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Diagnose Depression: "Jüngere Menschen sind verwundbarer geworden"

CorbisDieser Befund verblüfft: In keiner Altersgruppe sind Depressionen in Deutschland so weit verbreitet wie unter den 18- bis 29-Jährigen - das hat eine groß angelegte Patientenbefragung des Robert Koch-Instituts ergeben. Nicht einmal die Hälfte der Kranken wird überhaupt behandelt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...838843,00.html
  1. #160

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Erkennbar ist, daß bei den Doofen und Armen das Ding Depression heißt, bei den Gescheiten und Wohlhabenden Burnout. Ist aber vermutlich dasselbe. Die Änderungen in den letzten Jahren sind uninteressant von der Größe her, ohne jede relevante Aussage. Möglichweise waren die Krankenkassen einfach stur bei der Anerkennung. Nach dem Motto: „Ihr könnt wohl den Hals nicht voll genug bekommen.“ Junge und Alte sind nicht differenziert angegeben, nur sehr alte, und die waren schon so oft beim Arzt, daß sie das nicht mehr ohne Not tun.

    „Das deckt sich mit der Sicht von DEGS-Psychologe Wittchen, der nicht an einen Unterschied zwischen Depression und Burnout glaubt.“

    Der Herr Wissenschaftler glaubt also. Das ist ja wie in der Heiligen Kirche oder bei SPON. Und definieren kann er das Zeug offensichtlich auch nicht. Darin ähnelt er den Spezialisten aus der Psychobranche. Das sind die, die immer bei SPON ihre Bücher vorstellen, und die behaupten ganz genau Bescheid zu wissen. Vermutlich werden deswegen seriöse Abhandlungen über Manien und Depressionen wie die von Volker Faust seit Jahren nicht mehr neu aufgelegt. Viel zu banal und nüchtern, keine Möglichkeiten für Glauben und Phantasie.

    Die Jungs bringen sich schon mal um, wenn sie jung sind, der Weiber wegen, und das heißt Liebeskummer und nicht Depression. Die Mädels hängen weinerlich in den Ecken rum. Ein romantischer Film oder eine neue Frisur können da Wunder wirken. Unter ökonomischen Gesichtspunkten sind sie dem Honorar eines Gurus bei weitem vorzuziehen. Vor allem effektiv, die Nutzen - Kosten - Analyse geht also auf. Ganz im Gegensatz zur Kirchensteuer etwa.
    mit "er glaubt nicht" ist gemeint, dass es keine Studien gibt, die eine Störung namens Burnout belegen konnten. Und er glaubt aus seiner Erfahrung nach nicht, dass es einen Unterschied gibt. Und wenn er nicht meint dass Burnout eine eigene Krankheit ist, wie soll er sie definieren? Das müssten doch die Burnout-Verfechter. Aber Hauptsache mal auf die Psychologen drauf...
  2. #161

    ...

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Interessant. Die 3 Prozent sind aktenkundig und beim Jugendamt unter Aufsicht? Der Rest kloppt weiter unbehelligt seinen Nachwuchs, ohne jemals dabei erwischt zu werden. Woher nehmen Sie die 5 Prozent an Narzissten? Müssen die auch alle zum Amt der Kontrolle wegen?
    Sie müssen schon entschuldigen, aber das ist nur die halbe Wahrheit.
    Manches Kind wäre in Obhut einer Einrichtung mit Sicherheit besser aufgehoben, da es wenigstens zeitlich dem häuslichen Terror nicht ausgeliefert ist und sich Mama anderweitig abreagieren kann. Oder so überhaupt dafür gesorgt wirde, dass der Dampfkessel gar nicht erst entsteht.
    Ich meine, Sie zeichnen ein falsches Bild. Bei weitem die meisten Eltern erziehen ihre Kinder so liebevoll, wie sie können.
    Krippen sind keine therapeutische Einrichtung, sondern eine Unterbringungs- und -Bildungseinrichtung für Kinder, deren Eltern arbeiten müssen oder wollen. Im Durchschnitt haben Krippenkinder insgesamt und insbesondere Nachmittags eine höhere Konzentration das Stresshormons Cortisol im Speichel. Das deutet nicht darauf hin, dass Kinder zu Hause in großer Zahl Terror ausgesetzt sind.

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Ich kenne eine Menge an geprügelten und terrorisierten Leuten. Über sämtliche Generationen weg. Das ist ein erheblicher Prozentsatz. So etwas vererbt sich permanent weiter. Dagegen ist die Fremdbetreuung ein mittlerer Scherz.
    Das sind jene 5%, die von narzistischen Eltern drangsaliert wurden und Sie kennen so viele, weil diese Leute eben stark nach außen leben und sich sehr dominant verhalten. Es ist eine Frage der Wahrnehmung.

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Wo Sie die Scheidungs- und Trennungsrate ins Spiel bringen. Genau das ist für Kinder ein enormer Stressfaktor, den sie daheim erleben müssen und nicht in einer Einrichtung. Ein gesundes Vertrauen wird im familiären Umfeld gelernt oder vergeigt. Die Verantwortung können Sie nicht den Unterbringungen unterjubeln.
    Wenn einem Kind der Vater oder die Mutter als wichtige Bezugsperson verloren geht, dann kann es diese - in seinen Augen - existenzbedrohende Zurückweisung mit genauso geringer Wahrscheinlichkeit im rein elterlichen Umfeld verarbeiten, wie in einem Umfeld mit Krippenbetreuung.

    Wenn einem Kind jedoch die Bezugsperson der Erzieherin verloren geht - sei es durch Kündigung, längere Krankheit oder Urlaub - dann ist das grundsätzlich ein Trauma, das nur Kindern widerfahren kann, die nicht zu Hause erzogen werden und damit ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung des Urvertrauens.
  3. #162

    Die Doofen und Armen...

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Erkennbar ist, daß bei den Doofen und Armen das Ding Depression heißt, bei den Gescheiten und Wohlhabenden Burnout. Ist aber vermutlich dasselbe. Die Änderungen in den letzten Jahren sind uninteressant von der Größe her, ohne jede relevante Aussage. Möglichweise waren die Krankenkassen einfach stur bei der Anerkennung. Nach dem Motto: „Ihr könnt wohl den Hals nicht voll genug bekommen.“ Junge und Alte .....
    Und, haben sie die Abhandlung von Volker Faust gelesen? Mich würde interessieren, was drinsteht.
    Ich bin zwar "arm", aber nach Meinung vieler Leute, die mir begegnet sind, darunter Psychologen, bin ich überdurchschnittlich intelligent. Nun ist ja Intelligenz nicht das Gleiche wie Klugheit, Weisheit, oder Vernünftigkeit. Jeder handelt, oft ohne es zu merken auch aus Impulsen und Trieben heraus.

    Angenommen es ist richtig, das sich junge Männer "wegen der Weiber" aus Liebeskummer umbringen, und dies keine Depression sei: Dann wäre das ein Argument um Homosexualität zu rechtfertigen. Ich bin mir nicht sicher ob sie gegen dieselbe gewettert haben oder ob es andere waren. Jedenfalls war hier davon die Rede. Es wäre wichtig sich solche Argumente zu merken, um gegen die Homophoben angehen zu können.

    Um noch in die andere Richtung zu denken: Freundschaft ist ja auch eine Form der Liebe (nach der antiken Vorstellung). Es gibt bei uns überall soziale Zellen, in denen solche Freundesliebe als "Homo" stigmatisiert wird. Ich fand das immer unmöglich von meinen "Kameraden", das sie so auf zwei Freunde reagieren. Ich fragte mich, was der Hintergrund sein mochte, und komme nur zu dem Schluss, das es ein diffuser homophiler Herdentrieb ist, der dahintersteckt. Aus dem Krieg zwischen Mann und Frau kann ein Vernichtungskrieg werden, DESHALB gibt es all die fließenden Übergänge zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit--Transsexuelle, männliche Frauen, weibliche Männer, ...sie sind es die den Krieg zwischen Mann und Frau auf der Ebene der Gesellschaft zeitweise befrieden, und damit das Überleben von Kultur ermöglichen.

    ...so meine Theorie.
    Mfg, c.
  4. #163

    nun

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Ich meine, Sie zeichnen ein falsches Bild. Bei weitem die meisten Eltern erziehen ihre Kinder so liebevoll, wie sie können.
    Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht.
    Ich habe schon früher die Situation geschildert, in der ein ca. 3jähriges Mädchen aus der Metzgerei in die Fußgängerzone getrabt ist und die Mutter sie mit dem Spruch "wenn du das noch einmal tust, dann hat dich die Mama nicht mehr lieb" eingefangen hat. Wir brauchen hier glaube ich nicht über die Auswirkungen solcher Maschen streiten und auch nicht darüber, dass das eine weitverbreitete Taktik ist. Von der eigenen Mama gelernt, die es von ihrer Mutter gelernt hat.

    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Das sind jene 5%, die von narzistischen Eltern drangsaliert wurden und Sie kennen so viele, weil diese Leute eben stark nach außen leben und sich sehr dominant verhalten. Es ist eine Frage der Wahrnehmung..
    Mit Verlaub, ausser Spekulationen findet sich hier nichts.
    Kennt man Leute, man erfährt auch deren Lebensgeschichte. Gespräche sind der Punkt.


    Zitat von Scheidungskind Beitrag anzeigen
    Wenn einem Kind der Vater oder die Mutter als wichtige Bezugsperson verloren geht, dann kann es diese - in seinen Augen - existenzbedrohende Zurückweisung mit genauso geringer Wahrscheinlichkeit im rein elterlichen Umfeld verarbeiten, wie in einem Umfeld mit Krippenbetreuung.

    Wenn einem Kind jedoch die Bezugsperson der Erzieherin verloren geht - sei es durch Kündigung, längere Krankheit oder Urlaub - dann ist das grundsätzlich ein Trauma, das nur Kindern widerfahren kann, die nicht zu Hause erzogen werden und damit ein zusätzliches Risiko für die Entwicklung des Urvertrauens.
    Bis ein Kind ein Elternteil verloren hat, so lange geht es durch die Hölle. Weil die Situationen im Regelfall von Spannungen begleitet werden und grade Kinder sehr feine Sensoren dafür haben. Befindet sich ein Kind über den Tag ausserhalb dieses Krisenherdes, es wird sich nicht schlechter fühlen. Im Gegenteil, die stressreduzierte Umgebung wird ihm guttun.

    Kinder, die Umgang mit anderen Erwachsenen gewöhnt sind, die erleiden nicht sofort ein Trauma. Kinder, die keine Bindung zu ihren Eltern haben, die schon. Wieder liegt der Punkt bei den Eltern und nicht bei der Unterbringung.

    Abschliessend möchte ich Ihnen Momente aus einem Kolping-Haus schildern. Dort sind auch junge Mütter untergebracht. Die 3jährige Tochter erzählt freudig ihrer Mutter irgendwas, die wimmelt das Kind ab, das kleine Geschwister schreit und die Mutter brüllt ihre Tochter nieder. Sie solle endlich den Rand halten.
    Das sind Stressmomente für jedes Kind, eine nicht berechenbare Mutter, die selber ähnlich durch den Wolf gedreht worden ist und sich jetzt erfolgreich an ihren Kindern austobt. Solche Kinder gehören dringend aus solchen Situationen in ein freundliches Umfeld. Wenn es auch nur für ein paar Stunden ist. Fakt ist, dieses Kind hat sehr schlechte Chancen auf psychische Gesundheit. Wenn es zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch gesund war.
  5. #164

    es geht um Relationen

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    Ist es möglich, dass Sie die möglichen Auswüchse psychischer Verspultheit nicht wirklich vor Ihrem geistigen Auge haben? Soll heissen, dass die Geschichten eine Komplexizität entwickeln, die weit über Ihre Zusammenfassung gehen.
    Das ist mir sehr wohl bewußt angesichts zweier recht brutaler Fälle, bei denen allerdings durch äußere Einflüsse definitiv eine Zerstörung im Regulierungszentrum erfolgt sein muß. Auch die Folgen waren eher organischer Natur, die Behandlungen übrigens auch, ketzerischerweise. Ich wollte mich nur mit kurzen Worten darüber lustig machen, daß die Branche mit einer leidenschaftlichen Besessenheit diese Krankheiten hochjubeln will. Ich bestreite gar nicht, daß es sie gibt, aber es sind nicht fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung betroffen, sondern bestenfalls ein oder zwei.
  6. #165

    Gibt es eineindeutige Definitionen ?

    Zitat von psychologiestudent Beitrag anzeigen
    mit "er glaubt nicht" ist gemeint, dass es keine Studien gibt, die eine Störung namens Burnout belegen konnten. Und er glaubt aus seiner Erfahrung nach nicht, dass es einen Unterschied gibt. Und wenn er nicht meint dass Burnout eine eigene Krankheit ist, wie soll er sie definieren? Das müssten doch die Burnout-Verfechter. Aber Hauptsache mal auf die Psychologen drauf...
    Bei einem Ausgebranntsein würde ich erstmal vermuten, daß die Depression vergleichsweise eine Kleinigkeit ist. Obwohl die in ihrer klinischen Form recht selten sein dürfte. Es sind zumindest hier und in den Medienveröffentlichungen Schlagworte, die rein nichts besagen. Mir sind organische Schäden als Streßreaktionen aus meinem engeren Umfeld weit geläufiger. Und mir ist bekannt, daß allerlei schlecht definierbare Störungen mit Antidepressiva behandelt werden (Gemütsaufheller und Tranquilizer). Und daß bei allen „psychischen“ Erkrankungen vermerkt wird, daß keineswegs alle Symptome auftreten müssen, und daß es gar nicht zwingend erwiesen und erforscht ist, daß sie auftreten müssen.

    Ich würde zu gern ein paar Psychologen oder Therapeuten die Begriffe erläutern lassen, nach Möglichkeit aus verschiedenen Schulen, oder einen kontinentalen und einen aus den Kolonien, die ja ein klein wenig behavioristisch denken und agieren sollen. Auch bei uns erfreuen sich die medizinischen Psychologen zunehmender Beliebtheit.

    (Ich wollte selbst mal ein Psychoguru werden, mein Vater war einer, und er hatte zwei ordentliche Professoren der Disziplin zu Freunden, auch meine zwei besten Jugendfreunde haben das Fach studiert. Die Lektüre von Freud war für mich abschreckend genug. Der Mann ist in der Hinsicht einsame Klasse.)

    Ärzte haben mit der Seele wenig zu tun, bezweifeln ihre Existenz sogar. Trotzdem würde ich im Zweifelsfall mehrere zu Rate ziehen. Bei den Psychologen würde ich die Anzahl verzehnfachen. Und zuvor jede Menge Omas und Freunde löchern. Und abwarten. Ich bestreite keineswegs, daß wir alle ein wenig merkwürdig sind, Frau Stamm–Holz hat den unheilvollen Einfluß von Eltern ja angedeutet. „Jeder Jeck ist anders.“ Ob das Phänomen auch Psychologen betreffen könnte läßt sich bei Karl Kraus nachlesen.

    Und noch was Küchenpsychologie. Einen verstimmten oder mißmutigen Menschen (Mann) aus seiner trübsinnigen Verfassung herausholen kann man bestenfalls mit gemeinsamem Unternehmungen, ganz sicher nicht mit Schwätzen, es sei denn belanglos und unpersönlich.

    Der größte Witz ist eigentlich, daß man selbst gar nicht bemerkt, was da vorgeht. Die Äußerungen sind organisch, als Schwitzen, Verdauungsprobleme, Kreislauf etc. und man kann die Zusammenhänge nicht dingfest machen, geschweige einem anderen berichten.
  7. #166

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Das ist mir sehr wohl bewußt angesichts zweier recht brutaler Fälle, bei denen allerdings durch äußere Einflüsse definitiv eine Zerstörung im Regulierungszentrum erfolgt sein muß. Auch die Folgen waren eher organischer Natur, die Behandlungen übrigens auch, ketzerischerweise. Ich wollte mich nur mit kurzen Worten darüber lustig machen, daß die Branche mit einer leidenschaftlichen Besessenheit diese Krankheiten hochjubeln will. Ich bestreite gar nicht, daß es sie gibt, aber es sind nicht fünf bis zehn Prozent der Bevölkerung betroffen, sondern bestenfalls ein oder zwei.
    Dazu gibt es große Studien (wie die hier berichtete) und darin wird schematisch abgefragt, ob die Kriterien vorliegen. Die kommen eben auf höhere Werte als Sie. Sie können sich ja mal die Kriterien der Depression durchlesen und dann kritisieren, welche Kriterien ihrer Meinung nach keinen Sinn ergeben. Aber pauschal draufhauen bringt nicht weiter.
  8. #167

    Zitat von Gertrud Stamm-Holz Beitrag anzeigen
    ...Abschliessend möchte ich Ihnen Momente aus einem Kolping-Haus schildern. Dort sind auch junge Mütter untergebracht. Die 3jährige Tochter erzählt freudig ihrer Mutter irgendwas, die wimmelt das Kind ab, das kleine Geschwister schreit und die .....
    Ja, das tut schon beim Lesen weh und ich frage mich, warum solche Frauen unbedingt Kinder haben müssen ?
    Warum lassen die sich nicht sterilisieren oder klemmen einen Apfel zwischen die Knie.
  9. #168

    Gemeinsame Unternehmungen

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    ...
    Und noch was Küchenpsychologie. Einen verstimmten oder mißmutigen Menschen (Mann) aus seiner trübsinnigen Verfassung herausholen kann man bestenfalls mit gemeinsamem Unternehmungen, ganz sicher nicht mit Schwätzen, es sei denn belanglos und unpersönlich.

    Der größte Witz ist eigentlich, daß man selbst gar nicht bemerkt, was da vorgeht. Die Äußerungen sind organisch, als Schwitzen, Verdauungsprobleme, Kreislauf etc. und man kann die Zusammenhänge nicht dingfest machen, geschweige einem anderen berichten.
    Gemeinsame Unternehmungen?- Dabei stellt sich erst einmal die Frage, wer mit wem? Diese Frage ist bereits eine Quelle für Niedergedrücktheit- weil unklar ist, ob etwas Positives erwartet werden kann von irgendwelchen Menschen- das Vertrauen fehlt.

    Das gleiche Problem besteht mit der Frage, was unternommen werden soll.: Ist es sinnvoll? Kann ich selbst mit positiver Wirkung eingebunden werden in die Unternehmung? Wird mein Mana dadurch aufgeladen oder wird es nur wieder sinnlos entladen? Wird es gestohlen von unergründlichen Mächten?.....................................

    Zweifellos gibt es für jeden geistigen Zustand eine optimale Handlungsmöglichkeit. Sie zu finden ist schwer wenn man allein ist, und wenn der Fluß der Mana-Energie als ausschließlich wegführend vom Selbst erlebt wird. Jedes Individuum braucht Mana, um seinen Platz im Geschehen der Welt zu finden, wie auch in der Menschen-Welt.
  10. #169

    Unternehmungen

    Zitat von coraccorioredannae Beitrag anzeigen
    Gemeinsame Unternehmungen?
    Egal was, wenn es dem Leidenden gefällt. Es sollte allerdings mit körperlicher Bewegung verbunden sein, keinesfalls irgendwelche lauten Attraktionen. Und man muß sich unheimlich zurücknehmen, damit man ihm nicht auf den Nerv geht. Also keine problematischen Geschichten erzählen. Nur abwarten. Manchmal erzählt er was, aber das dauert. Über sein eigentliches Problem sagt er nichts. Ein aufdringrliches gegenüber hilft rein nichts.

    Vor ein paar Jahren hatte ich guten Grund niedergeschlagen zu sein, unsicher, unglücklich. Mit einem Freund habe ich allerlei unternommen. Wir haben allerdings kein Manna gegessen, sondern Wein oder Bier getrunken, ziemlich regelmäßig sogar. Und gut gegessen.


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