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Deutschlands beliebtestes Studienfach: "BWLer müssen vor allem büffeln"

BWL ist das größte Massenfach seit Erfindung der Hochschule. Für Veteran Alfred Kieser ist klar: Mit Spaß hat das nichts zu tun. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der Professor, der Traum vom großen Geld locke die Studenten. Die Job-Chancen sind gut, Enttäuschungen aber programmiert.

http://www.spiegel.de/karriere/beruf...755353,00.html
  1. #1

    Die meisten enden als kleiner Sachbearbeiter

    und kommen nie in eine höhere Position, weil es einfach zu viele BWLer gibt.
  2. #2

    stimmt

    Guten Tag Readme.txt,

    und Ihre Aussage beruht auf welcher Statistik??
    Oder sprechen Sie nur nur aus eigener Erfahrung?
    Folgendes möchte ich dazu anmerken:
    1. Nach dem BWL Studium bin ich nun seit fünf Jahren im Beruf und die meisten meiner Abschlusskollegen sind mittlerweile mindestens im mittleren Management tätig - das ist aber nur eine persönliche Erfahrung - keine statistisch belegbare Größe.
    2. In der Regel 'endet' man nicht als Sachbearbeiter, die Türen nach oben sind doch nicht zugenagelt, oder? Jeder hat es selbst in der Hand, nach einem ggf. misslungenem Berufsseinstieg den Job zu wechseln und die Karriereleiter weiter zu ersteigen.
    3. Das Interview zeichnet ein durchaus realistisches Bild des Studienganges und auch der beruflichen Laufbahn danach - durchbeissen und hartnäckig an den eigenen Fähigkeiten arbeiten, das ist bei beidem die Devise. Wer das nicht drauf hat schafft entweder das Studium nicht oder endet nach dem Studium als frustrierter Sachbearbeiter...
    Gruß
    APE
  3. #3

    Zitat von README.TXT Beitrag anzeigen
    und kommen nie in eine höhere Position, weil es einfach zu viele BWLer gibt.
    Das ist aber auch so gedacht, dass das BWL-Studium zum "Manager" qualifiziert, ist eine urbane Legende. Dort findet man dann einen Mischmasch aus allen möglichen Studiengängen, so wie es eigentlich auch sein sollte. Nur geschimpft wird dann immer nur auf die mit BWL-Studium. Weils so schön klingt.
  4. #4

    Wenn man sich mit einem BWLer unterhält,

    stellt man schnell fest, dass er zu selbstständigem Denken nicht in der Lage ist. Was er (auswendig) gelernt hat, hat er nie verstanden und wendet es falsch an. Aus diesen Leuten werden dann die schlimmsten Laberer und Opportunisten zu Unternehmensführern. Und so wirtschaften die meisten Unternehmen dann auch.
  5. #5

    Das Interview gab es hier auf spiegel.de doch vor gar nicht allzu langer Zeit schonmal... Was soll das ?
  6. #6

    Bwl

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    BWL ist das größte Massenfach seit Erfindung der Hochschule. Für Veteran Alfred Kieser ist klar: Mit Spaß hat das nichts zu tun. Im SPIEGEL-ONLINE-Interview erklärt der Professor, der Traum vom großen Geld locke die Studenten. Die Job-Chancen sind gut, Enttäuschungen aber programmiert.

    http://www.spiegel.de/karriere/beruf...755353,00.html
    Dumpfbackenfach, man sieht da ja die deutsche Mentalität. Achja, Jura gehört auch dazu. Auf höherem Niveau. Möglichst reich werden ganz schnell.

    Grüße vom Physiker, welcher jetzt in der Informatik gelandet ist, und der mit solchen Dumpfbacken beruflich fruchtlose Diskussionen führen muss...
  7. #7

    xxx

    Zitat von Layer_8 Beitrag anzeigen
    Dumpfbackenfach, man sieht da ja die deutsche Mentalität. Achja, Jura gehört auch dazu. Auf höherem Niveau. Möglichst reich werden ganz schnell.

    Grüße vom Physiker, welcher jetzt in der Informatik gelandet ist, und der mit solchen Dumpfbacken beruflich fruchtlose Diskussionen führen muss...
    Word. Ich mußte im Zuge meines Studiums einige BWL-Veranstaltungen machen und habe in VWL freiwillig reingeschaut und was dort gelehrt wurde, war (von einigen Profs abgesehen) wenig wissenschaftlich, mangelte weitgehend an kritischer Distanz und wurde von den Studenten eins zu eins übernommen. Da wird der letzte Brei unhinterfragt geschluckt. Man bekommt in der Vorlesung rational choice und homo oeconomicus religionsartig vorgebetet und geht danach ins Marketing-Seminar, um zu lernen wie man am besten Käufer manipuliert, und das nennt sich dann wirtschaftswissenschaftliches Studium.

    Die meisten Lehrstühle bei uns vertreten klar marktradikale Positionen und verbreiten in den Veranstaltungen entsprechende Propaganda (bezeichnenderweise heißt der Fachbereich mittlerweile "Schumpeter School of Business and Economics, wo mit das ideologische Programm festgelegt ist).

    Die meisten Studierenden sind entweder biedere Unternehmersöhnchen oder Leute, die besser im Nagel- bzw. Fitnessstudio aufgehoben wären.

    Und die meisten von denen glauben tatsächlich, das BWL-Studium sei eine Lizenz zum Geldverdienen.

    Hinterher machen die, die keine Superconnections haben, dann jahrelang ein Praktikum nach dem anderen oder landen in mies bezahlten Sachbearbeiterjobs, unbezahlte Überstunden inklusive.
  8. #8

    Muss man das noch erklären? BWLer haben wieder Verständnissprobleme

    Zitat von APE123 Beitrag anzeigen
    Guten Tag Readme.txt,
    und Ihre Aussage beruht auf welcher Statistik??
    Denken, dann kommen sie selber darauf. Aber der BWLer kann das nicht, der weiss nur was er vorher auswendig gelernt hat.

    Oder sprechen Sie nur nur aus eigener Erfahrung?
    Folgendes möchte ich dazu anmerken:
    1. Nach dem BWL Studium bin ich nun seit fünf Jahren im Beruf und die meisten meiner Abschlusskollegen sind mittlerweile mindestens im mittleren Management tätig - das ist aber nur eine persönliche Erfahrung - keine statistisch belegbare Größe.
    ....
    Nach oben wird die Luft immer dünner. Wenn es deutlich mehr Personal als Stellen gibt das nach oben will, bleibt zwangsläufig der Grossteil auf der Strecke. Dass man solche Trivialitäten noch erklären, muss zeigt schon über welch geistig schlichtes Gemüt der Grossteil dieser Leute verfügen.

    APE
    ohne Worte
  9. #9

    .

    Auswendiglernen wird halt belohnt.


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