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Deutschlands beste Professoren: "Ich bin froh, dass ich überlebt habe"

Universität GöttingenSie ist attraktiv, cool, erfolgreich. Und manchmal riskiert sie für die Forschung ihr Leben: Die Göttinger Biologin Julia Fischer untersucht in Afrika das Verhalten von Affen, so will sie den Menschen besser verstehen. Das ist gefährlicher, als im Elfenbeinturm zu sitzen - und viel spannender.

http://www.spiegel.de/unispiegel/wun...-a-874068.html
  1. #1

    Attraktiv und cool. Wichtige Attribute für eine Professorin

    Ein Artikel über die besteb Proffesoren in Deutschland, und direkt im erste wir eine Frau vorgestellt. super, denkt man sich, bis man beim lesen feststellen muß, das die Relevanz dieser Nachricht vorallem daraus bestesteht, dass Professor Fischer weiblich ist, dass sie attraktiv ist, und welche Kleidung sie trägt. Zudem bekommen wir noch die Info, dass sie sich tapfer durch Afrika schlagen kann. Ihr Forschungsthema bleibt dem Leser jedoch vorenthalten.
    Ich hoffe doch sehr, dass wir, wenn demnächst mal ein hochqualifizierter männlicher Prof vorgestellt wird, auch Infos über seine Kleidung, Attraktivität ect. zu lesen bekommen, anstelle von Informationen über die herausragende Forschung...
    Ganz im Ernst, als Wissenschaftlerin in Deutschland frage ich mich, ob mir dieser Artikel sagen will, dass ich mich mehr um meine Kleidung und Figur als um meine Forschung kümmern sollte, um vom Spiegel auch als hochqualifiziert angesehen zu werden...
  2. #2

    In dem Bericht steht praktisch überhaupt nichts zum Thema, für das die Professorin ihr Leben riskiert. Schade eigentlich. Entspricht aber der vorherrschenden Art - "muss nur riskant und gefährlich sein" - was damit erreicht wird ist irrelevant. Und da sie eine Frau ist muss natürlich auch das Äußere besonders betrachtet werden ... zum Verzweifeln!
  3. #3

    @jj255

    schön locker bleiben, den Exotenstatus unter Deutschlands Professoren werden Frauen bald verlieren, da kaum noch Männer berufen werden, die müssen heutzutage sehen wo sie bleiben u.U. auch wenn die weibliche Konkurrenz weniger qualifiziert ist. Ich warte auf einen Artikel in 10 Jahren, in dem ein männlicher Professor aufgrund seiner typisch männlichen Äußerlichkeiten und möglichen Insignien (Vollbart, Hemd, Automarke) oder vielleicht sogar aufgrund seiner Forschungsschwerpunkte als Exot beschrieben wird, lange ist es bis dahin nicht mehr.
  4. #4

    Zitat von forumundthreadkritiker Beitrag anzeigen
    schön locker bleiben, den Exotenstatus unter Deutschlands Professoren werden Frauen bald verlieren, da kaum noch Männer berufen werden, die müssen heutzutage sehen wo sie bleiben u.U. auch wenn die weibliche Konkurrenz weniger qualifiziert ist
    So ist es. Das Primärkriterium für eine Professur ist heute das weibliche Geschlecht. So wurde die Einstellung von 200 Professorinnen vom zuständigen Ministerium mit satten 150 Millionen Euro finanziert.
  5. #5

    Zitat von rainbowman1 Beitrag anzeigen
    So ist es. Das Primärkriterium für eine Professur ist heute das weibliche Geschlecht. So wurde die Einstellung von 200 Professorinnen vom zuständigen Ministerium mit satten 150 Millionen Euro finanziert.
    Ist ja auch vernünftig. Warum das Geld zum Fenster hinausschmeissen, indem man Männer finanziert?
  6. #6

    An jj255

    Kleidung, Aussehen, Auftreten helfen enorm beim Networking. Das ist für Professoren sicher mindestens die halbe Miete.
    Das wissenschaftliche Genie, das sich nicht gut in Szene zu setzen weiß, wird im wissenschaftlichen Prekariat landen, wenn er nicht einen Professor findet, der sich in seinem Licht zu sonnen weiß und deshalb das Networking für ihn erledigt.
  7. #7

    Woran misst man, ob jemand zu den »besten« Professoren gehört? Gibt es auch beste Lehrbeauftragte? Beste Doktoranden?
  8. #8

    Zitat von zettelmeyer.freelancer Beitrag anzeigen
    In dem Bericht steht praktisch überhaupt nichts zum Thema, für das die Professorin ihr Leben riskiert.(...)
    was auch daran liegen mag, dass Julia Fischers gesamter Forschungsansatz politisch höchst heikel ist: Primaten, Evolution, Gesellschaften, Gene, Geschlechterrollen, Biologie - in diese Richtung sollte man besser gar nicht erst denken - für den Menschen sind Soziologen, Theologen, Pädagogen und Philosophen zuständig. Und im Zweifelsfall hat stets die Religion recht.
  9. #9

    Sich in Szene setzen!

    Worum geht es hier eigentlich. Um Leistung oder Gefahr? Von wem die Leistung kommt, ob Mann oder Frau? Ob ein Afrika Forschung Aufenthalt zu gefährlich für eine Professorin ist?
    Soll mich das jetzt beeindrucken oder geht es um Forschungsergebnisse? Der Artikel unterfordert mich, obwohl ich nicht mal Proffessor bin.








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