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Deutschland und die Euro-Krise: Europa ist Weimar

Merkel und die "Bild"-Zeitung reden den Deutschen ein, alle Welt wolle an ihr Geld. Erstens ist das falsch. Und zweitens steht viel mehr auf dem Spiel. Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.

Augstein-Kolumne: "Bild" und Merkel kümmern sich zu wenig um Europa - SPIEGEL ONLINE
  1. #110

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Merkel und die "Bild"-Zeitung reden den Deutschen ein, alle Welt wolle an ihr Geld. Erstens ist das falsch. Und zweitens steht viel mehr auf dem Spiel. Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.

    Augstein-Kolumne: "Bild" und Merkel kümmern sich zu wenig um Europa - SPIEGEL ONLINE
    Jakob Augstein ist der wahre Enkel Helmut Kohls; viel Herz, viele Visionen und keinen Funken ökonomischen Sachverstands.

    Der Euro ist ein Musterbeispiel dafür, dass "Gut gemeint" fast immer das Gegenteil ist von "Gut gemacht". Nach vielen Jahren Frieden, Freundschaft und Wohlstand wurde der Euro eingeführt. Jetzt geht es mit Europa nicht nur wirtschaftlich bergab, auch alte Feindschaften und Vorurteile brechen wieder auf. Aber weil nicht sein kann, was nicht sein darf, hat das natürlich nichts mit der gemeinsamen Währung zu tun. Das ist selektive Wahrnehmung im letzten Stadium.
  2. #111

    Griechenland-Pleite führt zum Weltkrieg? Was für ein Schwachsinn!

    Die einzige Gefahr für Europa geht von solch einseitiger, ja propagandistischer Berichterstattung aus! Regierungen und Medien wollen uns einreden, daß der Krieg ausbricht, wenn Griechenland aus dem Euro austritt, was für ein Schwachsinn!
    Es gab eine stabile und erfolgreiche DM vor dem Euro und es würde sie auch nach dem Euro geben. Frankreich und Deutschland hatten nach drei schlimmen Kriegen freundschaftlich zueinander gefunden und die Grenzen in Mitteleuropa wurden abgeschafft, noch vor dem Euro.
    Auch das Argument, die Exporte der Deutschen würden bei einem Euro-Zerfall völlig einbrechen, zieht nur kurzfristig, denn egal wie stark die DM gegenüber den anderen Währungen war, die Deutschen waren trotzdem immer wieder Export-Weltmeister, trotz einer starken Währung.

    Ein Austritt schwacher Länder wie Griechenland, Spanien, Portugal oder auch Italien würde den Euro hingegen stärken! Jedes Land ist für seine Politik selbst verantwortlich, Solidarität in Europa kann nicht bedeuten, daß die Steuerzahler eines Landes für die eines anderen haften. Genau deshalb funktioniert Europa so nicht.

    Diese für den Spiegel skandalöse Verbreitung von Untergangsstimmung und Kriegsgefahr ist nur Beihilfe zum Versuch, die politischen Vereinigten Staaten von Europa zu erzwingen. Der Euro war die Illusion der Verschmelzung von Währungsräumen unterschiedlicher Rahmenbedingungen, die sich nicht automatisch angepasst haben wie Fiskalpolitik und auch Steuerwesen. Ein einheitliche Währung funktioniert aber nur dann.

    Wieso sollen die Deutschen bis 67 arbeiten, die Franzosen nun aber nur bis 62. Wieso sollen die meisten Deutschen brav ihre hohen Steuer zahlen, wenn in Griechenland 45 Milliarden pro Jahr in der Kasse fehlen - und das möchte man dann in einem großen Europäischen Geldtopf "ausgleichen". Das kann kein Europa mit Zukunft sein!

    Und wenn rechte Demagogen diese schreienden Ungerechtigkeiten in gefährliche politische Strömungen umwandeln, dann ist Europa in viel größerer Gefahr als durch eine Pleite Griechenlands. Es ist auch für die Griechen besser, wenn sie zur Drachme zurückkehren.

    Europa hat lange und ausreichend Solidarität gezeigt, aber Griechenland will sich einfach nicht helfen lassen. Deshalb muß man auch durch Grexit die anderen Kandidaten ES, PO, IT motivieren auf ihren Reformkursen weiter zu wandeln...
  3. #112

    Bedrohte Demokratie

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.
    Die EU selbst ist eine Bedrohung für die Demokratie. Die EU ist zutiefst undemokratisch aufgebaut, es gibt keinerlei demokratische Wahlen auf EU-Ebene (das Parlament wird zwar gewählt aber nicht nach demokratischen Standards).

    Hinzu kommt, dass die aktuelle EU-Politik (ausbeutung der Steuerzahler zugunsten von Bankstern und Zockern über den Umweg erwiesenermaßen krimineller Staaten wie GR) die Wähler zu radikalen Parteien treibt und nationalistische Ressentiments verstärkt.
  4. #113

    Die Kanzlerin ist überfordert!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Merkel und die "Bild"-Zeitung reden den Deutschen ein, alle Welt wolle an ihr Geld. Erstens ist das falsch. Und zweitens steht viel mehr auf dem Spiel. Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.

    Augstein-Kolumne: "Bild" und Merkel kümmern sich zu wenig um Europa - SPIEGEL ONLINE
    Europa gleicht einem Rohbau der nicht zu Ende gebaut wird weil der
    Pauplaner es schlicht versäumt hat die Fundamente richtig zu dimensionieren.
    Nun droht das Gebäude zusammenzubrechen.

    Da Merkel das Gebäudie nie geplant hatte , orientiert sie sich an einfachen Lösungsmustern.Abriss oder Weiterbau ohne Mehrkosten?

    Es gibt aber noch andere Lösungsmöglichkeiten.
    Leider fehlt hier die unternehmerische Kreativität sich von den Lobbyflüsterern abzusetzen und zu führen.

    Führung ist gefragt, die fehlt hier!!!!!!
  5. #114

    Niemand will eine Mauer bauen

    und niemand will, daß Deutschland seine Schulden begleicht.
  6. #115

    Der Deutsche ein "KING MIDAS?"

    Ja, es scheint so, wenn mal einmal die letzten 50 Jahre betrachtet!
    Er kann sich auch heute noch jeden Monat ein neues Auto, Kuehlschrank, Fernseher, und alles andere kaufen. Er und die Bank haben das Geld!
    Ein 4Familienhaus mit 10 Bewohnern, da hat jeder el. Rasenmaeher, el. Heckenschere,Bohrhammer, usw. Ganz frueher hat man sich das einfach beim Nachbarn geliehen!!

    Wer hat eigentlich zu verantworten, dass jeder Deutsche ein Girokonto haben muss?

    Und seit Jahrzehnten hat die Produktion den Bedarf ueberholt.
    Schon vor einigen Jahren war kein Bedarf mehr da. Da suchte man Kaeufer in aller Welt, aber auch diese hatten schon alles. Dann versuchte man, die Produktion zu verbilligen, ging in billige Laender und wollte den asiatischen Markt erobern. Aber da hatten schon die Japaner, die Chinesen und sonst Staaten den Bedarf gedeckt.
    Es wird nie gelingen, auf diesem Markt einzusteigen, denn die Loehne und Gehaelter sind so niedrig.

    Es ist ein Unding und verlaengerte und vergroesserte die Pleite Deutschen Firmen. Unsere superschlauen Manager erfanden den Joint Venture.
    Ehrlich, was sind das bloss fuer Deppen mit riesigen Gehaeltern.
    Seit mehr als 10 Jahren lebe ich auf den Philippinen, habe mir ein Haus gebaut Ca. 20.000 Euro incl. Lot. Zum Leben reichen mir Euro 200,--
    Und ca 12 Millionen Filipinos arbeiten ueberall auf der Welr, wenn sie es ein paar Jahre durchhalten, koennen sie sich ein gewissen Wohlstand erarbeiten. Und der Chinese lacht sich krumm ueber die "Langnasen:"
    Er laesst sich einweisen wie man ein Auto baut, weiss er er, schickt er den Lehrherrn nach hause.
  7. #116

    optional

    Wann kapieren gewisse Linke eigentlich, dass man nicht alle Kulturen und Staaten gleichschalten kann? Die Einführung des Euros war ein grosser Fehler, und auch wenn wir Griechenlands Schulden tilgen würden, würde es in einigen Jahren wieder genauso dastehen. Es liegt auch viel an der Mentalität der Menschen ob die Steuern abgeführt werden, ob es eine weitverbreitete Korruption gibt etc.
    Deutschland verkauft seine Waren auch ohne Euro, so wie das in den 50 Jahren zuvor auch funktionierte. Immerhin ist der internationale Zahlungsverkehr in US$ und nicht in Euro!
    Kommentare wie von Hr. Augstein taugen hier nicht, das ist linke Augenwischerei und Träumerei. Wohin das führt sieht man ja leider in vielen Staaten dieser Erde.
  8. #117

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Merkel und die "Bild"-Zeitung reden den Deutschen ein, alle Welt wolle an ihr Geld. Erstens ist das falsch. Und zweitens steht viel mehr auf dem Spiel. Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.

    Augstein-Kolumne: "Bild" und Merkel kümmern sich zu wenig um Europa - SPIEGEL ONLINE
    Oh Gott, Augstein macht wieder auf Weltungergang. Ihm ist eines entgangen. Deutschland hat selbst 2 Billionen Schulden und kann nicht für die Fehler anderer ständig die Verantwortung übernommen. Wie Frau Merkel richtig sagte. Man kann Deutschland nicht unbegrenzt belasten. Wenn jemand wie Hollande die Rente auf 60 zurück nimmt, obwohl er für diese Wahlgeschenke überhaupt kein Geld hat, ist dies nicht nur fahrlässig gefährlich sondern endet mit einem Desaster.

    Und dieses ganze Weltkriegsgefasel. Weder meine Generation noch die nachfolgenden können etwas für den Holocaust. Da muss mal Schluss sein, wird Zeit dass die Generation der Schädiger und Geschädigten endlich nach Walhalla auffährt.
  9. #118

    Leider vermag ich nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Merkel und die "Bild"-Zeitung reden den Deutschen ein, alle Welt wolle an ihr Geld. Erstens ist das falsch. Und zweitens steht viel mehr auf dem Spiel. Wenn die Deutschen sich von Europa abwenden, ist die Demokratie bedroht.

    Augstein-Kolumne: "Bild" und Merkel kümmern sich zu wenig um Europa - SPIEGEL ONLINE
    die Wertigkeit dieses wirren Kommentars zu erkennen.
    `Si tacuisses, philosophus mansisses`.......kann ich auch ein bißchen.
  10. #119

    Verdrehung der Tatsachen

    Seit Monaten hört man nichts anderes mehr als den Ruf "Europas" nach deutschem Geld. Aber laut Hr.Augstein bilden wir uns das alles nur ein, oder wie ?
    Haben sie sich mal den Gesetzestext des ESM durchgelesen, Hr.Augstein ? Dieser wird nichts anderes bedeuten als den den direkten und unbegrenzten Zugriff einer Clique von Eurokraten auf die deutsche Staatskasse. Und diese Bande wird niemandem Rechenschaft schuldig sein, sie wird gegen Strafverfolgung immun sein und durch keine demokratische Wahl legitimiert. Und das Beste: dieser Vertrag ist unkündbar!

    Nein Hr.Augstein, es ist gerade dieses Europa der Kommissare und Bürokraten, das die Demokratie bedroht ! Weil es sich nämlich vollkommen von dem Willen und den Interessen der Bürgerinnen und Bürger abgesetzt hat. Diese sind eigentlich nur noch als Steuerzahler interessant, ansonsten werden sie einfach ignoriert.
    Und die Pointe am Schluß können sie wohl kaum ernst meinen ? Ich bin wahrlich kein Unions-Anhänger, aber mir graut es jetzt schon bei dem Gedanken an die nächste rot-grüne Regierung. Dann werden nämlich endgültig alle Dämme brechen und wir werden nur noch zahlen und zahlen und zahlen.

    Aber Moment, unser Geld will ja gar keiner, stimmt´s Hr.Augstein?
    Schon klar...


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