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Deutscher Waffenfrachter vor Syrien: Ministerium prüft Verletzung des Waffenembargos

REUTERSSchweres Militärgerät und Munition - diese heikle Ladung hatte nach SPIEGEL-Informationen der deutsche Frachter an Bord, der kurz vor dem syrischen Hafen Tartus gestoppt wurde. Nun prüft das Bundeswirtschaftsministerium, ob das Waffenembargo gegen das Regime von Präsident Assad verletzt wurde.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...827531,00.html
  1. #1

    ..

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweres Militärgerät und Munition - diese heikle Ladung hatte nach SPIEGEL-Informationen der deutsche Frachter an Bord, der kurz vor dem syrischen Hafen Tartus gestoppt wurde. Nun prüft das Bundeswirtschaftsministerium, ob das Waffenembargo gegen das Regime von Präsident Assad verletzt wurde.

    Deutscher Waffenfrachter vor Syrien: Ministerium*prüft Verletzung des Waffenembargos - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Die Überprüfung von Waffenlieferungen durch Ministerien ist bis jetzt immer im Sande verlaufen. Da wird auch diesmal nichts brauchbares dabei herauskommen.
  2. #2

    Gääähn

    Wie langweilig mal wieder. Ein kleiner, privater Reeder hat eins von vielen Schiffen, das nicht unter deutscher Flagge fährt, ohne deutsche Besatzung, an Ukrainer verliehen, das wiederum in Dschibuti iranische Waffen aufnahm (ohne offizielle Hinweise und Papiere) und nach Syrien bringen sollte. Und das nimmt man nun zum Anlaß, um von Verletzungen des Waffenembargos zu sprechen. Absurder wird's wohl kaum.

    Aber ich leih mir bei Hertz in den USA auch Drogen, fahre nach Bolivien und schmuggel Drogen damit Brasilien. Dann ist der deutsche Staat natürlich auch direkt involviert. Oh man. Aber gleich wird's reichen, damit die üblichen Verdächtigen ihre Parolen aus den 60ern nochmal rauskramen können. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, deutsche Waffen für die ganze Welt, Frieden schaffen ohne deutsche Waffen! Ja, bloß ist keine einzige "deutsche" Waffe im Spiel, sondern der Bezug auf höchstens eine Privatperson, die gar nichts davon wissen konnte, gerichtet...
  3. #3

    ....

    *Schluck*
    Sollte Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg doch auf Blut und Elend armer Völker fußen wie der aller anderen wirtschaftlich erfolgreichen Nationen???

    Ich dachte, wir würden in Krisenregionen nur Gänseblümchen und Porree liefern.

    Wenn man wie wir zu den obersten 5 Prozent des Erdballs zählen will, dann nur, indem man die übrigen 95 Prozent mit Gewalt klein hält. So isset nun mal.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Schweres Militärgerät und Munition - diese heikle Ladung hatte nach SPIEGEL-Informationen der deutsche Frachter an Bord, der kurz vor dem syrischen Hafen Tartus gestoppt wurde. Nun prüft das Bundeswirtschaftsministerium, ob das Waffenembargo gegen das Regime von Präsident Assad verletzt wurde.

    Deutscher Frachter vor Syrien: Ministerium*prüft Verletzung des Waffenembargos - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  4. #4

    Zitat von plietsch Beitrag anzeigen
    Wie langweilig mal wieder. Ein kleiner, privater Reeder hat eins von vielen Schiffen, das nicht unter deutscher Flagge fährt, ohne deutsche Besatzung, an Ukrainer verliehen, das wiederum in Dschibuti iranische Waffen aufnahm (ohne offizielle Hinweise und Papiere) und nach Syrien bringen sollte. Und das nimmt man nun zum Anlaß, um von Verletzungen des Waffenembargos zu sprechen. Absurder wird's wohl kaum.

    Aber ich leih mir bei Hertz in den USA auch Drogen, fahre nach Bolivien und schmuggel Drogen damit Brasilien. Dann ist der deutsche Staat natürlich auch direkt involviert. Oh man. Aber gleich wird's reichen, damit die üblichen Verdächtigen ihre Parolen aus den 60ern nochmal rauskramen können. Der Tod ist ein Meister aus Deutschland, deutsche Waffen für die ganze Welt, Frieden schaffen ohne deutsche Waffen! Ja, bloß ist keine einzige "deutsche" Waffe im Spiel, sondern der Bezug auf höchstens eine Privatperson, die gar nichts davon wissen konnte, gerichtet...
    Genau. der drittgrößte Waffenhändler der Welt hält sich strikt an jede Ausfuhrregelung. Glauben Sie mir, es sieht anders aus und ein Zitronenfalter faltet auch keine Zitronen. V.a. in den Jahren vor Rot-Grün war es ein Kinderspiel. Nur regelmäßig an die Stiftung der guten Hannelore überwiesen, schon wurden Augen zugedrückt.
  5. #5

    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    Genau. der drittgrößte Waffenhändler der Welt hält sich strikt an jede Ausfuhrregelung. Glauben Sie mir, es sieht anders aus und ein Zitronenfalter faltet auch keine Zitronen. V.a. in den Jahren vor Rot-Grün war es ein Kinderspiel. Nur regelmäßig an die Stiftung der guten Hannelore überwiesen, schon wurden Augen zugedrückt.
    Tja, bloß sind noch immer keine deutschen Waffen im Spiel und vom Besitzer des Schiffes abgesehen, ist auch sonst keine Verbindung vorhanden. Und zum "drittgrößten Waffenhändler" würde man durch so einen "Deal" eh nicht werden, weil der Handel aufs Konto des Irans geht. Vielleicht beim nächsten Mal. ;-)
  6. #6

    Just in time....

    Der Waffenfrachter wurde "just in time" aufgefunden:
    Syrien stimmt dem Annan-Plan zu, zugleich laufen die Verhandlungen mit dem Iran wegen seinem Atomprogramm.

    Da kann man also wieder schön dämonisieren: der Bösewicht + Atombombenbauer Achmadinedschad liefert heimlich Waffen an den Massenmörder Assad, der diese braucht, um sein Volk zu ermorden.

    Leute, lasst Euch nicht veralbern, hiermit sollen wir endlich von der Notwendigkeit einer Intervention(regime change) in Syrien und dem Angriff auf den Iran überzeugt werden.
  7. #7

    Nur zur Info

    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    *Schluck*
    Sollte Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg doch auf Blut und Elend armer Völker fußen wie der aller anderen wirtschaftlich erfolgreichen Nationen???
    Wilkommen im 21. Jahrhundert: Die Waffen sind aus dem Iran!


    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    Genau. der drittgrößte Waffenhändler der Welt hält sich strikt an jede Ausfuhrregelung. Glauben Sie mir, es sieht anders aus und ein Zitronenfalter faltet auch keine Zitronen. V.a. in den Jahren vor Rot-Grün war es ein Kinderspiel. Nur regelmäßig an die Stiftung der guten Hannelore überwiesen, schon wurden Augen zugedrückt.
    Immer diese irreführenden Halbwahrheiten.

    Dtl. hat einem Marktanteil von 9%, fast alles wird in NATO-Staaten exportiert und ein dicker Brocken davon sind Kriegsschiffe.

    Afrikanische Warlords usw. kaufen Infanteriewaffen und die vorzugsweise aus Drittweltländern.
  8. #8

    Zitat von taubenvergifter Beitrag anzeigen
    Genau. der drittgrößte Waffenhändler der Welt hält sich strikt an jede Ausfuhrregelung. Glauben Sie mir, es sieht anders aus und ein Zitronenfalter faltet auch keine Zitronen. V.a. in den Jahren vor Rot-Grün war es ein Kinderspiel. Nur regelmäßig an die Stiftung der guten Hannelore überwiesen, schon wurden Augen zugedrückt.
    Na das sind jetzt wohl die üblichen Beißreflexe - laut Artikel ist das Schiff im Besitz eines deutschen Reeders. Aber Deutschland an sich hat da wenig mit zu tun. Es handelt sich ja um iranische Waffen. Den Russen gibt man ja auch keine schuld an den somalischen Piraten blos weil die Kalaschnikows einsetzen, oder?
  9. #9

    Wo liegt hier eine Wirklichkeit?

    Verletzung eines Waffenembargos?

    Ach nee, warum auch, diese armen Verantwortlichen konnten davon doch nichts wissen.

    Offiziell hieß es doch, es waren Maschinenteile.

    Mal im Ernst, ich habe keine Ahnung!

    Ich weiß nicht, wie

    1. solche Aufträge überhaupt zustande kommen

    2. und wie man solche Ladungen als ein Verantwortlicher eines solchen großen Schiffes überhaupt kontrollieren kann?

    Handelt es sich hierbei tatsächlich um Militärgeräte und Munition, oder sind das undefinierbare Teile, worunter man sich wirklich nichts konkretes vorstellen kann, weil es ja offiziell um Pumpen und Maschinen handeln soll, ja womöglich sogar nur um Ersatzteile, was wiederum sich aber auch tatsächlich um Militärgeräte dabei handeln könnte?

    Nur wer weiß das schon?

    Und falls noch diese Ladung für einen humanitären Zweck deklariert wurde, eben für diese leidende Bevölkerung zu einer gewaltigen Zerstörung, dann wird es vermutlich sehr kompliziert für solche verantwortliche Schiffsinhaber.








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