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DFB-Pokal-Krawalle: Dresdner und Dortmunder Rechtsextreme arbeiteten zusammen

Die Ausschreitungen beim Pokalspiel zwischen Dortmund und*Dresden waren heftig.*Nach Informationen von SPIEGEL ONLINE*planten*Rechtsextreme aus beiden Städten*die Randale*teilweise gemeinsam*- sie*hatten sich sogar zuvor zur Auslosung gratuliert.

http://www.spiegel.de/sport/fussball...800706,00.html
  1. #40

    Geschichte wiederholt sich doch...

    Randale unter dem Deckmantel SGD gab es schon mal vor 20 Jahren:
    http://www.youtube.com/watch?v=lCXR1...3B9E60A21EC2D2

    Interessant wird es ab 05:30 min. Man beachte den Dialekt und das HSV-Tuch.

    Schon damals mit schlimmen Konsequenzen für den Verein.
  2. #41

    Wieso

    Zitat von warzenmeissel Beitrag anzeigen
    war also ein von zwei Seiten verabredetes Verbrechen unter Bildung einer rechtsradikalen kriminellen Vereinigung, .....
    hilft eigentlich die Dortmunder Polizei seit vielen Jahren den Nazis? Gegendemonstranten werden weggeprügelt, und Nazis mit Sprengstoff lässt man laufen.
  3. #42

    ...

    der artikel ist an lächerlichkeit nicht zu überbieten!
    da wird auf grund zweier emails, die sonst woher sein können, aktuelle politische themen mit einem fussballspiel vermengt.
    im stadion konnte ich kein einziges mal rassistisch gesänge vernehmen. nach diesem artikel, welcher suggeriert, dass 2000 rechtsetxreme aus dresden angereist sind, war es dann doch vergleichsweise recht ruhig vor dem stadion. aussedem waren alle tickets "unpersonalisiert" - was soll diese floskel? jetzt verstehe ich das auch, warum es rund ums stadion so ruhig war - gleich und gleich (dortmunder und dresdner nazis) gesellt sich gern.
    war denn überhaupt mal ein spiegel redakteur an diesm tag vor ort?

    PS: mit einem hat der artikel jedoch recht, faust des ostens ist sicherlich ein problem in der dresdner fanzsene, weil offen rechts
  4. #43

    .

    Zitat von Stompf Beitrag anzeigen
    daß den Vereinen die Hände gebunden sind und die Bestrafung die Falschen trifft.
    Es hat trotzdem jemand versagt: die nicht rechtsextrem gesinnten Fans. Die dürften doch in der klaren Überzahl sein und wieso wird von deren Seite aus nicht mehr gegen diesen brauen Rotz unternommen? Manchmal muss man den Nazis nur genügend Druck machen. Bei uns damals in der Gesamtschule kam zu Beginn der 11ten Klasse ein (nennen wir ihn mal) Nils aus Speyer zu uns in die Klasse und man hat schnell gemerkt, dass er ein bekennender Nazi war. Beinahe der gesamte männliche Teil des Jahrgangs hat ihm damals klar gemacht, dass er entweder die Schule wechseln oder mit den Konsequenzen (komplette innerschulische Isolation und ggf. Schickane) leben muss. Nach ca. 1 Woche war das Thema dann gegessen und wir haben uns mit Nils zusammengesetzt und er hat sich von seiner Nazi Gesinnung getrennt. Danach setze sofort ein optischer Wandel ein und Nils wurde ganz normal in unsere Schulgemeinschaft integriert. Größere Gruppen zu sprengen ist natürlich wesentlich schwieriger aber nicht unmöglich. Nur wenn man, wie diese eine Familie aus Dortmund, mit der Gegenwehr allein gelassen wird, gewinnen diese Nazis an Stärke denn nur die Gruppe an sich macht den Nazi stark. Alleine sind die oft klein mit Hut.
  5. #44

    da fragt man sich doch

    warum die strafe so einseitig ist? wenn dortmunder "fans" daran beteiligt waren, dann gehört der biene-maja club ebenfalls ausgeschlossen.
  6. #45

    Spiegel

    Zitat von exilant2 Beitrag anzeigen
    "so er es ernst meint?" - Also für mich ist das offensichtlich, schliesslich schreibt der Spiegel das so.
    nach der bisherigen Informationslage kann "der spiegel" dass noch gar nicht wissen
  7. #46

    Der Nils aus Speyer

    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    Manchmal muss man den Nazis nur genügend Druck machen. Bei uns damals in der Gesamtschule kam zu Beginn der 11ten Klasse ein (nennen wir ihn mal) Nils aus Speyer zu uns in die Klasse und man hat schnell gemerkt, dass er ein bekennender Nazi war. Beinahe der gesamte männliche Teil des Jahrgangs hat ihm damals klar gemacht, dass er entweder die Schule wechseln oder mit den Konsequenzen (komplette innerschulische Isolation und ggf. Schickane) leben muss. Nach ca. 1 Woche war das Thema dann gegessen und wir haben uns mit Nils zusammengesetzt und er hat sich von seiner Nazi Gesinnung getrennt.
    Na dann freu ich mich schon zu sehen, wie ihre 11. Klasse dann einer organisierten Gruppe von sagen wir 50 Hardcore-Rechten die "Gesinnung austreibt" :D

    Fällt ihnen was auf?
    Zitat von frubi Beitrag anzeigen
    gewinnen diese Nazis an Stärke denn nur die Gruppe an sich macht den Nazi stark. Alleine sind die oft klein mit Hut.
    Richtig, und das haben sogar die Nazis kapiert deswegen sind sie auch Vergleichsweise gut organisiert, wohingegen der "normale" Fussballfan einfach zum Fussballgucken ins Stadion geht.
  8. #47

    Ja,

    Zitat von Achim Beitrag anzeigen
    hilft eigentlich die Dortmunder Polizei seit vielen Jahren den Nazis? Gegendemonstranten werden weggeprügelt, und Nazis mit Sprengstoff lässt man laufen.
    auch so eine Frage, die geklärt werden muss. Vielleicht findet der NRW-Innenminister ja eine plausible Antwort und hoffentlich hat er auch einen Vorschlag, wie man die Lage ändert.
  9. #48

    c

    Zitat von exilant2 Beitrag anzeigen
    Und warum nicht unter ihrer sogenannten "amateurliga"? Versteh ich jetzt nicht.

    Aber schön, das sie sich mal so richtig ausgekotzt haben.
    dass sie das nicht verstehen ist mir klar, bei ihrem iq der wahrscheinlich nicht oberhalb derer leigt um die es geht.
    verdammtes deutsches nazi pack...
  10. #49

    Mittel gibt es, man muss nur suchen und anwenden

    Zitat von unrunzel Beitrag anzeigen
    jetzt mal bitte sinnvolle umsetzbare im rahmen der vereine zur verfügung (rechtliche) stehenden mittel nennen.
    Unter "sinnvoll" meine ich nachfolgend nicht das, was die Fans wollen, sondern das, was möglich ist. Zur Bewältigung von Gewaltproblemen kann natürlich nicht von den Vereinen allein getragen werden, weil deren Möglichkeiten beschränkt sind.

    Zuerst einmal wäre eine Frage zu untersuchen, und zwar nicht nur oberflächlich: Warum ist Gewaltbereitschaft der Zuschauer überwiegend beim Fussball anzutreffen? Erst wenn man darüber mehr weiss, kann man gezielt Vorgehensweisen ausarbeiten und durchführen.
    Solange das noch nicht geschehen ist, können die Vereine, gegebenenfalls durch Zusammenarbeit mit anderen Organen, durch koordinierte Einzelmassnahmen etwas verändern.

    1) Die schon oft genannte personenorientierte Kartenvergabe für nummerierte Plätze ist mit Sicherheit eine Möglichkeit. Der Käufer ist verantwortlich - PUNKT! - Auch wenn das einigen nicht gefallen würde, es geht aber.

    2) Wie in Strassenbahnen und Bussen inzwischen fast allgegenwärtig, lassen sich problemlos und, verglichen mit den Umsätzen im Profifussball, im gesamten Stadion Kameraüberwachungssysteme installieren, die von einer kleinen Zentrale aus auswertbar sind.

    3) In anderen Ländern gibt es aus Sicherheitsgründen, vor allem gegen Feuer, inzwischen schon Systeme, die automatisch oder manuell gesteuert, fest installierte Wasserwerfersysteme im Stadion einsetzen können. So etwas kann man auch bei aufkommender Randale benutzen.

    Esginge also, das ist nicht die Frage. Inwieweit an bereit dazu ist, ist eine ganz andere Sache.

    Bleibt noch die Frage nach dem Schutz der Anwohner und Unbeteiligten im Bereich der Anfahrtwege. Dieses Thema ist relevant, weil es häufig Belästigungen völlig unbeteiligter gibt und auch Sachbeschädigungen auftreten. Das ist keine Erfindung irgendwelcher Organe, sondern leider allwöchentliches Geschehen.

    Hier sind die staatlichen Organe gefordert, gegebenenfalls auch finanziell von den Vereinen unterstützt. Der Schutz Unbeteiligter hat auf jeden Fall Vorrang vor den Interessen der Fussball-Fans - das sollte jeden klar sein. Deshalb kann es diesbezüglich auch keine Kompromisse geben.

    Es ginge technisch und rechtlich also durchaus. Was man davon anstrebt, ist eine ganz andere Sache.


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