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"Die fantastische Welt von Oz": Alles so schlimm bunt hier

Disney EnterprisesWie kam der Zauberer nach Oz? "Spider-Man"-Regisseur Sam Raimi erfindet in "Die fantastische Welt von Oz" die Vorgeschichte zum Kino-Klassiker. Dafür schuf er eine imposante 3D-Welt mit Stars wie James Franco und Michelle Williams. Tja. Und am Ende will man da einfach nur schnell raus.

http://www.spiegel.de/kultur/kino/di...-a-886667.html
  1. #1

    Zum Glück darf sich jeder seine eigene Meinung bilden. Der Film ist einfach grandios gemacht mit tollen Effekten. Wie gesagt jeder hat seinen Geschmack aber so schlecht wie hier dargestellt ist er keinesfalls.
  2. #2

    Unglaublich schlecht

    Zitat von bärchen07 Beitrag anzeigen
    Zum Glück darf sich jeder seine eigene Meinung bilden. Der Film ist einfach grandios gemacht mit tollen Effekten. Wie gesagt jeder hat seinen Geschmack aber so schlecht wie hier dargestellt ist er keinesfalls.
    Schwer vorstellbar, dass Sie den Film komplett gesehen haben und nicht nur den Trailer. Das Machwerk ist grauenvoll lahm, unfassbar rückschrittlich und extrem ärgerlich im Vergleich zur Originalgeschichte. Für über 5-jährige zu anspruchslos.
  3. #3

    Kopfweh-Kino

    Der Film für Menschen, die bei McDonalds essen - und das für Gourmet-Food halten...
    Bunt, schrill, laut, grell und in 3D - dass es Menschen gibt, die sowas für schön halten, wundert nicht in der heutigen Arbeitswelt. Wer den ganzen Tag das Gepiepse an der Kasse und das Musikgedudel beim Edeka ertragen hat, empfindet solche Filme nachgerade als Erholung.
  4. #4

    Die Kritik ist genauso schlecht wie die zu Les Miserables. Ich vermute mal vom gleichen Redakteur. Für mich klingt das als wäre er entweder ein gescheiterter Drehbuchautor, der seinen Frust am Erfolg anderer ablässt, oder er ist einfach nur zu alt für seinen Job und noch nicht in der heutigen Filmindustrie angekommen.
  5. #5

    This is not Oz anymore, Toto!

    Das Land Oz ohne Dorothy geht gar nicht. Oz ist Dorothy und Dorothy ist Oz. Niemand! kann ohne sie dahin.
  6. #6

    Humbug, Herr Slagman

    Hätte Raimi etwa die zugegeben naiven Märchenelemente von Baums Welt auf den Kopf stellen sollen ? Dann würden Kritiker ihm wohl mangelnden Respekt vor dem Quellenmaterial vorgeworfen. Und die Hexen,Zauberer und Fabelwesen wirken nicht wie leidgeplagte reale Menschen, die sich um Karriere,Kinder Umwelt und das Elende der Welt grämen,sondern wie Märchenfiguren ? Was für ein Affront in einem Fantasy-Film. Auch der Film von 1939 war mehr als bunt und die Technik von heute hätte man damals auch sofort eingesetzt.Raimi hat ein herrlich naives Lügengebilde konstruiert das man nicht mit der Seele eines 50jährigen aburteilen sollte. Zum Glück sehen das nicht alle so.
    http://trailerseite.de/filmkritiken/15385-startseite-filmkritiken.html
  7. #7

    Großes Missverständnis

    Ob sich Tim Slagman beim Besuch eines Film gelangweilt hat, etwas toll fand, er sich beleidigt fühlte, etwas bewunderte oder nur scheußliche Schmerzen ob der Banalitäten litt, sagt wie immer rein garnichts über die Stärken und Schwächen eines Films aus, sondern nur über Tim Slagmans Persönlichkeit, seinen Geschmack und seine Empfindlichkeit. Es wäre schön gewesen, wenn man Fundiertes über das Werk erfahren hätte dürfen.
  8. #8

    Technische Perfektion

    ist schon lange nicht mehr entscheidend darüber, ob die Erschaffung einer neuen Welt gelingt. CGI Effekte sind bezahlbar geworden und machen keine großen Unterschiede mehr aus. Statt dessen erlebt die Erzählkunst eine Renaissance. Die Zeit, die sich ein Film nimmt, um Welten und Charaktere glaubhaft und lebendig auf die Leinwand zu bringen, ist wieder viel wichtiger. Und so ist die Erschaffung neuer Welten eben keine Stärke des Kinos mehr. Nicht Oz, Narnia, Mittelerde oder Hogwarts waren die am besten umgesetzten Welten der letzten Jahre, sondern die akribische, detailverliebte Darstellung von Westeros.
  9. #9

    geschmackskritik vs info

    man erfährt in dieser kritik - wie so oft - mehr über den geschmack des autors, mehr über das was ihn langweilt oder erquickt, was ihn ob der angeblichen banalitäten schwer beleidigt und ihm schmerzen verursacht - kurz: man erfährt alles über die persönlichen empfindlichkeiten eines cineasten, statt fachmännisches insiderwissen und interessantes über die qualitäten und die entstehungshistorie dieses films erfahren zu dürfen.








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