Deutschlandkarte: Wo Gefahr durch Zecken droht

DPAZeckenbisse können gefährliche Infektionen bis hin zur lebensbedrohlichen Hirnhautentzündung auslösen - und ihre Zahl ist zuletzt stark gestiegen. Ein Deutschland-Atlas der Risikogebiete zeigt, dass vor allem der Süden betroffen ist. Ein Langzeit-Projekt soll jetzt die Gründe klären.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...835758,00.html
  1. #10

    Ein Mittel...

    welches gegen Zecken hilft ist "Naturel" von der Firma Anti Brumm. Öko-Test hat es als einziges von 20 Testteilnehmern mit "gut" in der Zeckenabwehr bewertet. Die Mehrheit der anderen Mittel hat in dem Test versagt.
  2. #11

    Borreliose-Viren?!

    ...soviel ich weiss, sind das wohl eher Bakterien. Fruehzeitig erkannt (Wanderroete!), ist eine Borreliose gut und einfach mit Antibiotika behandelbar. Wird sie erst einmal chronisch, kann sie lebenslanges Leiden verursachen (bis hin zum Rollstuhl). Gegen FSME kann man sich impfen - bei Borreliose kann man nur hoffen, dass sie einen niemals erwischt...
  3. #12

    Ausrotten die Viecher! Ich kann die nicht mehr sehen, vor allem am eigenen Körper. Ich krieg ja schon Panik wenn mein Hund welche mitschleppt. Großflächig vernichten diese Drecksplage!
  4. #13

    Zitat von SB1981 Beitrag anzeigen
    bei Borreliose kann man nur hoffen, dass sie einen niemals erwischt...
    Mir sind von einer "Naturheilerin" mal sogenannte Borelliose-Nosoden empfohlen worden.
    Ist zwar 'eso-Quatsch', aber bei einem Preis von einem Euro fuer ein Roehrchen 'Globuli' kann man das schon machen, wuerde ich sagen.
  5. #14

    Cowboyhut?

    Zitat von dale_gribble Beitrag anzeigen
    Mich moegen die Plagegeister leider auch. Das einzige was ein bisschen hilft sind vernuenftige Schuhe und ein "Cowboyhut" im Wald.
    Trotzdem habe ich jedes Jahr ca. 15-20 Stueck.
    Die Tiere lassen sich nicht fallen, sondern sitzen auf Gräsern und im niedrigen Gebüsch und enter von da aus auf, halten sich an der KLeidung fest und suchen dann nach Zugang zur Haut. Am besten hilft, sich die Hose unter abzudichten, Hose und Socken gut mit einem wirksamen Repellent einzusprühem. Am wirksamsten ist der Wirkstoff DEET, der löst aber bestimmte Plaste oder Farben an. Insgesamt die Farbechtheit der Kleidung immer überprüfen, also erst das Mittel an verdeckter Stellen der Hose ausprobieren. Und nachher immer schön nackig machen und Körper absuchen (lassen).
  6. #15

    gar nicht lächerlich

    "FSME ist einer der laecherlichsten Hypes", auch wenn die Gefahr nur 1 von 1000 ist bei Zeckenbiss FSME zu entwickeln, kann man davon sterben oder auch nur zum geistigen Krüppel werden. Bei rund zehn Bissen pro Jahr, habe ich also rund 1% Chance, das Risiko werde ich sicherlich nicht eingehen. Leider hilft noch nichts gegen Borreliose, die von den Ärzten ungern kontrolliert wird - warum eigentlich - spielen da die Krankenkassen nicht mit?
    Coachpotatos können sich die Impfung natürlich sparen.
  7. #16

    Borreliose?

    Zitat von steintor Beitrag anzeigen
    Eben weil es für Borreliose keine Schutzimpfung gibt und die Diagnose und Behanldung so schwer sind, wäre es schwerpunktmässig wichtiger darüber eine Karte anzufertigen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Schon seit Jahren heisst es, man wäre kurz davor verschiedene Präventivmaßnahmen frei zu geben wie eine bestimmte Art Schlupfwespen oder biochemische Mittel etc. aber nichts passiert.

    In weiten Teilen Bayerns ist die Borreliose Gefahr durch Zeckenbisse um ein Vielfaches höher als die von FSME, und das in jedem Garten. Bei dieser enormen Gefahr einer lebenslangen Krankheit der man nicht vorbeugen kann, es sei denn man zieht weg, erscheint FSME dank Schutzimpfung doch ziemlich harmlos.
    Nach Auffassung vieler Ärzte und Forscher gibt es eine Lyme-Borreliose nicht ("Modekrankheit, Internet-Borreliose") und wenn, ist sie einfach zu therapieren. Zwei Wochen Rocephin-Infusionen und 4 Wochen Doxyciclin und spätestens dann ist alles wieder gut. Und eine Form der Lyme-Borreliose, die Neuro-Borreliose gibt´s so gut wie nie, Dank sei den hohen diagnostischen Hürden.

    Die Wirklichkeit sieht aber anders aus. Die Lyme-Borreliose ist eine Erkrankung, die sehr schwer verlaufen kann, nicht selten zur Invalidität führt und wohl auch zum Tode. Würden alle Lyme-Borreliose-Fälle und deren Verlauf durch eine (noch fehlende) bundesweite Meldepflicht registriert werden, so würde das "Geschrei" um FSME relativiert werden.


    Und eine ausreichende Behandlung der Lyme-Borreliose, insbesondere der chronischen Formen, wird in der Praxis in Deutschland kaum durchgeführt. Ich selbst habe eine Neuroborreliose, war mehrfach zu 100 % Invalide und nun nach hunderten Infusionen und tausenden Tabletten hat mir eine seit Oktober 2010 durchgeführte Langzeitantibiose (3 x 1 g Amoxicillin/d, 2 x 100 mg Quensyl) die Arbeitskraft erhalten. Ohne meine Ärzte wäre ich voll aufgeschmissen. Zum Glück bin ich nicht bei den sogenannten "Meinungsführern" in Behandlung.

    Zur Kontroverse bei Digagnostik und Therapie der Borreliose empfehle ich den Lesern die Stellungnahme der MedRid-Foundation in der Fachkontroverse betreffend die Diagnostik und Therapie bei Erkrankung an Borreliose. Dort sind die wesentlichen ärztlichen Meinungen lesbar dargestellt (www.medrid.ch).
  8. #17

    Viren

    "dass die Tiere genügend Viren für eine Infektion absondern."
    Borelliose ist eine bakterielle Infektion, sonst könnte sie nicht mit Antibiotika behandelt bzw. damit die Symptome gelindert werden.
    Wenn es ein Virus wäre, wäre Borielliose direkt ansteckend.
  9. #18

    Scutzimpfung

    Zitat von steintor Beitrag anzeigen
    Eben weil es für Borreliose keine Schutzimpfung gibt und die Diagnose und Behanldung so schwer sind, wäre es schwerpunktmässig wichtiger darüber eine Karte anzufertigen und Gegenmaßnahmen einzuleiten. Schon seit Jahren heisst es, man wäre kurz davor verschiedene Präventivmaßnahmen frei zu geben wie eine bestimmte Art Schlupfwespen oder biochemische Mittel etc. aber nichts passiert.

    In weiten Teilen Bayerns ist die Borreliose Gefahr durch Zeckenbisse um ein Vielfaches höher als die von FSME, und das in jedem Garten. Bei dieser enormen Gefahr einer lebenslangen Krankheit der man nicht vorbeugen kann, es sei denn man zieht weg, erscheint FSME dank Schutzimpfung doch ziemlich harmlos.
    Für Hunde gibt es sie, für Menschen nicht. Warum, hat ein kompetenter Wissenschaftsjournalist hier beschrieben: Laborjournal online: Editorial
  10. #19

    Zitat von Rosmarinus Beitrag anzeigen
    Am wirksamsten ist der Wirkstoff DEET, der löst aber bestimmte Plaste oder Farben an.
    In meiner Wahlheimat Ecuador gibt es auch ein paar Mittel, die sehr gut wirken. In der EU selbstredend streng verboten.