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DFB-Urteil zum Skandalspiel: Hertha hat den Abstieg verdient

DPADas DFB-Sportgericht hat den Einspruch von Hertha BSC abgewiesen, das Skandalspiel bei Fortuna Düsseldorf wird wohl nicht wiederholt. Gut so, denn die Ausraster von Fans und Spielern müssen bestraft werden. Mit ihrer juristischen Taktiererei schaden sich die Berliner selbst.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...834282,00.html
  1. #200

    nicht ganz korrekt

    Zitat von gruenerfg Beitrag anzeigen
    Ob man sie will oder nicht, die Berliner hatten nur 88 Minuten Spielzeit. Und in den letzten zwei Minuten ein Tor zu schießen, das wäre für jeden Berlilner lebensgefährlich gewesen. Mal nicht so Sympathien verschieben - einfach an Fakten halten ist angebrachter.
    In der zweiten Halbzeit fingen Berliner Fans an mit Bengalos zu werfen. Das Spiel musste unterbrochen werden, für mehrere Minuten. Mit der zweiten Spielunterbrechnung in der Nachspielzeit beleidigten Herthaspieler den Schiri. Was bitte soll da der DFB noch für ein Urteil zu gunsten der Hertha fällen?
    Im Oktober letzten Jahres wurde ein großer Verein aus dem Osten zu einem Geisterspiel, einem Auswärtsspiel ohne eigene Fans, zu einer Geldstrafe und vom DFB-Pokal ausgeschlossen verurteilt wegen Randale in Dortmund. Diese Randale war bei weitem nicht so dramatisch wie die der Herthafans in Düsseldorf. Hier wird ohnehin mit zweierlei Maß gemessen. Das Urteil so wie es gefällt wurde, nämlich zu gunsten Düsseldorfs, geht vollkommen in Ordnung.
  2. #201

    Zitat von GetulioV Beitrag anzeigen
    Unabhängig von all den Spekulationen und Konjunktiven, die hier von Ihnen und anderen ins Feld geführt werden:

    Der Umstand, dass die Sicherheit gewährleistet war, ist sogar erwiesen, denn schließlich ist faktisch niemandem irgendetwas passiert. Hier von Glück zu sprechen, ist großer Unsinn, weil weder jemand die Möglichkeit hatte, Herthanern Ungemach zuzufügen, noch irgendjemand dies auch nur versucht hat.
    Was?
    Lesen Sie Ihren Beitrag bitte nochmal durch, dann merken Sie vielleicht, dass Sie totalen Unsinn schreiben.
    Niemand hatte die Möglichkeit den Herthanenern Ungemach zuzufügen? Die über tausend Fans, die den Platz gestürmt haben sind also niemand?
    Es geht hier nicht darum, ob tatsächlich ein Hertha-Spieler von einem Düsseldorfer Fan verletzt wurde, sondern allein, dass die Herhaner fluchtartig unter widerwärtigen Pöbeleien das Spielfeld verlassen mussten und sich dann natürlich bei den Spielern ein Panikreflex einstellen kann, nach dem Motto: Was passiert, wenn ich hier gleich wieder raus soll? Gibts dann aufs Maul? Was passiert wenn wir hier noch ein Tor schiessen...?
    Und es kann nicht sein, dass erst ein Spieler von Fans verletzt werden muss, damit ein Spiel wiederholt werden kann. Das ist doch wohl absurd und Platzstürmungen können jetzt mal schön in Mode kommen.
  3. #202

    Zitat von frank_w._abagnale Beitrag anzeigen
    Was wäre passiert, wenn Berlin noch ein Tor geschossen hätte? Die Düsseldorfer Krawallmacher wären mit Sicherheit nicht friedlich am Rand stehen geblieben. Vielleicht wären Spieler gelyncht worden. Wer will das ausschließen?
    Die Wahrscheinlichkeit, einem Herthaner Spieler zum Opfer zu fallen, war wohl die größte Gefahr des Abends. Fragen Sie mal Herrn Stark. Wer von den beiden Mannschaften in der ersten Liga spielt ist mir egal. Weder Hertha noch die Fortuna gehören da wirklich hin.
  4. #203

    nicht wirklich

    Also, sicherlich hat Hertha eine katastrophale Rückrunde gespielt. Allerdings ist die Relegation erreicht, damit sollten sie auch die faire Chance auf ein störungsfreies Spiel im Feindesland haben. Hatten sie aber nicht. Ob man den Berlinern irgend etwas gönnt, steht auf einem ganz anderen Blatt. Der Schreiberling tut dies offensichtlich nicht und tritt nach.

    Das was der DFB mit seiner Sonderjustiz hier wieder einmal exekutiert wird letzten Endes der Sargnagel jedes fairen Sports sein.

    Die Pyros im Berliner Block sind am Ende des Tages das Versagen der Düsseldorfer Ordner, die Tätlichkeiten der Berliner Spieler gegenüber dem Schiedsrichter sind bis zum abschlissenden Urteil nur behauptet. Das alles jetzt als Begründung heranzuziehen hat den Ruch von Gesinnungsjustiz.
  5. #204

    Nicht schlüssig!

    P. Ahrens stellt in seinem vorletzten Absatz fest, dass die Hertha es sich "nicht erlauben (kann), ... in der Zweitklassigkeit herumzudümpeln", um dann den Gang in die nächste Instanz zu kritisieren.
    Es geht bei der Führung eines Wirtschaftsunternehmens doch nicht um gefühlte Gerechtigkeit.
    Auch der DFB-Richter Lorenz macht sich und den Fußball angreifbar, wenn er feststellt, dass kein Herthaspieler verletzt wurde. Das ist quasi ein Aufruf eine Verletzung zu provozieren bzw. vorzutäuschen.
  6. #205

    Macht nicht so ein Theater,das haben sie verdient

    Der Preetz ist sowas von unfähig das ist schwer zu toppen.Peinlich wie der versucht die Tatsachen zu verdrehen.Wenn die Herthaspieler todesangst hatten dann vor den eigenen Fans die genug hatten von den leeren Versprechungen und Fussball der an Arbeitsverweigerung erinnert.Aber man sollte nicht vergessen das da auch noch ein Vorstand ist der all diese Entscheidungen abnickt.Wer muss da zuerst gehen?Eigentlich ist das gesamte Management von Hertha auszuwechseln und ein echter Neuanfang zu machen.Hallo Hertha:schreibt alle Vorstandsposten ,Geschäftsfürer und Managerposten bundesweit aus!!!Macht mal einen echten Neustart!
  7. #206

    optional

    Mal unabhängig davon wer es nun verdient hat abzusteigen und welcher Spieler die Schiri verkloppt hat... kann mir einer mal sagen, was Fans 7 Minuten vor Spielende im Innenraum zu suchen haben? Gab es eine gefährliche Situation auf den Tribünen, die so eine Aktion notwendig gemacht haben? Warum haben es Fans beider Lager geschafft Bengalos ins Stadion zu bringen? Und ja.. Hertha hat nix in der Bundesliga zu suchen, aber das ist ein anderes Thema..
  8. #207

    .

    was tut das hier überhaupt zur Sache lieber Verfasser? Woher nehmen Sie sich das Recht heraus zu befinden was ein Verein verdient oder nicht verdient hat?. Da nehmen wir mal eine verkorkste Saison und einen schwachen Manager und lassen dies in die Bewertung eines Urteils einflliesse, haben Sie Verbindungen zum DFB, denn anders ist das Urteil auch nicht zu verstehen.
    Ich bin seit ewigen Zeiten Hertha Fan und habe viel erlebt, und die derzeitige Aussenwirkung gefällt hier keinem in Berlin, nur verdammt noch mal kann es nicht sein, dass der DFB nicht mal selbst das Verfahren angeht und der Verein das tun muss und am Ende mit so einem skandalösen Urteil kommt, die ZUschauer waren ja nicht gewalttätig. Das ist doch lächerlich und wäre übertragen auf andere Sachverhalte eine Steilvorlage für eine Berufung. Diese Herren machen es sich bequem und entscheiden aus ihrem Klüngel heraus was wichtiger ist, eine unbequeme Wiederholung mit Aufwand und das hinterfragen einer doch zweifelhaften Schiedsrichterentscheidung, die nicht nach unparteiisch klang, oder den WEeg über ein gerechtfertigtes Wiederholungsspiel. Das ist für mich der eigentliche Skandal. dass man Stark über Dinge reden lässt die nach den Ereignissen kamen um sich so moralisch aus der aufgebrachten Öffentlickeit UNterstützung dafür zu holen! Und schon verlässt man das Feld der eigentlichen Verhandlung um mit einem Verein abzurechnen. Da hat man einen peinlich peniblen Verband der jedes Verlasse der Coaching Zone ahndet, der für FairPlay wirbt, der keine Tor Kameas will der existenzielle Spiele aus Profitgründen ansetzt aber selber nicht in der Lage ist für einen reibungsllosen Ablauf zu sorgen. Das ist peinlich zeigt aber wessen Geístes Kind die beim DFB sind.
    Keiner wird zweifeln, dass an diesem Urteil etwas faul ist, dass hier komplett an den Tatsachen bewusst vorbeiverhandelt wurde und Aussagen falsch in den Zusmmanhang gesetzt wurden.
    Man will und kann keine Schiebung unterstellen.., aber der DFB verliert hier endgültig seine Unschuld und es erinnert mich mehr an Länder wo man in Frankfurt sicher von Entwicklungsländern sprechen würde.
  9. #208

    Die Meinung eines Außenstehenden:

    Das Urteil ist aus zwei Gründen falsch:

    1. Dass die Berliner um ihre letzte Chance gebracht wurden ist eine Tatsache, die sich nicht leugnen lässt. In zwei Minuten können ganze Meisterschaften entschieden werden, wie man an England sieht.

    2. Von dem Urteil geht ein verheerendes Signal aus. Trottel-Fans, und die gibt es nicht nur in Düsseldorf, müssen sich ja geradezu ermutigt fühlen, per Platzsturm ein Spiel zu entscheiden.

    Die Bengalos der Herthaner und auch die Ausraster der berliner Spieler sind durch nichts zu entschuldigen und sollten streng bestraft werden, aber sie sind bei der Urteilsfindung definitiv nicht ausschlaggebend. Sie waren für sich betrachtet nicht spielentscheidend. Zwei Minuten Spielzeit führen natürlich nicht zwangsläufig zu einem anderen Ergebnis, das ist sogar ziemlich unwahrscheinlich, aber die Möglichkeit besteht und das ist entscheidend.
  10. #209

    Zitat von GetulioV Beitrag anzeigen
    Haben Sie heute keine Nachrichten gelesen/gesehen? Anscheinend kann es nicht nur das von Ihnen gewünschte Urteil geben, Sie sind einfach schief gewickelt mit Ihrer Rechtsauffassung. Das hat Ihnen heute das Sportgericht bestätigt.
    sie sollten sich mit dem begriff der rechtsbeugung beschäftigen.

    davon abgesehen , noch ist das urteil nichts rechtskräftig.


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