DPADer Deal ist perfekt: Der südkoreanische Konzern Hanwha kauft den deutschen Solarzellenhersteller Q-Cells für 250 Millionen Euro. Ob die mehr als 1000 Arbeitsplätze am Stammsitz in Bitterfeld erhalten werden, ist noch nicht klar.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...852272,00.html
Fragen sie mal bei den Strategen von BenQ oder den Strategen die damals Atika gekauft haben. Ja ja Hauptsache es passt ins Weltbild. Was hat die FDP damit am Hut das Solarpanele mit deutschen Anlagen(die Chinesen bauen mit deutschen Anlagen) jeder Depp zusammen bauen kann. Es ist kein Wunder heute Solarpanele herzustellen, damals zu Zeiten der Wuseltronik war es noch Hexenwerk und ohne Menschen wie Reiner Lemoine wäre es das immer noch. Aber die Zeiten andern sich, Hanwha will den Namen die Kunden ein paar Patente und die Maschinen. Nachher werden die Panele auch in China hergestellt, und in Bitterfeld arbeiten wenn überhaupt 3 Mann.
Die Art der Förderung war/ist in Deutschland völlig falsch.
In China werden offenbar die Hersteller direkt vom Staat subventioniert.
In Deutschland wurde von grün/rot die Subvention direkt an die Verbraucher/Käufer gegeben.
Das hat natürlich den kurzfristigen Effekt das man sich damit etliche Stimmen der so subventionierten mit Steuergeldern kauft.
Hat aber den Nachteil das diese sich dennoch die billigeren Panele aus China auf's Dach schrauben.
Im Endeffekt bekommen die chinesischen Produzenten also aus diesem Wahlkampfgeschenk einte zusatzliche Subvention.
Aber davon abgesehen, Subventionen sollten ausser evtl. zur Anschubfinanzierung nicht verteilt werden.
Gegen staatliche Subventionen in China helfen Handelsverträge und gegebenenfalls Zölle in der EU.
Aber keine Kontersubvention.
Früher jammerten wir über die Kopier-Koreaner, Heute sind wir froh wenn Koreaner was kaufen anstatt die Chinesen.
Was wird Morgen sein?
Sieht aus, als ob unsere Solarfoerderung fuer weltweit hergestellte Produkte ganze Arbeit geleistet hat:
Foerderung auslaendischer Produzenten, Insolvenzen inlaendischer Produzenten, Ausverkauf des know-how ins Ausland.
So mag uns die Welt, denke ich