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Diagnose Depression: "Jüngere Menschen sind verwundbarer geworden"

CorbisDieser Befund verblüfft: In keiner Altersgruppe sind Depressionen in Deutschland so weit verbreitet wie unter den 18- bis 29-Jährigen - das hat eine groß angelegte Patientenbefragung des Robert Koch-Instituts ergeben. Nicht einmal die Hälfte der Kranken wird überhaupt behandelt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...838843,00.html
  1. #1

    Mögliche Ursache

    Könnte es daran liegen, daß das Nicht-Aufarbeiten des Traumas WW2 heute genetisch in der zweiten und dritten Generation durchschlägt?
  2. #2

    Photo-Untertitel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Dieser Befund verblüfft: In keiner Altersgruppe sind Depressionen in Deutschland so weit verbreitet wie unter den 18- bis 29-Jährigen - das hat eine groß angelegte Patientenbefragung des Robert Koch-Instituts ergeben. Nicht einmal die Hälfte der Kranken wird überhaupt behandelt.

    Gesundheitsreport DEGS: Jugendliche leiden häufiger unter Depressionen - SPIEGEL ONLINE
    Eins ist sicher:

    Der Mensch auf dem Photo ist kein Schüler, wie es der Untertitel glauben machen will. Was da an mathematischen Fragmenten an die Tafel gekritzelt wurde, ist so was von jenseits des Schulniveaus.

    Mag ja sein, dass es ein frustrierter, depressiver amerikanischer Student ist. Aber kein Schüler.
  3. #3

    nur die hälfte behandelt

    Zitat von L_P Beitrag anzeigen
    mich nicht wirklich.

    Die BRD hat alle Bemühungen, jungen Männern und Frauen in die Welt der Erwachsenen einzuführen, weitgehend aufgegeben. Statt klarer Rollenbilder wird nur noch Verwirrung gestiftet.

    Es wird den Jungen nicht gesagt, daß sie in Maschinenbau und Elektrotechnik Brot und Arbeit finden, Homosexualität wird als normal verkauft, weibliche Talente werden in den Medien lächerlich gemacht, gleichzeitig Filme über "starke" Frauen mit männlichem Verhalten am laufenden Meter gedreht und gezeigt...Unglück entsteht unter anderem, wenn die gefühlte und erwartete Rolle divergiert. Dasist für normale gesunde weiße Jugendliche längst der Fall, weil Medien permanent versuchen, lesbische maximalpigmentierte Jüdinnen im Rollstuhl als das deutsche Idealbild vom Menschen darzustellen.
    Was mich an dem Artikel stört, ist dass gesagt wird, dass nur die hälfte der Erkrankten behandelt wird und dass während in meinem freundekreis schon 50% der Leute Pillen schlucken. Das ENDZIEL ist die komplette Bevölkerung unter Drogen zu setzen.
    Brave New World lässt grüßen!!
  4. #4

    Interessante These, aber

    Zitat von zufriedener_single Beitrag anzeigen
    Könnte es daran liegen, daß das Nicht-Aufarbeiten des Traumas WW2 heute genetisch in der zweiten und dritten Generation durchschlägt?
    Es gibt noch deutlichere Gründe für Depressionen:

    1. Prekäre Arbeitsverhältnisse, Ausbeutung in unverbindlichen "Volontariaten" und "Praktika", die den jungen Menschen als sinnlos erscheinen müssen.

    2. Antihumanistische Erziehung, die den jungen Leuten suggeriert, es gebe "sowieso zu viele Menschen" und sie hätten eigentlich kein Lebensrecht.
  5. #5

    Jenseits der Psychischen Krankheit liegt die Wahrheit

    Ich war zwei mal in der Psychiatrischen Klinik und mehrfach zu diversen Tageskliniken und Therapien anderweitiger Art gedrängt worden.
    Nachdem man mir sonstwie bunte Pillen gegeben hatte, alle möglichen Diagnosen durchprobierte, wovon keine so richtig zur Wahrheit passte, mussten die altgedienten Mediziner zugeben, dass ich nicht krank, sondern dass die Umwelt krank ist in der ich lebe. Ich repräsentiere den Menschen in seiner Natur.
    Mein Verhalten, meine Ansichten, meine Ausdrucksweise mögen anders sein, Aber das macht sie nicht schlechter.
    Ein Mensch, der gelehrt wurde, wie man überlebt, ist gefährlich. Ein Mensch aber, der es sich selbst beibringt zu überleben, ist in den Augen der anderen (normalen) ein Monster?
    Nein, denn sonst hätte ich ja irgendwelche Leute auf dem Gewissen. Im Gegenteil. Ich habe die Fähigkeit, alle Leute in meinem Umfeld zu polarisieren, zu begeistern, mitzureißen. Ein Monster wie Hitler, bloß andersrum?
    Lachhaft. Ich habe mein inneres Bewusstsein gefunden.
    Jenseits der modern genannten Auffassung der westlichen Medizin gibt es schon heute groß angelegte Therapien, die den Alten Mysterien näher liegen als der neueren Auffassung der Wissenschaft der letzten 150 Jahre.
    Wir sind alle in der Lage unsere Träume zu leben. Aber die meisten Menschen haben Angst vor dem Erwachen aus dem Traum, den die Inquisition einst über Europa brachte.
    Die unsterbliche Seele ist unbestreitbar Bestandteil unserer wahren Existenz.
    Wenn es jemanden interessiert, mehr zu erfahren, kann ich euch folgenden Link auf youtube empfehlen.
    Der Mann ist drei mal so alt wie ich und im Gegensatz zu mir kann er das Ganze schön visualisieren.
    Dennoch hat er mir nichts Neues erzählt.
    Wer einmal lebt, dem glaubt man nicht.
    Aber wer mehrmals lebt, ist in der Lage, aus Fehlern zu lernen. Mein Wissen könnte ich gar nicht haben in meinem Alter, wenn ich nicht nicht schon mal so lange gelebt hätte, wie in dieser Inkarnation ;)

    http://www.youtube.com/watch?v=UiEpM-IF3RU&feature=g-hist
  6. #6

    Vermutung

    Zitat von leonardo-contra-pisa Beitrag anzeigen
    Eins ist sicher:

    Der Mensch auf dem Photo ist kein Schüler, wie es der Untertitel glauben machen will. Was da an mathematischen Fragmenten an die Tafel gekritzelt wurde, ist so was von jenseits des Schulniveaus.

    Mag ja sein, dass es ein frustrierter, depressiver amerikanischer Student ist. Aber kein Schüler.
    Ich vermute es ist ein junger Physikstudent. Wäre er in reiner Mathe gelandet, würde es ihm besser gehen :-)
  7. #7

    Interessenkonflikte?

    Natürlich muss man bei solchen Resultaten auch fragen, wem sie nützen könnten. Und danach muss man fragen dürfen, ob die Wissenschaftler Interessenkonflikte haben. Über Herr Wittchen wurde in diesem Zusammenhang in einem Spiegel-Artikel ("Seelsorge für die Industrie") folgendes geschrieben:
    DER SPIEGEL*20/2011 - Seelsorge für die Industrie

    "Nach Rohde trat ein weiterer Meinungsbildner auf, ein Psychologe namens Hans-Ulrich Wittchen. Allein in Deutschland seien etwa drei Millionen Menschen vom Sisi-Syndrom betroffen. Die Pressekonferenz war ein voller Erfolg. Tatsächlich gelang es, das Sisi-Syndrom der Öffentlichkeit als neues Leiden zu verkaufen.
    Auch Wittchen blieb der Industrie treu und fuhr gut damit. Er leitet heute das Institut für Klinische Psychologie und Psychotherapie der Technischen Universität Dresden und arbeitete zuletzt für sechs Pharmafirmen als Berater.
    Professor Wittchen ist seinen Geschäftspartnern in der Industrie auch aus einem anderen Grund lieb und teuer. Er arbeitet am "Diagnostischen und Statistischen Manual Psychischer Störungen" mit. Was in dem Werk steht, kann den Markt der Psychopharmaka beeinflussen. Schon kleine Veränderungen der Diagnosekriterien können große Auswirkungen auf die Verschreibungszahlen haben."

    Das muss noch nichts bedeuten, aber die Lektüre des oben genannten Artikels (Seelsorge für die Industrie) hinterlässt leider einen üblen Nachgeschmack.
  8. #8

    Die Wirtschaft muss wachsen, schnell, eefektiv, besser als die Andern muss man sein um zu bestehen. Ellenbogengesellschaft!! Wir brauchen keine Traditionen, keinen Glauben, schufte bis du umfaellst, und konsumiere!! Zeig was du hast, du musst das beste Auto haben, sonst bist du ein Niemand. Glaub nicht an Gott, glaub an Geld, glaub an den Wirtschaftswachstum!! Der macht dich gluecklich, die tieferen erkenntnisse alter vergessener Voekler? Schwachsinn!!
  9. #9

    Doch doch

    Zitat von leonardo-contra-pisa Beitrag anzeigen
    Eins ist sicher:

    Der Mensch auf dem Photo ist kein Schüler, wie es der Untertitel glauben machen will. Was da an mathematischen Fragmenten an die Tafel gekritzelt wurde, ist so was von jenseits des Schulniveaus.
    Na aber sicher kann er Schüler sein. Was da auf der Tafel steht, ergibt nämlich über mehr als fünf zusammenhängende Symbole betrachtet keinen Sinn. Vermutlich hat er die Gleichungen von Presse-Symbolbildern kopiert und versucht nun verzweifelt, sie zu lösen.








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