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Deutsches Ackerland: Agrarminister kämpfen gegen Bodenspekulanten
dapdKaufkräftige Investoren legen ihr Kapital seit der Finanzkrise zunehmend in Ackerland an - das ist wertvoll und knapp. Jetzt schlagen die Landwirtschaftsminister Alarm: Um die Spekulation vor allem in Ostdeutschland zu stoppen, müsse die Bundesregierung endlich handeln.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...829510,00.html
- #1 24.04.2012 16:41 von
... muß es denn immer diese Brachialrhetorik sein?
Die Minister "kämpfen" gegen gar nichts, höchstens um öffentliche Wahrnehmung. Alles, was sie tun, ist, etwas zu fordern.
Wenn das schon "Kampf" ist, dann kämpfe ich hiermit für sachlichere SPON-Überschriften. - #2 24.04.2012 16:43 von
- #3 24.04.2012 16:48 von
Das interessiert mich - ich möchte mehr wissen. Ich frage mich, da Landwirte meiner Erfahrung nach sehr viel Wert auf ihren Status als selbständiger Unternehmer legen, warum die Gemeinschaft sie auf einem weiteren Feld unterstützen soll. Vielleicht ist es gar nicht gut, wenn der große Hof noch größer wird? Und warum ist es schlecht, wenn ein Waldliebhaber persönlich für Biodiversität sorgen möchte?
- #4 24.04.2012 16:51 von
Ich sehe leider nicht den Haken an der Geschichte. Endlich besteht die Möglichkeit die Landwirtschaft effizienter zu gestalten. Investoren haben in der Hinsicht mehr Möglichkeiten als Kleinbauern. Die wiederum können von den gestiegenen Preisen profitieren und ihr Land für viel Geld verkaufen. Der Markt bestimmt nun mal den Preis. Manche Leute (besonders im Osten) wollen das nicht wahr haben.
- #5 24.04.2012 16:59 von
Das Problem ...
... ist doch einfach zu lösen : Grund und Boden sind Gemeinschaftseigentum der Deutschen Bürger und dürfen weder privatisiert werden noch können sie verkauft werden . Boden kann nur in Erbpacht " erworben " werden und mit einer fairen Pacht könnten Bauern vernünftig wirtschaften und Bauherren kostengünstig bauen . Wozu muss immer derjenige, der schon genug hat noch mehr kassieren wollen ???
- #6 24.04.2012 17:03 von
Das passiert in der dritten Welt auch, und wer hilft den Menschen dort? Das ist eben der Raubtierkapitalismus den sich SPD/Grüne/CDU/CSU/FDP wünschen und den wir alle bejubelt haben. Ist ja auch genial. Den Boden kaufen und damit die Produktion und darüber den Preis kontrollieren. Super!
Wenn irgendwann mal die Teller leer bleiben, funktionieren beim Michel vielleicht auchmal mehr als die 3.7 Bild-les und 4.3 TINA-ist-die-Beste Gehirnzellen. - #7 24.04.2012 17:06 von
- #8 24.04.2012 17:06 von
Warum ?
Warum muß Land überhaupt privatisiert werden ?
Erst wird billig Geld in die "Märkte" gepumt und dann wird sich beschwert wenn die "Anleger" dieses anlegen.
Wenn die Geldschöpfung in den Händen des Staates liegen würde, wäre es garnicht nötig Schulden zu machen und aus der Not heraus Land "privatisieren" zu müssen.
Aber bei der nun anstehen hausgemachten Inflation sorgen die Reichen Eliten schon dafür das ihre Lakaien in Berlin die Weichen für weitere privatisierungen stellen.
Alles Alternativlos.. - #9 24.04.2012 17:07 von
Aber das läuft doch wie schon beim Öl darauf hinaus das wenige große, mächtige Konzerne/Investoren eine viel zu große Marktmacht haben. Das ist nunmal immer zum Nachteil der Verbraucher!
Hier wird dann groß Kasse gemacht mit Lebensmitteln....die greifen dann noch fröhlich EU Agrarsubventionen aber und wir können sehen wo das ganze dann irgendwann endet...
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