"Diablo III" im Test: Das Schwert ist willig, die Maus ist schwach

SPIEGEL ONLINEAlte Welt mit neuem Anstrich: Der dritte Teil der Fantasy-Prügelei "Diablo" ist bunt, laut und ziemlich simpel, aber trotzdem gelungen. Das Spiel appelliert an uralte Instinkte. Nun müssen nur noch die Server robuster werden - und meine Maushand.

http://www.spiegel.de/netzwelt/games...834191,00.html
  1. #80

    Zitat von moev Beitrag anzeigen
    Da es 0 Änderungen in der Story gibt werden die meisten das Spiel an diesen Punkt als durchgespielt abhaken.

    Die meisten Spiele haben verschiedene Schwierigkeitsgrade, sogar häufig mehr als 4, aber kaum einer spielt das gleiche spiel X-mal durch.
    Bei 5 Charakterklassen ändert sich einiges, was das Gameplay angeht und auch die Monster werden überraschend, was einige Leben kosten kann, wenn der arkan gepimpte Gegner trotz Schild 3 Sekunden braucht hat um einen Stufe 50 Barbaren niederzustrecken, es hat nicht geholfen das nach dem 1. Hit die Rüstung im Eimer war, die Equipmentpflege sollte man nicht vernachlässigen, neben den Skillsets wird natürlich auch die Wahl der AUsrüstung immer bedeutender.

    Ich hoffe das Blizzard möglichst schnell noch zusätzliche quests nachschiebt, daran mangelt es wirklich.
  2. #81

    Zitat von Arno Nühm Beitrag anzeigen
    Abklingzeiten wurden bereits in Diablo 2 eingeführt, allerdings erst mit einem Patch. Warum? Weil sie einfach auf elegante Weise verdammt viele Probleme lösen. wenn es sie nicht gäbe, müste man sie erfinden.

    Ansonsten: Online-Zwang, Weiterverkaufsverbot, Echtgeldeinsatz... Selbst wenn das spiel gut wäre, was es m.M.n. nicht ist, würde ich einen weiten Bogen darum machen.
    Der Online zwang ist zwar theoretische eine blöde Idee, in der Praxis ist man allerdings sowieso immer online wenn man spielt. Eine LAN Version wäre aber definitiv vorteilhaft gewesen, auch die Limitierung auf 4 Spieler ist nicht mehr Zeitgemäß
  3. #82

    Zitat von stefansaa Beitrag anzeigen
    Das ist nett ausgedrückt Unfug. Es gab schon immer die Attribute auf den Items wie Stärke, Vitalität und Magic / Energie etc.

    Diese haben auch schon immer die Stärke des Angriffs und der Fähigkeiten beeinflusst.

    Am Prinzip der Items und der Verteilung hat sich relativ wenig geändert, im Gegensatz zu anderen Dingen.

    Es handelt sich nun einmal um Diablo 3 und nicht Diablo 2. Da kann man schon damit rechnen, das etwas anderes ist. Von Diablo 1 zu 2 fand ich es auch schrecklich mit den viel zu kleinen Kisten zu spielen, wo man kaum noch Items wirklich sammeln konnte.

    Der Online-Zwang war vorher bekannt. Wer wie ein Berserker dann nicht damit klar kommt, dass das Spiel am Releasetag läuft, sollte sich einmal informieren. Wir haben uns das ganze bewusst erst einige Tage später geholt und es ist alles entspannt.

    Im übrigen empfinde ich als größten nachteil aktuell das normale Auktionshaus, da man sich die perfekte Rüstung einfach zusammen kaufen kann und gar nicht mehr hoffen und bangen muss ein gutes Item zu finden.
    Den Echtgeld-Handel gab es auch schon bei D2. Das Blizzard das Geschäft nicht eBay überlassen wollte, ist nachvollziehbar
  4. #83

    Zitat von stefansaa Beitrag anzeigen
    Das ist nett ausgedrückt Unfug. Es gab schon immer die Attribute auf den Items wie Stärke, Vitalität und Magic / Energie etc.
    ...
    Im übrigen empfinde ich als größten nachteil aktuell das normale Auktionshaus, da man sich die perfekte Rüstung einfach zusammen kaufen kann und gar nicht mehr hoffen und bangen muss ein gutes Item zu finden.
    Tristram dar in diesem Spiel nicht fehlen. Auf Caldeum hätte man verzichten können. Ich bin nur froh das sie Lut Gohlein weggelassen haben.
  5. #84

    Zitat von Faromir Beitrag anzeigen
    Ich bin ebenfalls ein Spieler der ersten Generation und bin etwas geteilter Meinung:

    Grafik: Deutlich schöner als Diablo2 - erinnert (was ein Zufall) an Starcraft2 und ist schön genug für das Spiel, da es für den Spielspaß bei diesem Spiel weniger relevant ist.

    Story: Also bitte, dies ist kein Rollenspiel und die Videos sind schmückendes Beiwerk - sobald man sie wenige Male gesehen hat, bricht man sie eh ab, da man weiterspielen möchte.

    Skillung: Rollenspieler fluchen, Gelegenheitsspieler freuen sich. Ja, nun muss ich mir nicht nach jeder Skill-Anpassung durch einen Blizzard-Patch einen neuen Charakter von vorne erschaffen, weil so mein Hauptskill leider überflüssig wurde. Die Abklingzeiten finde ich gut - weniger unnützer Traffik, etwas überschaubarer im Spiel und die Taktik ist nun relevanter.

    Langzeitspielspaß: Ich bin 'erst' auf dem dritten von vier Schwierigkeitsgraden und bald am Levelmaximum angekommen. Anschließend kann man sich 'nur' noch durch Items verbessern. Ich hoffe, dass Inferno nochmal deutlich schwieriger wird und bin gespannt.

    Multiplayer: Die Beschränkung auf 4 Spieler pro Spiel finde ich etwas hart - ansonsten macht es aber viel Spaß.

    Begleiter: In D2 musste man teilweise viel Zeit investieren, damit diese einen entsprechenden Level hatten und wenn man die Art des Begleiters wechseln wollte, fing alles von vorne an. Das muss man nun nicht mehr.

    Ausrüstung sammeln: Ich fand es bei D2 super ätzend, dass man zwischen seinen Charakteren keine Items austauschen konnte oder dafür aufwendig Multiplayer-Games mit anderen aufmachen musste. Dies ist nun super gelöst worden.

    Onlinezwang: Das ist in der Tat mein dickes Contra. Klar kann ich verstehen, dass Firmen wie Blizzard nicht wollen, dass Spiele kopiert/geklaut werden. Trotzdem ist es super nervig, dass man ohne Internetverbindung überhaupt nicht und bei langsamer Internetverbindung nur sehr unbefriedigend spielen kann und später, wenn mal die Server down sind, gar nicht mehr. Da finde ich es bei anderen Spielen einfach super, dass ich das Spiel nur kurz doppelklicken muss, mich nicht irgendwo registrieren muss und garantiert lagfrei und ohne Probleme für immer (solange es Emulatoren gibt) spielen kann.

    Preis: Im Vergleich zu WoW muss man keine monatliche Gebühr bezahlen, daher kostet ein Jahr lang spielen nicht 200, sondern 'nur' 50 Euro.

    Fazit: Für Fans mit guter Internetverbindung wird das Spiel sicherlich wieder sehr viel Spaß machen. Rollenspieler sollten lieber bei Skyrim und vergleichbaren Spielen bleiben.
    Das kann man so stehen lassen, obwohl ich die Abklingzeiten teilweise etwas zu lang finde. Was die Internetverbinfdun angeht, die steht ja manchmal nicht Exklusiv dem Spiel zur Verfügung. Ich habe am Samstag über ne 16k Leitung das CL-Finale nebenbei in HD gestreamt, das hat sich schon deutlich auf die Überlebenschancen im Spiel ausgewirkt.
  6. #85

    Zitat von timorieth Beitrag anzeigen
    Was daran gut sein soll?

    Kann ich Ihnen sagen:

    Es hat die Spreu vom Weizen getrennt! Um wirklich einen Highskill-Char in Dia2 zu haben (nehmen wir z.b nen Werbär oder Hammerdin mit 12k dmg oder mehr), darf man sich nicht ein einziges mal verskillen. Das war der Hammer!

    In Dia3 kann jeder noob nen dicken Char basteln, da er die Skills ja jederzeit wechseln kann. Das ist vielleicht für die noobs cool, für die wahre Fangemeinde (die auch dia2 bis heute am leben gehalten hat) eher ein Graus.

    Es genügt also im Auktionshaus dicke items zu kaufen und seinen Char nach irgend einem Artikel zu skillen und schon ist mal imba. Echter mist.
    Das war in D2 auch schon möglich. Das man sich nicht verskillen kann ist einfach die Konsequenz der zusätzlichen Flexibilität. Als Barbar brauche ich mich nicht mehr auf einen Waffenart festzulegen und kann meine Skills der Situation anpassen, wobei einige Skills unverzichtbar werden und andere eher begrenzt nützlich sind. Das Problem ist eher die Menüführung, man kann keine skillsets anlegen und bei Bedarf schnell umschalten, z.B. von Einzel- auf Flächenschaden. Auch ist nicht wirklich offensichtlich wie sich die verschiedenen Skills auf z.B. den Schaden am Gegner auswirken.
  7. #86

    Zitat von dent42 Beitrag anzeigen
    Der Online zwang ist zwar theoretische eine blöde Idee, in der Praxis ist man allerdings sowieso immer online wenn man spielt.
    Aber eben nur weil Blizzard einen dazu zwingt. Es gibt etliche Spieler die niemals eine Party im open oder closed Battlenet gespielt haben
  8. #87

    Zitat von 5Minute Beitrag anzeigen
    Das steht nicht zur Debatte.

    Das Spiel besteht daraus, die selbe Sache immer und immer wieder zu machen. Auf der Suche nach den ultimativen Items.

    Das dies sinnlos ist, ist sowieso klar.

    Aber jedes Spiel ist demnach sinnlos.

    Es geht um das geistige Abschalten und das Wohlbefinden während des Spiels.
    Außerhalb des Spiels ist jedes PC-Spiel sinnlos, aber in D3 ist es selbst ingame sinnlos. Man erlebt mit den besseren Items nicht mal innerhalb des Spiels neues das man anders nicht erlebt.

    Wenn man in WoW den aktuellen Content bis zum erbrechen farmt, dann tut man das weil man nur diesen Items den darauf folgenden Content erleben kann.

    Aber in WoW kann mal as 3x Character frisch aus dem normalen Modus bereits alles erleben. Es gibt keine Levels oder Quests die nur auf Hell oder Höher existieren. Man kann den Character auch danach parken und zum Addon wieder raus kramen und dieses ohne Probleme durchspielen und sieht genau das gleiche wie die, die in der Zwischenzeit nonstop Inferno gefarmt haben
  9. #88

    ---

    Zitat von timorieth Beitrag anzeigen
    In Dia3 kann jeder noob nen dicken Char basteln, da er die Skills ja jederzeit wechseln kann. Das ist vielleicht für die noobs cool, für die wahre Fangemeinde (die auch dia2 bis heute am leben gehalten hat) eher ein Graus.

    Es genügt also im Auktionshaus dicke items zu kaufen und seinen Char nach irgend einem Artikel zu skillen und schon ist mal imba. Echter mist.
    Heutzutage schauen doch viele fix im Internet nach, was man nun am besten wie skillt und macht das dann. Dauert je nach Lesefähigkeit zwischen 2 und 10 Minuten. Spiele die den Spieler fordern und in seiner Spielweise fördern, sind rar gesät.
  10. #89

    Inhalt naja - DRM katastrophal

    Erstellen Sie einen Battle-Net Account...
    Erstellen Sie ein battle-Net tag....

    Hey, ich will solo spielen. Trotzdem muss man den ganzen DRM-Mist mitmachen. Und es wird noch schlimmer : fast täglich Wartung zwischen 03-09 Uhr , gerne auch Sonntags. So miserabel unvorbereitet war ja nicht einmal WOW.

    Und dann der Inhalt. Bis Stufe 15 fehlt aber auch jedwede Balance. Und sowieso fesselt die Geschichte nicht. Linear wird Quest um Quest abgehakt. Immer wieder Massenmetzelein.... mit solch "lustigen" Meldungen wie "7 Objekte zerstört" oder "54 Monster vernichtet".

    Bei Diablo 1 oder 2 gab es noch eine düstere Atmoshäre, bedrohliche Dungeons, das Gefühl der Gefahr. Das alles finde ich D3 nicht.