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Deutscher Waffenfrachter vor Syrien: Das Rätsel der "Atlantic Cruiser"

dapdWollte ein deutsches Schiff Waffen nach Syrien bringen? Im östlichen Mittelmeer verschwand die "Atlantic Cruiser" für einen Tag vom Radar, nun steuert sie Richtung Türkei. Der Fall ist äußerst dubios - und alarmiert die internationale Politik. Die Bundesregierung drängt die Reederei zur Aufklärung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...827640,00.html
  1. #30

    OK. nichts für ungut

    [QUOTE=schocolongne;10023705
    __________________________________________________ _______mir fiel leider zu spät ein dass das wohl nicht machbar ist, auch habe ich den Begriff Navigator mit AIS verwechselt wie ich in einem post nachlesen konnnte. Dubios ist die Geschichte allemal, weil er schreibt es ist verboten dieses Programm auszuschalten.
    Wird aber wohl so geschehen sein sonst wäre das Schiff nach 24 Std.nicht plötzlich wieder ortungsfähig und dümpelt nach der Türkei.
    Eine Lügengeschichte der feinsten Sorte.Bei Waffenlieferungen nach Misrata/Lybien hat man von deutschen Frachtern nichts gehört.......
    und derjenige soll im Kreis gefahren sein ?
    Wahrscheinlich hat er auf den Abholer gewartet oder war exakt in Syrien
    oder hat an kleinen Tiefen die Fracht entsorgt zum Abholen.
    Deutschland gerät mit seiner milit.Haltung duckmausrig hinter den Großmächten die KRIEG-Fleissigen zu spielen immer mehr zum Feindbild für die Islamisten.
    Das haben die Taliban mit dem Beschuss der deutschen Botschaft auch klar gemacht.
    Man braucht sich also nicht wundern wenns auch hier mal kracht und es Tote gibt.
  2. #31

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wollte ein deutsches Schiff Waffen nach Syrien bringen? Im östlichen Mittelmeer verschwand die "Atlantic Cruiser" für einen Tag vom Radar, nun steuert sie Richtung Türkei. Der Fall ist äußerst dubios - und alarmiert die internationale Politik. Die Bundesregierung drängt die Reederei zur Aufklärung.

    Deutscher Waffenfrachter vor Syrien: Das Rätsel der "Atlantic Cruiser" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Das hier so bezeichnete "vom Radar nehmen" ist technisch nicht möglich. Ein Frachtschiff ist ein riesengrosser Haufen Metall und wird von jedem Radar (mit entsprechender Reichweite) aufgezeichnet. Es kann auch nicht in "Stealth-mode" gehen, wie dies manche Kampfjets bewerkstelligen.

    Was gemeint sein dürfte ist das AIS (Automatic Identification System) Signal, das ein VHF Signal ist und über das Daten wie zB der Schiffname, Kurs etc übermittelt werden. Dies im wesentlichen zur Verhinderung von Kollisionen auf See, aber auch als tracking Hilfe. Das VHF Signal hat aufgrund der Erdkrümmung nur eine Reichweite von +/- 40nm auf Seeoberfläche, es wird jedoch vertikal von Satelliten aufgegriffen, womit global die Flächendeckung der AIS Signale erheblich zugenommen hat.

    Wer sich das online anschauen möchte: Live Ships Map - AIS - Vessel Traffic and Positions
  3. #32

    Typisch deutsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wollte ein deutsches Schiff Waffen nach Syrien bringen? Im östlichen Mittelmeer verschwand die "Atlantic Cruiser" für einen Tag vom Radar, nun steuert sie Richtung Türkei. Der Fall ist äußerst dubios - und alarmiert die internationale Politik. Die Bundesregierung drängt die Reederei zur Aufklärung.

    Deutscher Waffenfrachter vor Syrien: Das Rätsel der "Atlantic Cruiser" - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    von allem raushalten, aber Waffen liefern. Wenn es dann von der Amerikanischen Marine aufgebracht worden sind, so tun als ob Sie davon nichts Wussten. Typisch deutsch sage ich dazu. Die deutsche Regierung, wußte es 100%. Nehmen wir an, das doch nichts darüber wüssten, so dann Frage ich mich, wofür Zahlen wir steuergelder für BND.

    Deshalb scheint mir, daß unsere Regierung davon nichts wußte, sehr unglaubwürdig.

    Die Presse ist wieder gleichgeschaltet, schon wieder.
  4. #33

    Key lock

    [QUOTE=peat53;10024091][QUOTE=schocolongne;10023705
    __________________________________________________ _______mir fiel leider zu spät ein dass das wohl nicht machbar ist, auch habe ich den Begriff Navigator mit AIS verwechselt wie ich in einem post nachlesen konnnte. Dubios ist die Geschichte allemal, weil er schreibt es ist verboten dieses Programm auszuschalten.
    Wird aber wohl so geschehen sein sonst wäre das Schiff nach 24 Std.nicht plötzlich wieder ortungsfähig und dümpelt nach der Türkei.
    Eine Lügengeschichte der feinsten Sorte.Bei Waffenlieferungen nach Misrata/Lybien hat man von deutschen Frachtern nichts gehört.......
    und derjenige soll im Kreis gefahren sein ?
    Wahrscheinlich hat er auf den Abholer gewartet oder war exakt in Syrien
    oder hat an kleinen Tiefen die Fracht entsorgt zum Abholen.
    Deutschland gerät mit seiner milit.Haltung duckmausrig hinter den Großmächten die KRIEG-Fleissigen zu spielen immer mehr zum Feindbild für die Islamisten.
    Das haben die Taliban mit dem Beschuss der deutschen Botschaft auch klar gemacht.
    Man braucht sich also nicht wundern wenns auch hier mal kracht und es Tote gibt.[/QUOTE]

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  5. #34

    Irrtum

    Zitat von Also sprach Zarathustra Beitrag anzeigen
    Ich glaube die Schlächter von Spiegel Online haben an Ostern zuviel Eierlikörtorte gegessen, sodass sie erst ganze Schiffe und dann auch noch den letzten Funken Seriösität verloren haben.
    Nicht einmal ein Vermerk der Änderung.
    Bäh schämt euch! Wie wäre es mit einer Jubiläumsausgabe als Postwurfsendung? Da könnt ihr euch dann mit BLÖD zusammen tun.

    UNFASSBAR
    Da sind Sie einem Irrtum aufgesessen, der nun die (im Grunde gerechtfertigte) Empörung auslöst. Darf ich Ihnen etwas vorlesen?

    "Im März 1957 erschien im Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ ein Text von Hans Magnus Enzensberger über „Die Sprache des Spiegel“. Darin weist der junge Lyriker nach, dass der „Spiegel“ sein Versprechen nicht einlösen kann: Der Spiegel ist kein „Nachrichtenmagazin“.

    Was aber dann? „Der Spiegel“, schreibt Enzensberger, „besteht vielmehr aus einer Sammlung von Storys, Vermutungen, Spekulationen, Klatschgeschichten.“ Aber eben nicht aus Nachrichten. Enzensberger weiß, warum die Erzählung der Nachricht vorgezogen wird. Eine Story hat einen Anfang und ein Ende, sie bedarf einer Handlung und vor allem eines Helden: Denn „nichts interessiert den Menschen so sehr wie der Mensch“. Die Story ist nicht nur unterhaltsam, sondern „nimmt dem Leser auch die synthetisierende Arbeit ab, indem sie den Stoff für ihn zerkleinert und zu einem eingängigen Ganzen ordnet“. Deshalb, so Enzensbergers Schlussfolgerung, müssten jene 91 Prozent der Leser, die bei einer Umfrage der Meinung waren, der „Spiegel“ sei objektiv, einer Täuschung erlegen sein: „Objektivität ist ein Kriterium, das auf die Story schlechterdings nicht anwendbar ist.“"

    Es wird also auch in diesem Artikel lediglich der im Internetzeitalter vermehrt auftretende Nachfragejournalismus betrieben, und gefragt sind nunmal Emotionen, Sensationen und andere Ionen.
  6. #35

    Schiffskräne

    [QUOTE=sysop;10023271]Wollte ein deutsches Schiff Waffen nach Syrien bringen? Im östlichen Mittelmeer verschwand die "Atlantic Cruiser" für einen Tag vom Radar, nun steuert sie Richtung Türkei. Der Fall ist äußerst dubios - und alarmiert die internationale Politik. Die Bundesregierung drängt die Reederei zur Aufklärung.

    Warum dieses Schiff wohl so große Kräne mit sich herumschleppt, wo man doch weiß, dass es in jedem Hafen eine geeignete Infrastuktur zum Löschen von Schiffsladungen gibt.

    Das Schiff hat seine eigene Infrastruktur an Bord und man weiß weshalb! Geeignet zum Umladen auf See aber auch beim Segelbootsverleih.
  7. #36

    watt

    Zitat von tyueksel Beitrag anzeigen
    von allem raushalten, aber Waffen liefern. Wenn es dann von der Amerikanischen Marine aufgebracht worden sind, so tun als ob Sie davon nichts Wussten. Typisch deutsch sage ich dazu. Die deutsche Regierung, wußte es 100%. Nehmen wir an, das doch nichts darüber wüssten, so dann Frage ich mich, wofür Zahlen wir steuergelder für BND.

    Deshalb scheint mir, daß unsere Regierung davon nichts wußte, sehr unglaubwürdig.

    Die Presse ist wieder gleichgeschaltet, schon wieder.
    Es handelt sich doch offenbar gar nicht um deutsche Waffen, lediglich das Schiff gehört einer deutschen Reederei. Da muß die Regierung nun wirklich nichts mit zu tun haben. Solche Irrtümer werden aber auch durch die eher schwammigen Angaben im Artikel nicht ausreichend vermieden.
    Wie auch immer, letztendlich handelt es sich um ein europäisches Embargo, das den Rest der Welt nicht interessiert.
  8. #37

    Zitat von tyueksel Beitrag anzeigen
    von allem raushalten, aber Waffen liefern. Wenn es dann von der Amerikanischen Marine aufgebracht worden sind, so tun als ob Sie davon nichts Wussten. Typisch deutsch sage ich dazu. Die deutsche Regierung, wußte es 100%. Nehmen wir an, das doch nichts darüber wüssten, so dann Frage ich mich, wofür Zahlen wir steuergelder für BND.

    Deshalb scheint mir, daß unsere Regierung davon nichts wußte, sehr unglaubwürdig.

    Die Presse ist wieder gleichgeschaltet, schon wieder.
    und sie sind vom kgb das ihnen derartige informationen vorliegen? spielen wir das mal durch, der bnd ist dazu da jeden deutschen frachter unter ausländischer miete und flagge auf ihre wahre im ausland zu kontrollieren nichtnur auf dem papier sondern auch auf ladung, dazu sollen sie noch jeden staatsbürger überwachen und jegliche geschäfte ausländischer unternehmen mit ausländischen unternehmen.. da kommt einiges zusammen bei der von ihnen angenommenen allwissenheit des bnd müsste dieser rund 100 mio angestellte mit augen und ohren überall haben, grob geschätzt, halten sie dies wirklich für plausibler als die aussage man wüsste nichts über die ladung eines ausländischen unternehmens welches frachter an andere ausländische organisationen nicht durch deutsches hoheitsgebiet verfrachtet?

    im übrigen ist das mit den gleichgeschalteten medien bei mehr als nur einer nachrichtenagentur eher obligatorisch, zumindest in gewissem maaße, es soll ja noch unabhängige auslandskorrespondenz geben... deshalb gleich wilde vermutungen über vertuschungen zu verbalisieren ist in ungefähr genauso intelligent wie die übernahme der meinung von ausschließlich " unabhängigen" medien...
  9. #38

    Zitat von drelanger Beitrag anzeigen
    Warum dieses Schiff wohl so große Kräne mit sich herumschleppt, wo man doch weiß, dass es in jedem Hafen eine geeignete Infrastuktur zum Löschen von Schiffsladungen gibt.

    Das Schiff hat seine eigene Infrastruktur an Bord und man weiß weshalb! Geeignet zum Umladen auf See aber auch beim Segelbootsverleih.
    Mit ihrer Vermutung liegen sie leider daneben. Zahlreiche Frachtschiffe sind mit solchen Krananlagen ausgestattet um größe Stückgüter be- und entladen zu können. (z.B. Beluga-P1-Klasse).
    Viele Häfen in Entwicklungsländern verfügen nämlich nicht über hinreichende Krananlagen um sicher große Frachtstücke verladen zu können.
    Ein Umladen schwerer Frachtstück auf See ist jedoch nicht möglich.
    Sie können nicht zwei große Frachtschiffe mitten auf See bei Seegang längsseits gehen lassen und dann mittels Kran tonnenschwere Frachtsücke umladen. Das wäre ungeheuer riskant bis unmöglich.
    Schauen Sie sich mal die Länge der Ausleger an, dann wissen Sie wie nahe ein anderes Schiff kommen müsste. Das Risiko einer Kollison würde kein Kapitän eingehen.
  10. #39

    Wozu informieren,

    [QUOTE=drelanger;10024192]
    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wollte ein deutsches Schiff Waffen nach Syrien bringen? Im östlichen Mittelmeer verschwand die "Atlantic Cruiser" für einen Tag vom Radar, nun steuert sie Richtung Türkei. Der Fall ist äußerst dubios - und alarmiert die internationale Politik. Die Bundesregierung drängt die Reederei zur Aufklärung.

    Warum dieses Schiff wohl so große Kräne mit sich herumschleppt, wo man doch weiß, dass es in jedem Hafen eine geeignete Infrastuktur zum Löschen von Schiffsladungen gibt.

    Das Schiff hat seine eigene Infrastruktur an Bord und man weiß weshalb! Geeignet zum Umladen auf See aber auch beim Segelbootsverleih.
    wenn man auch einfach so mal was schreiben kann. Ganz sicher war in Hamburg, bei der Hafenrundfahrt die Sie mitgemacht haben, die entsprechende Infrastruktur vorhanden. Aber z. Bsp. in Afrika oder Indien sieht es schon ganz anders aus. Ausserdem sollten Sie sich mal auf der Website von Varamar, dem Agenten von White Whale Shipping, umschauen, dann würden Sie sehen und lesen können, dass die Firma sich hauptsächlich mit Projektladung befasst. Solcherlei Fracht wird auch einfach mal so an Stellen gelöscht, wo kein Kran landseitig zur Verfügung steht.
    Das wirklich allerletzte, was die Schiffbauer bei der Konstruktion und beim Bau des Schiffes im Sinn hatten, war das Umladen von Fracht auf hoher See.
    MfG, Michael








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