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Diagnose Depression: "Jüngere Menschen sind verwundbarer geworden"

CorbisDieser Befund verblüfft: In keiner Altersgruppe sind Depressionen in Deutschland so weit verbreitet wie unter den 18- bis 29-Jährigen - das hat eine groß angelegte Patientenbefragung des Robert Koch-Instituts ergeben. Nicht einmal die Hälfte der Kranken wird überhaupt behandelt.

http://www.spiegel.de/gesundheit/dia...838843,00.html
  1. #140

    Zitat von harpy Beitrag anzeigen
    Ich war zwei mal in der Psychiatrischen Klinik und mehrfach zu diversen Tageskliniken und Therapien anderweitiger Art gedrängt worden.
    Nachdem man mir sonstwie bunte Pillen gegeben hatte, alle möglichen Diagnosen durchprobierte, wovon keine so richtig zur Wahrheit passte, mussten die altgedienten Mediziner zugeben, dass ich nicht krank, sondern dass die Umwelt krank ist in der ich lebe. Ich repräsentiere den Menschen in seiner Natur.
    Mein Verhalten, meine Ansichten, meine Ausdrucksweise mögen anders sein, Aber das macht sie nicht schlechter.
    Ein Mensch, der gelehrt wurde, wie man überlebt, ist gefährlich. Ein Mensch aber, der es sich selbst beibringt zu überleben, ist in den Augen der anderen (normalen) ein Monster?
    Nein, denn sonst hätte ich ja irgendwelche Leute auf dem Gewissen. Im Gegenteil. Ich habe die Fähigkeit, alle Leute in meinem Umfeld zu polarisieren, zu begeistern, mitzureißen. Ein Monster wie Hitler, bloß andersrum?
    Lachhaft. Ich habe mein inneres Bewusstsein gefunden.
    Jenseits der modern genannten Auffassung der westlichen Medizin gibt es schon heute groß angelegte Therapien, die den Alten Mysterien näher liegen als der neueren Auffassung der Wissenschaft der letzten 150 Jahre.
    Wir sind alle in der Lage unsere Träume zu leben. Aber die meisten Menschen haben Angst vor dem Erwachen aus dem Traum, den die Inquisition einst über Europa brachte.
    Die unsterbliche Seele ist unbestreitbar Bestandteil unserer wahren Existenz.
    Wenn es jemanden interessiert, mehr zu erfahren, kann ich euch folgenden Link auf youtube empfehlen.
    Der Mann ist drei mal so alt wie ich und im Gegensatz zu mir kann er das Ganze schön visualisieren.
    Dennoch hat er mir nichts Neues erzählt.
    Wer einmal lebt, dem glaubt man nicht.
    Aber wer mehrmals lebt, ist in der Lage, aus Fehlern zu lernen. Mein Wissen könnte ich gar nicht haben in meinem Alter, wenn ich nicht nicht schon mal so lange gelebt hätte, wie in dieser Inkarnation ;)

    Schamane Man Mohan spricht über Hanf und andere Themen mit Jo Conrad ! - YouTube
    Ich glaube auch an einen unsterblichen immateriellen Persönlichkeitskern. Es gibt viele Hinweise darauf die man nicht einfach ignorieren kann.
  2. #141

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Wo die fleißigen Lieschen mit ihrer Auswendiglernerei und ihrem angepaßten Verhalten von den Lehrern bevorzugt werden, der lebendige Junge nach jeder kleinen Rangelei direkt als angehender Schwerbrecher behandelt und mit Ritalin ruhiggestellt wird, wo die Jungs lieber schwul werden als sich am köstlichsten aller irdischen Erscheinungen schuldhaft zu vergehen, wo nur noch Mädchen Medaillen im Sport erringen, wo Mann zu sein gleichbedeutend mit einem empfindungslosen Schwein ist, wo Männer sich absolut verkehrt vorkommen, weil sie so gar nicht mehr gefragt sind außer als eunuchenhafte Friseure oder „Berater“, könnte man davon ausgehen, daß die Jungs erwarten, daß es Mutti richten wird und für sie sorgen. Der Elan ist eben hin, nachdem wir glorreich zwei Weltkriege verloren haben und trotzdem obenauf sind. Der Mann ist nicht mehr gefragt. Und die Mütter scheinen auch jedes Interesse verloren zu haben, nachdem sie ihren Sohnemann zum Neutrum verhätschelt haben.

    Das Ding Depression zu nennen wäre ein echter Anfang. Die Männer kämen in irgendwelche Käfige oder Anstalten, wo sie von preiswerten Asiatinnen versorgt würden, also ganz ähnlich wie bei den Bienen, wo Männer im Prinzip als ziemlich faules und unnützes Pack lediglich mitgeschleppt werden.
    Häää? Wie kommen Sie (beide) jetzt auf Mann? Das hat überhaupt nichts mit dem Artikel zu tun... Vielleicht sollte Sie die Statistiken nochmal anschauen...
    Mann hat wohl Minderwertigkeitskomplexe... Und das ist tatsächlich traurige Wahrheit...
  3. #142

    Therapieplatz

    Zitat von loeweneule Beitrag anzeigen
    Da sprechen Sie ein wirklich wichtiges Thema an. Einen wirklich guten Therapieplatz zu ergattern - speziell als Kassenpatient - ist hierzulande eh eine Glücksspiel, dazu halt auch noch ein sehr langwieriges. Das ist so wie "Oh, Sie verbluten? In drei Monaten hat unser Chirurg Zeit für Sie."
    Wer einen Therapieplatz sucht und das große Glück hat, Privatpatient zu sein, sollte sich einmal die Website der Oberberg Kliniken anschauen.

    Meiner Meinung nach ein wirklich sehr gute Therpieeinrichtung.
    MFG
    jolip
  4. #143

    Demographische Ursachen

    Zitat von passionsblume Beitrag anzeigen
    Fehlfarben: Es geht voran
    Geier Sturzflug: Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das Bruttosozialprodukt

    Diese Songs spiegeln die Mentalität damals wider. Das Gefühl, dass es aufwärts geht, dass man mehr erreichen kann.

    Und heute: Das Bewusstsein, dass es bergab geht, ist weit verbreitet. Es fragt sich nur, wie schnell es geht.

    Damals in den Unternehmen: es wurden Leute gesucht, die selbstverantwortlich gearbeitet haben, die sich kreativ in ihren Job einbrachten. (...)

    Heute: Wenn man bis zur Rente ein halbes Dutzend verschiedener Arbeitgeber vorweisen kann, hat es einen damit wahrscheinlich gut getroffen.

    Damals: Mitarbeiter wurden in den Unternehmen aus- und weitergebildet. Von den Unternehmen ging noch der Wille aus, die Mitarbeiter halten zu wollen.

    Heute: Mitarbeiter werden in den Wind geschossen, sobald die Gewinne des laufenden Jahres auch nur einen Deut unter denen des Vorjahres liegen.
    (...)
    Damals: Der Anteil von Menschen, der in den prägenden Jahren der Kindheit gelernt hat, dass die Familie ihm Halt gibt, der behütet und beschützt aufwuchs und am Beispiel der Eltern und Geschwister lernte, wie man sich konstruktiv in sozialen Beziehungen einbringt lag bei etwa 85% der jungen Generation.

    Heute: Dieser Anteil ist auf unter 50% gesunken.

    In 30 Jahren: Der Anteil von Nachkommen aus intakten Beziehungen ist etwa gleich geblieben, diese haben aber nun zusätzlich erfahren, dass ihre Eltern Wichtigeres zu tun haben, als ihnen in ihrer verletzlichsten Phase die volle Aufmerksamkeit und alle Liebe, deren sie fähig sind, zu schenken. Sie mussten in die Kinderkrippe.

    Ich kann nicht verstehen, warum hier den prägenden Jahren der frühen Kindheit so wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Die Bedingungen, unter denen unsere Kleinsten aufwachsen, sind kein gesellschaftliches Anliegen mehr. Damit wird direkt der psychischen Gesundheit nachfolgender Generationen eine geringere Priorität eingeräumt, als das in einer Zeit der Fall war, als folgende Sätze verfasst wurden:

    Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung.

    Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. Über ihre Betätigung wacht die staatliche Gemeinschaft.


    Wenn bei unserer jungen Generation nicht weiter Pessimismus und Hoffnungslosigkeit um sich greifen sollen, müssen diese Normen aus dem Grundgesetz wieder Leitfaden unseres Handelns werden. Nicht mit den Mitteln und Ausprägungen der 50er Jahre aber in der Konsequenz.

    Dazu gehört insbesondere die stete Orientierung am Kindeswohl. Welche Priorität die Bundesregierung ihm beimisst, können wir demnächst hier erfahren:

    Direktzu.de: Direkt zur Kanzlerin: Krippenbetreuung macht krank!

    Nachweise

    Judith A.Wallerstein: Scheidungsfolgen - Die Kinder tragen die Last. Eine Langzeitstudie über 25 Jahre, Votum Verlag, Münster (Januar 2003)

    Interview mit der Autorin


    FAZ: Eine Analyse der Risiken und Nebenwirkungen der deutschen Krippenoffensive aus kinderheilkundlicher Sicht
  5. #144

    Zunahme von Depressionen ist gesellschaftsbedingt

    und kann deshalb nicht medizinisch therapiert werden!!! Grundabsicherung, Anerkennung selbst bestimmter gemeinnütziger Arbeit als Arbeit, Abschaffung der gegenwärtigen Bestrafung von Familiengründungen im Niedriglohnbereich (u.a. Kreativbereich)...
    Perspektivangebote sind Therapien. Aber -
  6. #145

    es gibt landschaftlich schöner gelegene Anstalten

    Zitat von jolip Beitrag anzeigen
    Wer einen Therapieplatz sucht und das große Glück hat, Privatpatient zu sein, sollte sich einmal die Website der Oberberg Kliniken anschauen
    Brauchen wir nicht mehr, wir haben SPON. Ich habe meine Reservierung für ein lauschiges Plätzchen in der geschlossenen Psychiatrie längst weiterverkauft.
  7. #146

    Psychische Gesundheit

    Zitat von albert schulz Beitrag anzeigen
    Brauchen wir nicht mehr, wir haben SPON. Ich habe meine Reservierung für ein lauschiges Plätzchen in der geschlossenen Psychiatrie längst weiterverkauft.
    Wahr ist, das die Weltkriege in Zusammenhang stehen mit der psychisch-sozialen Gesundheit. "Die Besten sind gefallen"--- nachdem viele Männer fielen und die Übrigen ihren Kram weitermachten, übernahmen Frauen mehr und mehr die Erziehung von Jungen.

    Ich habe jetzt das ganze Thema durchgelesen;
    Was sie dazu gesagt haben ist teilweise richtig beobachtet, doch ihr Ton gefällt mir nicht, er ist nicht nur verdächtig, er ist nicht zielführend.

    Die Erziehung durch die Väter leidet unter Problemen, z.B. wenn die Arbeit zuviel an Geistes-und Seelenkraft beansprucht, wenn die Arbeit selbst sich in negativer Energie suhlt,....Die Chinesen haben zum Beispiel hier den Vorteil einer ungebrochenen Weitergabe an Erfahrungen über die Generationen hinweg, im Gegensatz zu den Deutschen mit ihren kriegerischen Brüchen in ihrer Geschichte.

    Ich denke immer wieder mal an den Spruch Nietzsches:
    "Wenn man seine Kraft nach einer Seite hin abgibt und verschwendet, so fehlt sie an anderer Stelle..."
    Analoges Beispiel: Einer Gesellschaft die ihre Kraft für Maschinenbau, Sozialwissenschaft, oder Mediengestaltung ausgibt, fehlt es an Kraft für Erziehung und Lehre. Wenn nämlich diese gut sind, sind auch die Menschen als Erwachsene Stabiler und - ich formuliere es mal so: sie sind dann auch besser, schneller, effektiver behandelbar im Rahmen einer Psychotherapie oder im Rahmen alternativer laienhafter Heilungsmethoden wie religiöse, spirituelle, politische.....
  8. #147

    Von wegen depressiv,...

    Zitat von maria3333 Beitrag anzeigen
    Ich gehöre auch zu der genannten Generation derer zwischen 18 und 29. Und nein, ich bin nicht depressiv, aber bei unseren Zukunftsaussichten könnte man das gut werden.
    ...mich machen die Zukunftsaussichten zunehmend aggressiv.
    Also, ich meine noch aggressiver, als ich sowieso schon bin.

    Zitat von maria3333 Beitrag anzeigen
    Und das ist unser eigentliches Problem:

    Wir sind nicht mehr unseres Glückes Schmied!
    Das eigentliche Problem ist, zu denken, daß einem was geschenkt wird im Leben und daß man irgendwie irgendwelche ominösen Rechte hätte.
    Es gibt aber immer nur ein Recht, nämlich das Recht des Starken über den Schwachen.
    Das habe ich schon früh gelernt, als ich meine Oma mit ihrem eigenen Krückstock verklopft habe, weil sie mir einen Apfel gemopst hatte und nachdem sie dann gepetzt hatte von meinem Vater mit der Bratpfanne verdroschen wurde.
    Man muß seinen Platz in der Hachordnung kennen und möglichst geschickt danach handeln, um die eigene Position zu verbessern.
    Nur so läuft's.
  9. #148

    So'n Schwachsinn!

    Zitat von zufriedener_single Beitrag anzeigen
    Willkommen im Club!
    Sie und dieser andere Typ machen sich was vor.

    Diese Welt unterliegt den Gesetzmäßigkeiten der Materie und nicht esoterischen Träumereien.
  10. #149

    Konkurrenz ohne Ende?

    Auf der einen Seite gibt es das Prinzip der Konkurrenz, auf der anderen das der Kooperation. Hier wo ich lebe gibt es meiner Ansicht nach wenig Kooperation. Die Menschen organisieren sich zwar in kleinen Gruppen, aber eine größere Gemeinsamkeit fehlt meistens. Das können auch Folklore und "Tradition" nicht wettmachen.

    Irgendwann werden die Menschen merken, das man Konkurrenz nicht endlos betreiben kann. Auch nicht jemand, der Unternehmer ist, wie man wohl an dem Fall Schlecker sehen kann. Dabei können Volkswirtschaften sogar profitieren vom Prinzip Kooperation.

    Der Psychotherapeut ist jemand, zu dem man gehen kann in dem Bewusstsein, das er kein Konkurrent ist, sondern ein mehr oder weniger guter Kooperateur. Und der im Gegensatz zum Priester sich nicht im Besitz einer hohen Moral wähnt sondern im Besitz wissenschaftlich- vernünftiger Mittel um zu heilen.


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