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Deutsches Ausbildungsmodell für Spanier: ¡Hola, Azubi!
DPAJeder zweite junge Spanier findet keinen Job, jetzt sollen die spanischen Krisenkinder nach deutschem Modell ausgebildet werden. Das kündigten Bildungsministerin Schavan und ihr spanischer Amtskollege an. Erste Azubi-Anwärter wagen bereits den Neustart in der Bundesrepublik.
http://www.spiegel.de/schulspiegel/0...844115,00.html
- #1 12.07.2012 16:29 von
Was ich nicht verstehe ist, dass man keine dt Jugendliche so motivieren kann, dass sie selbst eine Lehre beginnen, bzw. beenden können. Vielleicht wäre das für die dt Gesellschaft billiger, als die jungen Leute in Deutschland verblöden zu lassen und Jahrzehnte später in die Altersarmut zu entlassen.
Warum gehen junge Spanier nach Deutschland und lernen eine fremde Sprache, während junge Deutsche nicht den A.... hoch heben. Kann es sein, dass unser Sozialsystem Faulheit und Bequemlichkeit fördern und spanische Jugendliche aus Geldmangel zu Arbeitssuchenden werden?
MfG. Rainer - #2 12.07.2012 16:37 von
Schon mal darüber nachgedacht...
..das Deutschland sich billige Arbeitskräfte holen will ? Sollte es nähmlich versuchen alle Jungen Deutschen einen Arbeitsplatz zu geben, was meinen sie wie dann was mit den Löhnen passieren würde ? Und im übrigen, glauben sie nicht, das sie sich mit ein bisschen weniger Polemik über unser Sozialsystem äußern könnten. ;) Oder lesen sie die BLÖD jeden Tag ?
- #3 12.07.2012 16:43 von
Wie hilft das Spanien?
Leider erklärt der Text nicht, wie eigentlich das aktuelle (Berufs-)Ausbildungssystem in Spanien aussieht, wo da offenbar Probleme liegen und warum/wie durch Einführung des dualen Systems dort plötzlich alles besser werden soll. (Abgesehen davon, dass dort Ausgebildete dann auch attraktiver für den hiesigen Arbeitsmarkt werden.)
- #4 12.07.2012 17:39 von
.
Bei meinem derzeitigen Arbeitgeber haben von von insgesamt sechs Lehrlingen im Lehrjahr Eins und Zwei völlig Grundlos die Lehre abgebrochen. Völlig grundlos da bei uns ein tolles Betriebsklima herrscht, von den Chefs bis zu den Kollegen gibt es nichts zu bemängeln, die Arbeit (Elektrotechnik) ist sehr abwechslungsreich und in die Ausbildung wird viel Zeit und Mühe investiert. Aber einigen ist es einfach zu mühselig früh um Sieben zu erscheinen.
Junge Spanier, Polen oder Griechen die arbeiten und etwas lernen wollen sind mir pers. sehr willkommen. Einwanderer welches es auf unsere soziale Hängematte abgesehen haben können mir hingegen gestohlen bleiben. Und zum Thema "billige Arbeitskräfte", kann ich nur sagen das ich die gut gebrauchen kann, da ich selber einer bin. Ich kaufe selbst fast nur im Discounter und ich bestelle meine Waren möglichst billig im Internet da ich selbst kein Großverdiener bin. Ich werde immer satt und kann mir einen pervers großen Bildschirm leisten. Dazu Handy und Internet. Ich denke wir jammern auf hohem Niveau... - #5 12.07.2012 18:01 von
Deutsche Jugendliche motivieren ...
VERSTEHEN kann ich es auch nicht... aber ich habe jeden Tag mit deutschen (& Migranten) Jugendliche in einer (geförderten) dualen Ausbildung zu tun. Die Motivation ist niedrig von dem Tag an, an dem die Probezeit überstanden ist und sie praktisch nicht mehr rausfliegen können. Die wenigsten begreifen die Ausbildung als Chance sondern als ihr "Recht" - insbesondere beim "Recht auf Pausen". Hinweise, das andere von einer solchen Chance träumen und dafür (bei der Durchquerung der Sahara oder Überquerung des Mittelmeers) Leben riskieren werden beantwortet mit: "Aber was hat das mit uns zu tun. Die sind doch keine Konkurrenz." Und ich schreibe über Jugendliche, die im Unterricht aggressiv reagieren, wenn man ihnen das Spielen/Chatten/Twittern mit dem Handy verbietet. Die im Berichtsheft keinen ganzen fehlerfreien Satz formulieren können (auch ohne Migr. Hintergrund). Und die nach 10 Jahren Schule grösste Schwierigkeiten mit einfachem 3-Satz haben.
Die Aufmerksamkeitsspanne für "klassischen" Unterricht liegt deutlich unter 120 Sekunden. Dann muss wieder ein neuer Kick her....
Ich alter Sack würde noch mein altes Spanisch neu lernen um solche
spanischen Jugendlichen in der Ausbildung unterstützen zu dürfen... - #6 12.07.2012 18:16 von
Sind den alle Deutschen Lehrlinge nichts wert?
Also, ich weiß nicht was sich manche Leute denken bei wenn Sie ihre Kommentare abgeben :-(:-( Also das beste wäre dann wohl , dass alle Firmen in Deutschland überhaupt nicht mehr Junge Menschen ausbilden sollten. Wir holen uns einfach Lehrlinge und Studenten aus Spanien oder Griechenland und unsere eigenen Kinder und Jugendliche schreiben wir im Prizip ab genauso wie die Hartz4 Empfänger. Eine gute Idee von Schavan ( Und anscheinend gefällt dieser Gedanke den Wählern) Die Frage ist nur ob die Spanier Griechen oder Potugisen als Facharbeiter in Deutschland für 900€uro Netto arbeiten werden, wenn sie doch in Schweden England oder Frankreich doppelt und dreifach verdienen als bei uns bzw Halb soviel Arbeitsstunden haben.
- #7 12.07.2012 18:31 von
- #8 12.07.2012 18:35 von
- #9 12.07.2012 19:00 von
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