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Dewey&LeBoeuf-Insolvenz: Pleite von Anwaltskanzlei ängstigt US-Juristen
REUTERSOb Baseballspieler oder Versicherungsriese, bis vor kurzem vertrat die US-Anwaltskanzlei Dewey & LeBoeuf zahlreiche prominente Kunden. Nun musste die Traditionsfirma Insolvenz anmelden, es ist die größte ihrer Art. Beobachter erwarten weitere Pleiten in der Branche.
US-Kanzlei Dewey & LeBoeuf legt historische Pleite hin - SPIEGEL ONLINE
- #1 29.05.2012 11:45 von
Da kommen
einem die Tränen vor Mitgefühl bei diesen Juristenschicksalen. 315 Mio Dollar Verbindlichkeiten? Da kann man auf Anhieb erstmal sagen: Selbst Schuld. Wenn man dermaßen viel Geld aus dem Fenster wirft, nur damit man u.a. von anderen Leute abwerben kann, ist eine Pleite nur korrekt.
- #2 29.05.2012 11:47 von
Cool!
Bei den Stundensätzen und der Raffgier dieser Truppe, finde ich das klasse. Nur weiter so! Das hat mit Rechtschaffen und Rechtsanwälten nichts mehr zu tun! Nur Reiche können sich im Land der unbegrenzten Möglichkeiten noch mit einem Rechtsanwalt verteidigen. Stundensätze liegen bei 400 - 1000 Dollar je Stunde wohlgemerkt. Einmal seinen Anwalt anrufen und schon werden 6 Minuten zu 40 - 100 Dollar fällig. Yeah!
- #3 29.05.2012 11:56 von
- #4 29.05.2012 11:57 von
Unglaublich!
Der Markt reguliert sich selbst. Kaum zu fassen!
- #5 29.05.2012 11:57 von
- #6 29.05.2012 12:11 von
Größenwahn
Da ist mal wieder jemand Opfer seines Größenwahns geworden. Wenn ich auch absolut kein Mitleid mit den Firmeninhabern habe und sich auch mein Mitleid mit den angestellten Rechtsanwälten in Grenzen hält, so gibt es doch auch Opfer, nämlich die "normalen" Angestellten und die Kunden, die jetzt womöglich ihre Prozesse nur deshalb verlieren, weil die zuständigen Anwälte ihre Arbeit nicht mehr durchführen und zum Beispiel Fristen versäumen.
- #7 29.05.2012 12:11 von
Oooh, wie schade.
Und warum wird nicht erwähnt, wieviel hunderte von Mios die Kanzlei in den letzten Jahren eingenommen hat? Wer hatte denn dort das Loch in der Tasche? Da überall nur noch mit imaginärem Geld gepokert wird, überraschen mich Nachrichten wie diese überhaupt nicht mehr.
- #8 29.05.2012 12:15 von
Gehässigkeit... mehr war ja von den einfachen Leuten hier nicht zu erwarten
Man kann doch wieder eindrucksvoll sehen, wie die selbsternannten Moralapostel hier ticken... Kaum hören sie das Wort Anwalt bzw. Kanzlei, schon gibt es nichts mehr als Vorteile, gehässige Kommentare,...
Leute Ihr seid einfach nur peinlich. Mal abgesehen davon, dass der Großteil mal wieder nicht nachdenkt... Mal daran gedacht, dass es in so einer Kanzlei natürlich neben den Top-Anwälten (Verdienst) auch unzählige "normale" Angestellte gibt (analog zu unserer Rechtsanwaltsgehilfin)? Aber ist klar, um billig seine Häme zu verbreiten braucht es ja nicht viel, nachdenke strengt ja auch an....
Aber peinlich sind doch der Großteil der Leute hier, weil man doch wirklich sieht, wie unzufrieden sie mit ihrem Leben sind. Was läuft wohl schief, wenn man sich am Leid anderer erfreut....
Oder kommt jetzt das Märchen, dass jeder erfolgreiche Mensch "automatisch" böse ist? Also, alle Anwälte in dieser Kanzlei waren böse, deshalb ist diese Insolvenz gut?
Wie gesagt, die gleichen Leute, die hier ständig rumheulen, wie schlecht es doch den "normalen" Menschen geht, spielen sich jetzt auf und freuen sich über diese Insolvenz? Einfach nur peinlich...
Leute ihr müsst euch wirklich nicht wundern, wenn die erfolgreichen Menschen mit euch nichts mehr zu tun haben wollen. Es ist doch hier immer das selbe. Jeden Tag heult man hier rum, den normalen Menschen würde es so schlecht gehen, die Reichen bzw. Erfolgreichen sind alle böse und wenn denen mal was schlechtes passiert, dann "feiert" man dies noch... Komisch so eine Einstellung. Und das von Typen, die sich anderseits hinstellen und anderen fehlende Moral o.ä. vorhalten. - #9 29.05.2012 12:17 von
die Gier
Sie sollten Ihren Nick beherzigen.
Die Kanzlei ging pleite, weil sie unabhängig von den Einnahmen, den Seniorpartnern Garantien jährlich in Millionenhöhen zahlte, per Vertrag.
Wenn man also Ausgaben und Einnahmen so voneinander entkoppelt, und auch nicht korrigiert wenns mal eng wird, ist das Ergebnis klar.
Der Spiegel berichtet im Gegensatz zur NYT nicht über die schon seit Jahren bekannten Probleme. Bei Spon sieht das so aus, als ob die Wirtschaftskrise schuld ist.
Nein, die Gier, und das Unvermögen sich nicht nach der Decke zu strecken, lässt die Kanzlei den Bach runter gehen.
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