Ein Argument gegen den für Autofahrer geschenkten Roller-Führerschein und
für die verpflichtende Fahrpraxis-Ausbildung auch für Roller-Fahrer.
Jeder Motorradfahrer muss "Fahrkünste" wie die stabile Langsamfahrt nachweisen. Schauen Sie sich einmal die
Pylonen-Slalomübung an, die jeder angehende Motorradfahrer bestehen muss.
Falls Sie in Ihrem Fahrzeug sitzend die "Schrittgeschwindigkeit" ohne Tacho-Darstellung nicht schätzen, geschweige denn kontrollieren können sind Sie entweder körperlich oder geistig mit der Teilnahme am motorisierten Straßenverkehr überfordert. In jedem Fall sollten Sie auf Ihre Fahrerlaubnis freiwillig verzichten. Oder die Behörde beauftragen, Ihnen eine Beschränkung für ein speziell für Ihre Bedürfnisse angepassten Pkw zu erteilen (7 km/h-Tempomat auf Knopfdruck).
Alternativ melden Sie sich bei einer Fahrschule zu einem fakultativen Auffrischungskurs an und lassen sich in die Thematik "Standgas" einweisen.
Und was Motorradfahrer auf zwei Rädern schaffen (siehe oben), das bewältigen auch Sie in ihrem Auto. Mit viel Übung. Nur Mut, Ihr Auto kann nicht umkippen. Tschakka!
Dieses Pseudoargument erlebe ich selten, und wenn, dann bei männlichen, lebensälteren Verkehrsteilnehmern. Junge Fahrer landen zwar auch am Baum, dennoch erzählte noch nie ein Fahranfänger oder eine Frau diesen Witz.