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Diäten: Low-Carb erhöht Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten

CorbisAbnehmen nach Atkins, Logi-Methode, Steinzeitdiät oder das South-Beach-Konzept: Viele Diäten dieser Art sind umstritten. Jetzt bestätigt eine aktuelle Studie die Sorgen von Kritikern. Eine kohlenhydratarme und eiweissreiche Ernährung kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich steigern.

http://www.spiegel.de/gesundheit/ern...841072,00.html
  1. #1

    Pendel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Abnehmen nach Atkins, Logi-Methode, Steinzeitdiät oder das South-Beach-Konzept: Viele Diäten dieser Art sind umstritten. Jetzt bestätigt eine aktuelle Studie die Sorgen von Kritikern. Eine kohlenhydratarme und eiweissreiche Ernährung kann das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall deutlich steigern.

    Diäten: Low-Carb erhöht Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall - SPIEGEL ONLINE
    So ziemlich jede Diät-Art ist umstritten und schon seit Jahren "pendelt" die wissenschaftl. Community in Ernährungsfragen mal in Richtung low-carb dann wieder "mediterane" Diät, sprich high-carb. Uneigennützig und objektiv sind diese "Forschungen" in den seltensten Fällen. Wie es in diesem Feld zugeht, zeigt z.B. Gary Taubes Wälzer Good Calories - Bad Calories... Das Buch ist auch nicht unumstritten, beleuchtet aber die Hintergründe, wenn die Mainstream-Medien mal wieder gross rumblöken "eine Studie" sogar von "US-Forschern" habe gezeigt XY sei ganz "toll" oder unglaublich "schädlich"
  2. #2

    Abnehmen

    Friss-die-Hälfte ist die beste Diät. Dazu viel Bewegung. Macht euch nicht irre, die Ernährungsforschung behauptet jedes Jahr das Gegenteil von vorher.
  3. #3

    höhere Darmkrebsrate durch rotes Fleisch???

    ...das liegt eher daran, das der unkundige Esser sein rotes Fleisch noch immer im ach so gesunden Pflanzenöl brät, das über 60° erhitzt , leider krebserregende Substanzen bildet...
    Ansonsten ernähre ich mich seit 30 Jahren genau nach diesem Speiseplan viel Fleisch, viel Fett und (traditionell bedingt) nudel-, müsli- und brotfrei, wenig Obst, wenig Reis. Mit dem Ergebnis einer Top Muskulatur auch ohne Sportgehampel, Jeansgrösse 26 - wie mit 16(trotz Schwangerschaft), schöne, nahezu faltenfreie Haut mit Ende 40 und wie neulich wieder bestätigt - OPTIMALE BLUTWERTE.
  4. #4

    Tappen im Dunkeln

    Wieder mal ein verwirrender Artikel zur Ernährungswissenschaft.

    Im Text wird ständig davon geredet, dass das erhöhte Risiko vielleicht von den tierischen Produkten herrühren könnte, obwohl doch gerade dies in der Studie nicht nachgewiesen werden konnte.
  5. #5

    optional

    Auch ohne Low-Carb, wird generell zuviel Eiweiß gegessen. Hauptlieferant ist heute Fleisch, welches für viele zur täglichen Mahlzeit gehört. Es ist überall zu niedrigen Preisen leicht verfügbar. Wenn dazu noch haltbar gemachte und verarbeitete Nahrungsmittel dazukommen, braucht man sich nicht zu wundern. Sogenannte "Zivilisationskrankheiten" sind die Folge.
    .
  6. #6

    Die wichtigsten Nährstoffe...Fette...

    Wenn ich denn Absatz über Fette lese weiß ich wirklich nicht ob ich lachen oder weinen soll.

    Fett sättigt schlechter als andere Nährstoffe?

    Hmmm, gut zu wissen. Ich hatte dies als Anhänger der Steinzeit-/Paleo-Ernährung bisher anders erlebt. Vor allem lässt Fett nicht den Insulinspiegel ansteigen und wieder abfallen und verursacht Heißhungerattacken wie die stärker sättigenden Kohlenhydrate. Wenn ich morgens Müsli esse und nach zwei Stunden wieder hunger habe, dann war ich wahrscheinlich für zwei Stunden satter als nach zwei Eiern nach denen ich bis Nachmittags keinen Hunger mehr habe. Immerhin.

    Ungesättigte Fettsäuren sind grundsätzlich gesünder?

    Danke für die Information. Bisher dachte ich das die meisten Pflanzenöle einen hohen Omega
  7. #7

    Drum pruefe wer dem Wissenschaftszeitgeist folgt

    Nichts gegen die Forscher, aber wer nach so einer langen Studie irgendeine riesige Erkenntnis nach vorne kehrt will meistens zuerst mal Aufmerksamkeit erzeugen. Das ist legitim, aber man ist gut beraten entsprechend vorsichtig zu bewerten. Zu pruefen waeren z.B.:

    - Wurden andere Aspekte ausreichend kontrolliert? (Korrelation ungleich Ursache/Wirkung)
    - Wurde ein entsprechender Korrekturfaktor eingebaut, um fehlerhafte Antworten zu filtern bei der Methodik "Fragebogen"? (99% der Menschen wissen nicht wirklich wie sie sich ernaehren. Da wird kein Gramm Zucker gegessen, aber Apfelsaft ist das Standardgetraenk und der enthaelt natuerlich Zucker - haufenweise)
    - Wurden keine Fehler bei der Uebertragung gemacht, die sich potentiert haben und damit das Endergebnis verfaelschen (leider auch sehr haeufig, wir sind eben alle nur Menschen)

    etc.pp.

    Damit will ich nicht sagen, dass die Forscher falsch liegen. Vielleicht haben sie ja alles sauber beachtet, keine methodischen Fehler gemacht und ihre Erkenntnisse sind unter diesen Bedingungen immernoch korrekt. Allerdings ist gerade im Bereich Ernaehrung der wissenschaftliche Standard ueblicherweise eher ... begrenzt. Dutzende, sich staendige widersprechende Studien zu den selben Themen (ohne eine schluessige Erklaerung, die diese sich widersprechenden Ergebnisse in Einklang bringt) sind leider deutliche Hinweise.
  8. #8

    Man hätte ja wenigstens schreiben können, dass diese Studie in Wissenschaftskreisen höchst umstritten ist. Den Zusammenhang zwischen erhöhtem Eiweißkonsum und Herzkrankheiten hat dabei allein der Autor dieses Artikels erfunden, den sehen selbst die Forscher so nicht. Die Folgerung, die die Studie macht, sieht folgendermaßen aus: In Schweden (wo 25% der Bevölkerung versuchen, sich Low-Carb zu ernähren), fällt seit etwa 2002 der Kohlenhydratanteil in der Ernährung der Gesamtbevölkerung. Gleichzeitig steigt (wie in allen anderen westlichen Ländern der Erde) der durchschnittliche Gesamtcholesterienspiegel der Bevölkerung. Diesen Zusammenhang nutzen die Forscher, um zu sagen, Low-Carb bedeutet mehr Herzinfarkt. Es werden also nicht die Cholesterien-Spiegel der Low-Carb Probanten statistisch ausfgeschlüsselt, sondern die der Gesamtbevölkerung. Mal ganz abgesehen davon, dass der Gesamtcholesterienspiegel nahezu keine Korrelation mit dem Herzinfarkt-Risiko hat, ist dieser Zusammenhang völlig irrsinnig. Ein anderer Forscher konstruiert als "Gegenbeweis" dieser Studie eine andere Korrelation zwischen steigendem Facebook-Konsum und steigendem Gesamtcholesterien in der Bevölkerung seit 2002. Mit den selben Ergebnissen.
  9. #9

    Obst und Gemüse weglassen ist falsch

    Low-Carb heisst in erster Linie leere Kohlenhydrate (KH) wie Nudeln, Reis, alle Getreideprodukte zu reduzieren bzw. gleich ganz wegzulassen, dafür aber Obst und Gemüse ,besonders grünes Blattgemüse, zu betonen. Obst und Gemüse enthält weniger KH und dafür viel mehr Vitamine, Spurenelemente, Ballaststoffe, sekundäre Plfanzenstoffe usw usw. als Nudeln, Reis, Getreide,

    Der Eiweißbedarf des Körpers steigt durch den Wechsel von leeren KHs auf weniger aber hochwertigere KHs (Obst und Gemüse) ja nicht an, warum also die Eiweißzufuhr erhöhen? Die sollte nach wie vor im Bereich um 1 Gramm pro Tag pro Kilo Körpergewicht liegen (Sportler bis ca. 2 Gramm) und nicht aus rotem Fleisch und Wurst stammen sondern aus Fisch, Nüssen, Geflügel.

    Zu viel Eiweiss macht krank genauso wie zuviel KHs (vgl. zB Prof. Wendt)








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