Deutsches Ackerland: Agrarminister kämpfen gegen Bodenspekulanten

dapdKaufkräftige Investoren legen ihr Kapital seit der Finanzkrise zunehmend in Ackerland an - das ist wertvoll und knapp. Jetzt schlagen die Landwirtschaftsminister Alarm: Um die Spekulation vor allem in Ostdeutschland zu stoppen, müsse die Bundesregierung endlich handeln.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829510,00.html
  1. #1

    ... muß es denn immer diese Brachialrhetorik sein?

    Die Minister "kämpfen" gegen gar nichts, höchstens um öffentliche Wahrnehmung. Alles, was sie tun, ist, etwas zu fordern.

    Wenn das schon "Kampf" ist, dann kämpfe ich hiermit für sachlichere SPON-Überschriften.
  2. #2

    Komisch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaufkräftige Investoren legen ihr Kapital seit der Finanzkrise zunehmend in Ackerland an - das ist wertvoll und knapp. Jetzt schlagen die Landwirtschaftsminister Alarm: Um die Spekulation vor allem in Ostdeutschland zu stoppen, müsse die Bundesregierung endlich handeln.

    Deutsches Ackerland: Agrarminister kämpfen gegen Bodenspekulanten - SPIEGEL ONLINE
    Meines Wissens muss ich beim Verkauf von Ackerland als Privatmann das erst der Gemeinde anbieten,welche ein Vorkaufsrecht hat!
    Nur anders kommen dann wieder die zum Zuge die Geld haben und nicht der Bauer von nebenan!
    Typisch!
  3. #3

    Das interessiert mich - ich möchte mehr wissen. Ich frage mich, da Landwirte meiner Erfahrung nach sehr viel Wert auf ihren Status als selbständiger Unternehmer legen, warum die Gemeinschaft sie auf einem weiteren Feld unterstützen soll. Vielleicht ist es gar nicht gut, wenn der große Hof noch größer wird? Und warum ist es schlecht, wenn ein Waldliebhaber persönlich für Biodiversität sorgen möchte?
  4. #4

    Ich sehe leider nicht den Haken an der Geschichte. Endlich besteht die Möglichkeit die Landwirtschaft effizienter zu gestalten. Investoren haben in der Hinsicht mehr Möglichkeiten als Kleinbauern. Die wiederum können von den gestiegenen Preisen profitieren und ihr Land für viel Geld verkaufen. Der Markt bestimmt nun mal den Preis. Manche Leute (besonders im Osten) wollen das nicht wahr haben.
  5. #5

    Das Problem ...

    ... ist doch einfach zu lösen : Grund und Boden sind Gemeinschaftseigentum der Deutschen Bürger und dürfen weder privatisiert werden noch können sie verkauft werden . Boden kann nur in Erbpacht " erworben " werden und mit einer fairen Pacht könnten Bauern vernünftig wirtschaften und Bauherren kostengünstig bauen . Wozu muss immer derjenige, der schon genug hat noch mehr kassieren wollen ???
  6. #6

    Das passiert in der dritten Welt auch, und wer hilft den Menschen dort? Das ist eben der Raubtierkapitalismus den sich SPD/Grüne/CDU/CSU/FDP wünschen und den wir alle bejubelt haben. Ist ja auch genial. Den Boden kaufen und damit die Produktion und darüber den Preis kontrollieren. Super!
    Wenn irgendwann mal die Teller leer bleiben, funktionieren beim Michel vielleicht auchmal mehr als die 3.7 Bild-les und 4.3 TINA-ist-die-Beste Gehirnzellen.
  7. #7

    Zitat von nilsss Beitrag anzeigen
    Ich sehe leider nicht den Haken an der Geschichte. Endlich besteht die Möglichkeit die Landwirtschaft effizienter zu gestalten. Investoren haben in der Hinsicht mehr Möglichkeiten als Kleinbauern. Die wiederum können von den gestiegenen Preisen profitieren und ihr Land für viel Geld verkaufen. Der Markt bestimmt nun mal den Preis. Manche Leute (besonders im Osten) wollen das nicht wahr haben.

    na klar, der Landwirt verkauft sein Land :) damit er nichts mehr anbauen kann. Bravo
  8. #8

    Warum ?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Kaufkräftige Investoren legen ihr Kapital seit der Finanzkrise zunehmend in Ackerland an - das ist wertvoll und knapp. Jetzt schlagen die Landwirtschaftsminister Alarm: Um die Spekulation vor allem in Ostdeutschland zu stoppen, müsse die Bundesregierung endlich handeln.

    Deutsches Ackerland: Agrarminister kämpfen gegen Bodenspekulanten - SPIEGEL ONLINE
    Warum muß Land überhaupt privatisiert werden ?
    Erst wird billig Geld in die "Märkte" gepumt und dann wird sich beschwert wenn die "Anleger" dieses anlegen.
    Wenn die Geldschöpfung in den Händen des Staates liegen würde, wäre es garnicht nötig Schulden zu machen und aus der Not heraus Land "privatisieren" zu müssen.

    Aber bei der nun anstehen hausgemachten Inflation sorgen die Reichen Eliten schon dafür das ihre Lakaien in Berlin die Weichen für weitere privatisierungen stellen.
    Alles Alternativlos..
  9. #9

    Zitat von nilsss Beitrag anzeigen
    Ich sehe leider nicht den Haken an der Geschichte. Endlich besteht die Möglichkeit die Landwirtschaft effizienter zu gestalten. Investoren haben in der Hinsicht mehr Möglichkeiten als Kleinbauern. Die wiederum können von den gestiegenen Preisen profitieren und ihr Land für viel Geld verkaufen. Der Markt bestimmt nun mal den Preis. Manche Leute (besonders im Osten) wollen das nicht wahr haben.
    Aber das läuft doch wie schon beim Öl darauf hinaus das wenige große, mächtige Konzerne/Investoren eine viel zu große Marktmacht haben. Das ist nunmal immer zum Nachteil der Verbraucher!
    Hier wird dann groß Kasse gemacht mit Lebensmitteln....die greifen dann noch fröhlich EU Agrarsubventionen aber und wir können sehen wo das ganze dann irgendwann endet...