Gegen die Verringerung des Stickoxidausstoß wird sehr wenig gemacht. Im Gegensatz zum Feinstaub ist der Straßenverkehr der Hauptverursacher des Stickoxidausstoßes.
In den USA gibt es diesbezüglich sehr niedrige Grenzwerte, die von der Automobilindustrie auch brav eingehalten werden. In der EU dagegen darf das 10-fache ausgestoßen werden.
Wo sind die Umweltverbände, die doch sonst immer gleich losschreien?
Einer der größten Feinstaubemittenten sind bekanntlich Kleinfeuerungsanlagen - also die zig Millionen Öfen der privaten Haushalte. Pelletsbrennöfen sind als sehr großer Feinstaubemittent schon seit lange bekannt. Dagegen gemacht wird aus politischen Gründen nichts.
Am Schlimmsten sind allerdings die ach so tollen privaten Holzkaminöfen; die ja so heimelige Wärme erzeugen und sooo hübsch anzusehen sind. Es gibt zwar eine Vorschrift, dass nur Holz mit geringer Restfeuchtigkeit verbrannt werden darf. Schaut man sich die Lagerstätten der Holzvorräte manches Einfamilienhauses an, so wird diese Vorschrift garantiert nicht erfüllt. Die stinkenden Abgase dieser Holzöfen belegen dies dann auch eindrucksvoll. Es riecht im Winter wie zu Zeiten der DDR. Jeder Mitbewohner vor allem auf dem Lande kann davon ein leidiges Lied singen.

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