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Deutschlandbesuch: Westerwelle kritisiert Erdogans Türkisch-Gebot

Türkische Kinder, die in Deutschland aufwachsen, sollen zuerst ihre Muttersprache lernen, fordert Premier Erdogan - zum Ärger von Vizekanzler Westerwelle.*CSU-Generalsekretär Dobrindt will gar den Botschafter einbestellen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...748080,00.html
  1. #550

    Selbsterkenntnis ??

    Zitat von zaragosa Beitrag anzeigen
    Nein nein nein Freundchen, die von mir monierte Ablehnung rührt sehr wohl von dem TÜRKENHASS, den KEINER IN D LEUGNEN KANN. Fertig, aus! Wer hasst, der wird mit dem Verhassten niemals zufrieden sein. Deswegen werden die Leute in D immer was zu meckern finden, wenn es um die Türken geht. Aber das bringt nichts. Hassen bringt nichts.
    Sie meinen ggf. als "TÜRKENHASS ... D ..." den Hass der Türken auf DE und die ungläubigen Deutschen ?!
    Aber auch grundsätzlich fällt - sobald man die Lebens-Realitäten in DE insgesamt zur Kenntnis nimmt - diese Hass-Polemik auch auf Sie/sie zurück, da das von Ihnen angesprochen Problem global und universal wirkt! Und "... wer von euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein ..." !
    Und deshalb sollte sich der Hr. Erdogan nicht als Statthalter der Provinz West-Anatolien aufführen! Zu Hause hätte er mehr als genug Bedarf seine hehren Ansichten selbst umzusetzen!! "... Fertig, aus! ..." so ist es !!
  2. #551

    ...

    Zitat von Sheherazade Beitrag anzeigen
    Es ist schon klar, dass man die Sprache des Landes, in dem man lebt, können muss, aber ein normal intelligentes Kind sollte doch in der Lage sein, diese im Kindergarten und in der Schule zu lernen, selbst wenn beide Eltern die entsprechende Sprache nicht gut oder gar nicht sprechen.
    Dazu muß es die Landessprache aber auch üben - und dafür reichen ein paar Stunden Kindergarten bzw. Schule eben nicht aus. Unsere KiTa hat 69 Kinder, etwa die Hälfte davon mit Migrationshintergrund. Manche davon können kein Wort deutsch, wenn Sie in die KiTa kommen. Bei 23 Kindern pro Gruppe können Sie sich ausrechnen, wieviel Zeit da bleibt, um einzelne Kinder sprachlich zu fördern. Und wir haben sogar von der Stadt noch Zusatzstunden für sprachliche Förderung aller Kinder mit Bedarf. Unsere Grundschule ist klein, ca 170 Kinder, 8 Klassen, ähnlich viele mit Migrationshintergrund. Bei manchen merkt man sprachlich nichts davon, bei einigen sehr viel. Sie haben, während die anderen Religion haben, DAZ (Deutsch als Zweitsprache), also 2 Stunden, manche noch eine Stunde Fördern. Das ist nicht viel, um fehlende Sprachkompetenz aufzuholen, zumal die Gruppen relativ groß sind.

    Kleines Beispiel: ich hatte vor ein paar Jahren ein Gespräch mit einer jungen Mutter, Spätaussiedlerin aus der ehemaligen Sowjetunion. Sie erzählte mir, während ihre kleine Tochter vor sich hinkrabbelte, daß sie, als sie nach Deutschland kam, sie kein Wort deutsch sprach und das deutsche Fernsehen hätte ihr viel geholfen, die Sprache (mitzu)lernen. Sie sprach ein sehr gutes Deutsch. Nur: Mit ihrer kleinen, hier geborenen, Tochter sprach sie russisch und der Fernseher, der im Hintergrund lief, zeigte auch russisches Fernsehprogramm. Und so fragte ich sie etwas verwundert: "Und wie lernt ihre Tochter ausreichend deutsch?"

    Das ist sicher eines der Probleme. Natürlich würde ich mich auch im Ausland über muttersprachliches Fernsehen freuen, alles andere wäre gelogen. Aber die Sprache des Landes, in dem man lebt, muß man üben - am besten auf vielfältige Weise. Kontakte mit anderen natürlich an vorderster Stelle, aber gerne auch Fernsehen, CDs, Cassetten, Bücher etc. Und das muß man wollen. Dann spielt es auch keine Rolle, wie gut oder schlecht die Eltern die Sprache sprechen - aber ihr Kind ermutigen und unterstützen müssen sie schon. So wie Sie das mit Ihrem Kind auch machen.
  3. #552

    Nicht gemein werden ;-)

    Zitat von Geschöpf Beitrag anzeigen
    ja moment mal!du kennst doch eurovision song contest oder?
    da schneiden wir immer gut ab! :D
    was mir bei deinen aussagen auch so gefällt ist das du gerne pauschalisierungsmonster spielen willst es gibt kein "die türken" oder....
    Wenn Sie ein Geschwür entfernen wollen, dann ist ein spitzer Gegenstand besser geeignet als eine Keule. Also bewahren Sie sich Ihre spitze Zunge und schwingen nicht Nazi-Keule ;-)

    Missverstehen Sie das bitte nicht als Aufforderung sich in der Unverbindlichkeit des Relativen zu verlieren.
  4. #553

    Sprache, Integration und überhaupt

    Eine Frage wird mir nie beantwortet: wollen türkische Einwanderer nun Deutsche türkischer Herkunft werden, wie man es eigentlich erwarten würde von einem, der in in fremdes Land auswandert? Und wenn nicht, warum nicht? Ist es so furchtbar, Deutscher zu sein?
  5. #554

    Vorschlag

    Westerwelle könnte - solange noch im Amt - eine Tour von Erzurum über Ankara und Antalya nach Istanbul machen und dort vor sämtlichen christlichen Gemeinden sprechen. Grundsätze der Rede : Zuerst Bier trinken, dann Tee. Bikini ist abendländisches Kulturgut in den Sommermonaten, überall in der Türkei.Der Tag des Räucherschinkens soll als Beitrag der Völkerverständigung im ganzen Land gefeiert werden.
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Türkische Kinder, die in Deutschland aufwachsen, sollen zuerst ihre Muttersprache lernen, fordert Premier Erdogan - zum Ärger von Vizekanzler Westerwelle.*CSU-Generalsekretär Dobrindt will gar den Botschafter einbestellen.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...748080,00.html


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