dapdGanz oben im Reich der Mitte: Norbert Scheuch sitzt als einziger Deutscher im Vorstand eines chinesischen Großkonzerns. Im Interview erklärt er, warum er lieber einen Chinesen als Chef hat als einen Amerikaner.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...830214,00.html
Natürlich sollen wir laut ihm unsere Vorurteile begraben. Er hat an der Sache bestimmt ein Zusatzeinkommen in 7- bis 8-stelliger Höhe verdient.
Ob es dem kleinen Mann etwas bringt, wenn diese chinesischen halbstaatlichen Kapitalismusbehörden unsere Firmen übernehmen wage ich mal stark zu bezweifeln.
Der Ausverkauf Deutschlands schreitet voran. Dabei züchtet sich Deutschland die eigene Konkurrenz an den hiesigen Hochschulen heran, immerhin 30.000 chinesische Studenten auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.
In nahezu sämtlichen 30 DAX-Konzernen wird Englisch statt Deutsch gesprochen. Das geht natürlich über die Jahre nicht Spurlos an den Festplatten in den Köpfen der Leute vorüber. Da bleiben Inhalte auf der Strecke und die Effizienz leidet. Genausogut könnte man den Leuten einen Arm auf den Rücken binden während sie ihre Arbeit machen.
Immerhin haben Deutsche Manager so schon mal ausreichend Gelegenheit, ihren Kotau zu üben.
Hallo,
genau die chinesen machen alles besser und wir (deutschland) sollten uns ein beispiel daran nehmen.
-ein 1 parteien system würde viel geld sparen
-umweltauflagen um 80% zurückfahren
-wer gegen den staat ist wird eingespert
-kontrolle allter unternehmen und bestimmung was diese machen dürfen und nicht
-atomwaffen zur verteildigung unseres landes anschaffen
-militäreausgaben drastisch erhöhen
-todestrafe einführen
-umsiedlungen erleichtern bzw. ermöglichen
-unterschied zwischen reich und arm erhöhen
und vieles mehr!
wenn er sagt, das China nicht wirklich kommunistisch ist. Leider hat er nicht das Format, dazuzusagen, dass China eine frühkapitalistische Tyrannei ist. Eine solche Feststellung würde wohl auch die Geduld seiner charmanten Partner überfordern.
"[...]Das Land wird sehr pragmatisch geführt. In der Zeit, in der wir in Stuttgart über den Bau eines Bahnhofs diskutieren, bauen die Chinesen eine Volkswirtschaft auf. [...]"
...und machen dafür rücksichtlos alles platt, was im Weg ist, ob Häuser, Menschen, Kulturgüter. So hat man in DE in den 50er und 60er Jahren auch noch gedacht, bis man dann den kulturellen Wert z.B. der verbliebenen Altstädte erkannt hat. In China ist davon zunehmend weniger vorhanden, aber die "modernen", gesichtslosen Betonbauten fallen in 20-30 Jahren zusammen bzw. sind marode.
Aus den Worten des Mannes spricht entweder eine beängstigende Naivität gepaart mit Ahnungslosigkeit oder bewusstes Wegsehen aus Kalkül. Dass in China einzelne Menschenleben nicht viel wert sind, nur das Kollektiv etwas gilt und Fürsorge ganz sicher nur den hochgradig Angepassten zuteil wird, sollte mittlerweile eigentlich bekannt sein - auch Herrn Scheuch. Mal sehen, wie lange die Fa. SANY sich diese anstrengende Mitbestimmung un das Mitentscheidenwollen der deutschen Kultur ansehen, bevor die Patente und das Know-How abgesaugt werden und Putzmeister einfach weggeworfen wird...