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Deutscher Burschentag: Rechtsextreme gewinnen Machtkampf

DPAEntscheidung in Eisenach: Auf dem Deutschen Burschentag scheiterte die Abwahl eines hohen rechtsextremen Funktionärs. Jetzt steht der Dachverband vor der Spaltung. Liberale Burschenschafter räumen ihre Posten, sie rechnen mit einer Austrittswelle.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...836442,00.html
  1. #1

    "Liberal"...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Diesem Treiben wollten liberalere Burschenschafter nicht länger schweigend zusehen - sie organisierten Widerstand. In einem Aufruf (hier als pdf) verurteilen fast 400 meist angesehene Burschenschafter, darunter auch Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU), vor einigen Wochen die Äußerungen Weidners "auf das Schärfste" und forderten seinen Rücktritt.
    Erfolg für rechtsextreme Burschenschafter beim Deutschen Burschentag - SPIEGEL ONLINE
    Huiuiui... wenn schon erzkonservative CSU-Politiker zu den "liberaleren Burschenschaftern" zählen - will man ja gar nicht wissen, welchen Parteien dann erst die nicht-ganz-so-"liberalen" Burschenschafter nahe stehen!

    Mal ganz abgesehen davon, dass "liberal" im Zusammenhang mit Burschenschaften ohnehin ein geradezu absurder Begriff ist.
  2. #2

    schade...

    Es kann nicht die Aufgabe der Burschenschaften sein, sich selbst durch Richtungsstreitigkeiten zu lähmen. Es geht darum, mit Blick nach vorne etwas für Deutschland und Europa zu tun. Es bleibt zu hoffen, dass die Bünde, die nunmehr sicherlich die DB verlassen werden, dafür nun mehr Zeit finden.
    Übrigens: 120 Burschenschaften, wie berichtet, hat die DB schon längst nicht mehr.
  3. #3

    Wen wunderts,

    wen störts? Burschenschaftler waren schon zu meinen Studentenzeiten, in den 80ern als faschistoide Saufköppe bekannt. Immer schön protegiert von den Alten Herren hatten sie immer im wahrsten Sinne des Wortes nichts sagende Hübschchens als Freundinnen und frühzeitig nen Wanst vom Saufen und Fressen. An der Uni eher Durchschnitt landeten sie trotzdem in irgendwelchen Kanzleien und auf irgendwelchen Pöstchen - kein Wunder, dass es mit der Wirtschaft bergab geht! Braucht kein Mensch, solche Vereine...
  4. #4

    Zitat von brandyandy Beitrag anzeigen
    wen störts? Burschenschaftler waren schon zu meinen Studentenzeiten, in den 80ern als faschistoide Saufköppe bekannt. Immer schön protegiert von den Alten Herren hatten sie immer im wahrsten Sinne des Wortes nichts sagende Hübschchens als Freundinnen und frühzeitig nen Wanst vom Saufen und Fressen. An der Uni eher Durchschnitt landeten sie trotzdem in irgendwelchen Kanzleien und auf irgendwelchen Pöstchen - kein Wunder, dass es mit der Wirtschaft bergab geht! Braucht kein Mensch, solche Vereine...
    Ich halte ja nun gar nicht viel von Burschenschaften, aber ihr Beitrag klingt geradezu, als ob Sie die Burschenschaftler in höchstem Maße beneiden würden! Hübsche Mädels, viel Party, mäßig schaffen und gut verdienen!
  5. #5

    Die Deutschen Burschenschaften sollten niemals ihre Herkunst vergessen.
    Das war die liberale Zeit der Vereinigung von Völkern, die Erschaffung von Demokratie, das ist eigentlich ihr Stolzestes Werk das sie stetig vergessen.
    Gleichheit Brüderlichkeit. Auflösung von Grenzen und dem Wiedererichten eines starken vereinten Europas gleich welcher Kultur, nur die Bildung und brüderlich liberale Einstellung zählt.
    Wieviel ist davon noch geblieben?
    Seid ihr noch Brüder?
  6. #6

    Zitat von brandyandy Beitrag anzeigen
    wen störts? Burschenschaftler waren schon zu meinen Studentenzeiten, in den 80ern als faschistoide Saufköppe bekannt. Immer schön protegiert von den Alten Herren hatten sie immer im wahrsten Sinne des Wortes nichts sagende Hübschchens als Freundinnen und frühzeitig nen Wanst vom Saufen und Fressen. An der Uni eher Durchschnitt landeten sie trotzdem in irgendwelchen Kanzleien und auf irgendwelchen Pöstchen - kein Wunder, dass es mit der Wirtschaft bergab geht! Braucht kein Mensch, solche Vereine...
    Ich geh schonmal davon aus, dass Sie mit ihrer "Kritik" sich nicht nur auf Burschenschaften beziehen, richtig?
    Ich weiß wirklich nicht, woher die Mär von diesem ominösen Vitamin B kommt, das man Verbindungen hinterher sagt. Vielleicht zuviel Tatort geschaut?
    Was man sich realistisch als "Karrierehilfe" von der Verbindung erwarten kann, sind vielleicht erleichterte Möglichkeiten auf Praktikumsplätze. Praktikumsplätze fürs Studium suchen aber auch andere Studenten gerne in ihrem Bekanntenkreis, ich sehe da wirklich nichts Schlimmes.
    Auf Pöstchen hiefen, also wirklich ... nicht dass ich sowas nicht in Anspruch nehmen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte, aber das ist einfach absolut realitätsfern. Ich hätte wirklich gerne ein paar Belege dafür - ich mein, wenn etwas stets behauptet wird, wird irgendjemand es doch sicher beweisen können.
    Und das ist gleich mal für alle gemeint, die hier noch was von Vitamin B labern wollen - bringt Quellen dafür an!

    Faschistoid sind wir, haben fette Wänste vom Saufen und Fressen und hübsche Püppchen an der Seite, soso ...
    Abgesehen davon, dass rein objektiv betrachtet die letzten beiden Punkte wirklich nichts fürchterlich Verwerfliches darstellen müssen, ist es doch nur mehr ein stumpfes Wiederholen alter Phrasen und völlig ohne realistischen Bezug.
  7. #7

    Zitat von Wildes Herz Beitrag anzeigen
    Huiuiui... wenn schon erzkonservative CSU-Politiker zu den "liberaleren Burschenschaftern" zählen - will man ja gar nicht wissen, welchen Parteien dann erst die nicht-ganz-so-"liberalen" Burschenschafter nahe stehen!

    Mal ganz abgesehen davon, dass "liberal" im Zusammenhang mit Burschenschaften ohnehin ein geradezu absurder Begriff ist.
    Die "Liberalen" der Burschenschaften sind z.B. der Meinung, dass ein Deutscher ist, wer sich stramm und kompromisslos zum Deutschtum und zum deutschen Vaterland bekennt - auch wenn die Eltern Chinesen sind.

    Die weniger Liberalen sind nicht einmal dieser Meinung.

    Ich konnte schon als Student seinerzeit mit diesen Vereinigungen nie etwas anfangen. Schon damals erschienen sie mir wie aus einer anderen Welt: fortschrittsfeindlich, rückwärtsgewandt, kompromisslos, frauenfeindlich und mit einem nicht einmal geleugneten Hang zur Vetternwirtschaft (man nennt das dort vornehm "brüderlicher Zusammenhalt").

    Natürlich sind in diesem Land auch solche Meinungen erlaubt, sofern sie nicht unmittelbar gegen Gesetze verstoßen. Aber gutheißen muss man das ja nicht. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Zahl derjenigen, die sich dem Teil der rechtsextremen Burschenschaften anschließen, möglichst gering bleibt.
  8. #8

    Hütchen

    Alleine schon die militärisch anmutenden Uniformen und die komischen Hütchen sind nicht nur anachronistisch, sondern in höchstem Maße lächerlich. Die Riten, die wir hier in Coburg jedes Jahr an Pfingsten bestaunen dürfen (Coburger Convent), sind absurd bis ekelhaft.

    Dieses Jahr gab es eine Feuerkatastrophe in der Coburger Altstadt, die von diesen besoffenen Massen begrölt wurde. Am Schluss stand eine peinliche Spende von 5.000.- Euro - ein Betrag, den eine Burschenschaft an einem Tag versoffen haben dürfte.

    Burschenschaften können mir gestohlen bleiben - und ein gewisser Hang zu rechtsradikalem Gedankengut schwingt eben immer mit, ob bei Kriegshelden-Verehrung oder Kommentaren zu aktuellen politischen Ereignissen.
  9. #9

    Wen, bitteschön, wollen Sie hier veralbern?

    Zitat von _wajakla_ Beitrag anzeigen
    Ich geh schonmal davon aus, dass Sie mit ihrer "Kritik" sich nicht nur auf Burschenschaften beziehen, richtig?
    Ich weiß wirklich nicht, woher die Mär von diesem ominösen Vitamin B kommt, das man Verbindungen hinterher sagt. Vielleicht zuviel Tatort geschaut?
    Was man sich realistisch als "Karrierehilfe" von der Verbindung erwarten kann, sind vielleicht erleichterte Möglichkeiten auf Praktikumsplätze. Praktikumsplätze fürs Studium suchen aber auch andere Studenten gerne in ihrem Bekanntenkreis, ich sehe da wirklich nichts Schlimmes.
    Auf Pöstchen hiefen, also wirklich ... nicht dass ich sowas nicht in Anspruch nehmen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte, aber das ist einfach absolut realitätsfern. Ich hätte wirklich gerne ein paar Belege dafür - ich mein, wenn etwas stets behauptet wird, wird irgendjemand es doch sicher beweisen können.
    Und das ist gleich mal für alle gemeint, die hier noch was von Vitamin B labern wollen - bringt Quellen dafür an!

    Faschistoid sind wir, haben fette Wänste vom Saufen und Fressen und hübsche Püppchen an der Seite, soso ...
    Abgesehen davon, dass rein objektiv betrachtet die letzten beiden Punkte wirklich nichts fürchterlich Verwerfliches darstellen müssen, ist es doch nur mehr ein stumpfes Wiederholen alter Phrasen und völlig ohne realistischen Bezug.
    Es dürfte nur sehr wenige Arbeitgeber geben die zu blöd sind, Pöstchengeschacher "mit Anstand" zu verheimlichen.
    Jene, die es nicht vermögen, finden sich häufig vor diversen Arbeitsgerichten wieder. Deren Urteile könnten Ihnen interessante Aufschlüsse ermöglichen, falls Sie wirklich so "harmlos" und "unbedarft sind, wie Sie sich geben.
    Was wundert, ist ihr "empörter Aufschrei". Da erinnere ich mich doch gleich an das Sprichwort vom getroffenen Hund - wie mag das wohl kommen? Ich bin aber auch ein Schlimmer... ;-)








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