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DFB-Strafe gegen Guerrero: Das einfache Urteil

Getty ImagesAcht Spiele Sperre: Der DFB hat gegen Paolo Guerrero eine der höchsten Strafen in der Liga-Geschichte ausgesprochen. An dem Urteil wird sich das DFB-Sportgericht künftig messen lassen müssen. Sonst gerät es unter Verdacht, ein bequemes Exempel statuiert zu haben.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...819668,00.html
  1. #20

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Acht Spiele Sperre: Der DFB hat gegen Paolo Guerrero eine der höchsten Strafen in der Liga-Geschichte ausgesprochen. An dem Urteil wird sich das DFB-Sportgericht künftig messen lassen müssen. Sonst gerät es unter Verdacht, ein bequemes Exempel statuiert zu haben.

    DFB-Strafe gegen Guerrero: Das einfache Urteil - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Lieber Herr Ahrens,

    ich weiß nicht, durch welche Brille oder welches Glas Sie diese
    Foul gesehen haben,aber es "Sein Foul war dumm, hart an der Grenze zur Brutalität" zu bezeichnen, macht mir Sorge ,welch`Geistes Kind Sie sind.
    Was wäre denn ein Foul über die Grenze der Brutalität:
    ein Karate-tritt mit Ausbildung zum Karatekämpfer ???
    Dieses Foul war eins der übelsten Sorte und nicht dadurch zu negieren,das andere in einer Zweikampfsituation brutal gefoult haben,
    denn das war ein Karate-tritt ohne Ausbildung.
    Ich wünschte mir von einem Magazin wie Ihrem mehr Augenmaß bei der Berichterstattungmfg
  2. #21

    Alternative Regeln

    Zitat von MartinB. Beitrag anzeigen
    ....Der Fußballschiedsrichter hat zwischen Freistoß und roter Karte zu wenig Spielraum. Die gute alte 10-Minuten-Strafe aus dem Amateurbereich würde auch den Profis gut zu Gesicht stehen.
    Ich sehe das im Grunde ähnlich und als ich gerade den Kommentar so laß, keimte die Erinnerung an einen älteren SPIEGEl Artikel auf...hier die Linkadresse:
    Fußball-Regeländerung: Das Foul bestrafen, nicht den Gefoulten - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport

    War eigentlich ne schöne Serie mit sehr interessanten Vorschlägen. Allerdings muss ich eingestehen, dass auch in diesem speziellen Fall die Regelalternative nicht wirklich effektiv gewesen wäre, waren ja nur noch ~15min zu spielen. Aber vielleicht würden sich die Profis dann doch mehr Gedanken machen...



    Forza BVB!
  3. #22

    Warum nicht früher so?

    Man ersetze Paolo Guerrero mit Dynamo Dresden, das Foulspiel an Sven Ulreich mit der Pyroshow in Dortmund, andere brutale Fouls an der Mittellinie mit Köln, Lautern, Frankfurt, Gladbach, Pauli, Hannover etc. pp und die 8-Spiele-Sperre mit der 600.000-Euro-Strafe gegen Dynamo Dresden und man fragt sich, warum Herr Ahrens nicht schon bei diesem Exempel-Urteil derartiges geschrieben hat? Da wurde die Messlatte genauso hoch gelegt und bei ähnlichen Vergehen eben nicht erreicht, sondern mit zweierlei Maß gemessen. So gesehen ist Guerrero das Dynamo Dresden der Bundesliga oder andersum, aber wie man es auch dreht und wendet: Einige sind halt gleicher als andere.
  4. #23

    Zitat von kodu Beitrag anzeigen
    Der DFB hat richtig entschieden, hat das Foul richtig eingeordnet, und muss sich keine Sorgen machen!

    Der Artkel dagegen ist so dümmlich, wie anmaßend !

    Allerdings steht er in bester Tradition all jener sog. "Sportreporter", die sich auch in Live-Kommentaren vor allem auf dem Gebiet von Vorverurteilungen und schwarz-weiß-Malereien hervortun!

    Der Grat zwischen üblem Foul und gelungenem Tackling in einer hochdynamischen Zweikampfsituation beträgt nur Bruchteile von Sekunden. Es ist dann Ermessenssache des Schiedsrichters, ob "Inkaufnahme einer Verletzung" im Sinne von fahrlässiger Körperverletzung vorliegt, oder nicht!

    Guerreros Angriff auf Ulreich aber gehört in eine völlig andere Kategorie, da man Vorsatz unterstellen kann !

    Das Strafmaß liegt, so gesehen, eindeutig im Rahmen !
    Wenn dieses Strafmaß im Rahmen liegt, dann würde ich gerne wissen, ab wann Ihrer Meinung nach das Strafmaß ausserhalb des Rahmen gelegen hätte?

    9 Spiele?
    12 Spiele?
    Halbe Saison?
    Sperrung auf Lebenszeit für die BL?

    Nicht falsch verstehen, ich mag Guerro kein bischen!
    Und auch für mich war das ein Frustfoul.

    Allerdings bin ich nicht der Meinung das er das er das bei dem gesamten Sprint schon so geplant hat. Das wäre einfach unlogisch.

    Guerro hat versucht den Ball vor dem Torwart zu bekommen, hätte er das geschafft, hätte das bedeutet das er den Ball hat und kein Torwart im Tor steht!
    Eine Einmalige Chance sich zum Helden zu machen.
    Das Frust foul ist deswegen erst auf den letzten Meter entstanden, als er sah das es nichts wird.


    Aber ich finde es spannend zu sehen, wie alle wie früher zu Hexenverbrennungszeit einfach jede STRAFE als gerechtwertig und nicht zu hart empfinden und jedwede Diskussion darüber gleich im Keime ersticken wollen.
  5. #24

    Meine Damen und Herren,

    es ist unglaublich was hier für ein Mist verzapft wird !

    Aber mal vorab, wir reden hier über ein rüdes Foul, das bestraft gehört, die Frage ist ob nach tatsächlicher Faktenlage oder halt nach gefühlten Eindrücken.

    Ich weiß gar nicht, auf was ich zu erst eingehen soll ...

    1. PG läuft 40 Meter auf Ulreich zu um ihn zu verletzen. Falsch, das würde ja implizieren, dass Ulreich permanent da an der Eckfahne rumstand.
    PG und Ulreich liefern sich ein Laufduelle aus verschieden Richtungen und PG versucht erstmal nur schneller am Ball zu sein. Maximal 10 Meter vor der Eckefahne musste PG erkennen das er das Laufduell nicht gewinnt.

    2. Ottl Foul war gar nicht so schlimm und er tritt nicht voll zu.
    Da bin ich subjektiv total anderer Meinung. Er tritt volles Rohr zu und hat null Chance auf das spielen des Balles, es sei den er kann Materie in Form eines Beines wegbeamen.

    3. Der Towart ist auch ausserhalb des 16er ein besonders zu schützender Spieler. Auch falsch, das ist er mit verlassen des 5-Meterraums nicht mehr. Ansonsten würde ich ihn nämlich im Sturm spielen lassen, da gesondert geschützt müssten die Elfer-Pfiffe ja nur so sprudeln.

    4. Dieser Tritt ist nur mit ganz viel Glück folgenlos geblieben.
    Auch da habe ich eine andere Praxiserfahrung. Tritte von hinten Richtung Kniekehle haben den "Vorteil", dass es noch ein nach vorne abfederndes Kniegelenk gibt. Brüche entstehen aber deutlich öfter, wenn man frontal eine aufs Schienbein bekommt, da dann nichts mehr abgefedert werden kann.

    5. Allgemein wird ja PG´s "Nicht entschuldigen" noch strafverschärfend bewertet. Das Problem ist, dass PG sich bei Ulreich entschuldigt hat, nachzuschauen in der ZDF-Mediathek.

    Frage: Sie entschuldigen sich bei den Fans und ihrer Mannschaft, auch bei Sven Ullreich (Guerrero: Ja) dem Torwart vom VFB.

    Guerrero: Ja,ja,ja. Es tut mir leid, war Fehler von mir. Ullreich konnte, zum Gluck, aber weiterspielen.

    Die Presse zeigt nur Halbsätze und das Volk saugt diese Aussagen in sich auf, weil wurde ja auch so von dem Assi erwartet.

    Und genau diese auf Halbweisheiten verursachte Erwartungshaltung hat der DFB "einfach" befriedigt, in dem man die längste Spielsperre seit 40 Jahren raushaute. Freut euch, Ziel erreicht.

    Ich bin gespannt was zukünftig passiert, wenn mal wieder einen mit dem Ellebogen ein Nasenbein zetrümmert. Aber wahrscheinlich 3 Spiele Sperre, da ja aus dem Spiel heraus.
    Aber was solls, es wird nach der momentanen Meinung soweiso nie etwas schlimmeres auf der Welt wandeln als die Massenvernichtungswasse Machete Guererro.
  6. #25

    Ich will nichts beschönigen!

    Zitat von Elbfeger Beitrag anzeigen
    Das Strafmaß für Guerrero mag okay sein - aber wer hier wirklich behauptet, das Ottl-Foul sei eine Zweikampf-Situation gewesen, hat viel zu viel Zeit seit seinem letzten Besuch beim Augenarzt verstreichen lassen. Das war ein Anschlag auf Hajnal, der nicht einmal ansatzweise hinreichend bestraft wurde.
    Sie werden zugeben, daß die beiden Situationen nicht ganz die selbe Kategorie sind.

    Ottls Foul war übel, aber Hajnal hatte den Ball im Mittelkreis frei am Fuß, und Ottls Angriff kam von der Seite, und galt dem Ball. Und auch wenn dieses "Unternehmen" im Nachhinein aussichtlos war, war sein Einsatz deshalb "NUR" GROB FAHRLÄSSIG.

    Immerhin hat auch Ottl "ROT" gesehen, und wurde für drei Spiele gesperrt.

    Dagegen ZIELT Guerrero von hinten geradezu auf die Wade von Ulreich, der den Ball, für Guerrero unerreichbar an der Außenlinie abschirmt.
    Und da glaube ich, kann oder muss man von Vorsatz ausgehen !! Und da sind fünf Spiele Sperre oben drauf schon OK!
  7. #26

    Reaktion der Verantwortlichen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Acht Spiele Sperre: Der DFB hat gegen Paolo Guerrero eine der höchsten Strafen in der Liga-Geschichte ausgesprochen. An dem Urteil wird sich das DFB-Sportgericht künftig messen lassen müssen. Sonst gerät es unter Verdacht, ein bequemes Exempel statuiert zu haben.

    DFB-Strafe gegen Guerrero: Das einfache Urteil - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Sicherlich hätte es eine leicht geringere Bestrafung auch getan. Was mich aber wundert, dass überhaupt thematisiert wird, wie sich der Spieler und die Verantwortlichen des Vereins nicht nur direkt nach dem Spiel, sondern auch einen Tag später äußerten. Guerrero konnte die Aufregung nicht verstehen und faselte davon, dass solche täglich auf den internationalen Fußballplätzren geschehen, Fink sprach von südamerikanischen Temprament und vermutete, Guererro wollte den Ball sielen(!) und Arnesen verwies lediglich auf das Ott-Foul.

    Ich hätte erwartet, das man sich zu allererst bei Herrn Ullreich entschuldigt, und vor allem das unsägliche Verhalten der HSV Fans thematisiert wird, die Guererro mit Standing Ovations nach dem Foul bedachten und Ullreich anschließend bei jeder Aktion auspfiffen und als Schauspieler verhöhnten - aber wie schrieb der SPIEGEL schon vor einigen Wochen über den HSV: »Deutscher Meister im Schönreden«

    Peinlicher Auftritt, liebe Rothosen!
  8. #27

    Zitat von twinketoe Beitrag anzeigen
    Ausserdem ist ein Torwart nach Regelwerk noch mal besonders geschützt auch wenn das hier weit ausserhalb des 16ers passierte.
    Ist er nicht. Seinen besonderen Schutz genießt er lediglich IM TORRAUM(fünfer) und dass auch nur, wenn er sich mit beiden Beinen in der Luft befindet. Hält er den Ball, kann er sogar korrekt gerempelt werden. Die zweite „besondere“ Schutzsituation ist, wenn er mit der Hand am Ball ist. Ansonsten ist wird er wie ein ganz normaler Spieler behandelt, der im Strafraum den Ball mit der Hand halten darf.
    Zitat von MartinB.
    Der Fußballschiedsrichter hat zwischen Freistoß und roter Karte zu wenig Spielraum. Die gute alte 10-Minuten-Strafe aus dem Amateurbereich würde auch den Profis gut zu Gesicht stehen.
    Fachlich unscharf: Der Freistoß, in den meisten Fällen ein direkter, ist lediglich die Spielfortsetzung und somit eine Spielstrafe, und hat mit der Wahl der persönlichen Strafe überhaupt nichts zu tun. Der SR hat die Wahl zwischen keiner pers. Strafe, Ermahnung, Verwarnung und totalem Feldverweis.

    Im Übrigen bin ich für viel viel härtere Strafen im Fussball. Dass, was am Samstag der Guerrero gemacht hat, wird am nächsten Tag im Amateurbereich nachgemacht. Und, man darf und soll von Tätern sprechen, die kommen mit 2-4 Wochen meistens davon. Drastischere Strafen für rüde Fouls.
  9. #28

    DFB-Gerechtigkeit

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Acht Spiele Sperre: Der DFB hat gegen Paolo Guerrero eine der höchsten Strafen in der Liga-Geschichte ausgesprochen. An dem Urteil wird sich das DFB-Sportgericht künftig messen lassen müssen. Sonst gerät es unter Verdacht, ein bequemes Exempel statuiert zu haben.

    DFB-Strafe gegen Guerrero: Das einfache Urteil - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Sport
    Der DFB ist der allgemeinen Medienstimmung gefolgt und hat ein Exempel statuiert; ich habe da ähnliche Aussetzer z.B. von Toni Schumacher oder Torwart-Titan Kahn in Erinnerung, aber nichts passiert, eben Nationalspieler, egal, Paolo Guerrero ist unten durch und wird verknackt, nur schade für den Bundesliga-Dino, aus meiner Sicht Wettbewerbsverzerrung.
  10. #29

    Grundlegender Fehler im Artikel

    Der Artikel enthält einen grundlegenden Fehler: es handelt sich hier mitnichten um ein "Foul" sondern um eine "Tätlichkeit", zudem mit einer klaren Verletzungsabsicht.

    Vergleiche mit anderen Situationen Strafen, die nach "Fouls" verhängt wurden (bspw. Ottl gegen Stutgart) laufen daher vollkommen ins Leere.








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