecht am Bund, denn viele erleben dort erstmals, teilweise nach Jahren der Willenlosigkeit, einen geregelten Tagesablauf, Disziplin, Verantwortung etc.

    Sicher hat die Waffenausbildung heute keinen praktischen Wert für das spätere Leben, aber so einige Grundkompetenzen, die später nützlich sind, bekommt man schon vermittelt.
  9. #9

    Zitat von AnderePerspektive Beitrag anzeigen
    Ich frage mich wie das Einziehen von Rekruten überhaupt noch mit Art. 3 GG vereinbar ist? Jeder der nicht zum Bund will und dennoch gezogen wird ist grundsätzlich benachteiligt gegenüber denen, die nicht eingezogen wurden!
    Es hat sich wohl nur noch niemand getraut da gegen vorzugehen!
    Artikel nicht gelesen? Der Hauptakteur namens Helge war nicht in der Lage, eine simple Bescheinigung über seine Vaterschaft einzureichen, weshalb er jetzt beim Bund hockt und rumheult.

    Es ist eher schon gegen das Grundgesetz, mit was für einer Doofheit man täglich von diversen Mitmenschen belästigt wird. Ein Clown parkt auf dem MITTEN auf dem schneebedeckten Parkplatz quer über drei Parklücken, im Zug unterhalten sich zwei Gehirnazubis über die neuesten Sexpraktiken, etc. pp. DAGEGEN sollte mal einer vorgehen...


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