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Deutschen-Bremse: Schweizer Unis genehmigen sich Ausländer-Quote
Numerus clausus, Extra-Gebühren, Quote - aber alles nur für Ausländer. Die Schweizer Hochschulen haben Angst, dass deutsche Studienanfänger ihre Hörsäle verstopfen. Juristisch waren die Sortier-Maßnahmen bisher umstritten - jetzt gibt ein Schweizer Gutachten den Unis recht.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...777677,00.html
- #120 02.08.2011 20:52 von
Zunächst mal hätte ich damit ein noch größeres Problem als mit Staaten die mir erzählen wollen ich käme nicht rein (und damit habe ich schon ein großes Problem). Zum anderen rosinenpickt die Schweiz in dem Bereich soweit ich sehen kann erstmal nicht. Tatsächlich ist das was Sie da vorschlagen nach dem bilateralen Abkommen glaube ich illegal.
http://www.europa.admin.ch/themen/00...x.html?lang=de
http://www.admin.ch/ch/d/sr/i1/0.142.112.681.de.pdf - #121 02.08.2011 20:56 von
Ach Rezi, ich wette, das Ergebnis des von einer einzelnen Person erstellten Gutachtens stand bereits vor dessen Erstellung schon fest, ein bezahltes Parteigutachten eben. Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing, ein altbekanntes Muster, weshalb das Gutachten nicht besonders ernst zu nehmen ist. Jeder halbwegs talentierte Jurist wird ein Gegengutachten mit gegenteiligem Resultat erstellen können.
Tagesanzeiger halt, die "dickere" Ausgabe des Blicks..... - #122 02.08.2011 20:56 von
Sehr geehrter dr.ing.maxmustermann,
Was Sie hier schreiben ist nixx weiter als gequirlter Bullshit. Natürlich ist das Ganze eine Zweibahnstrasse!
Ein Kollege von mir betreut ein grosses Forschungsinstrument im Bereich Materialforschung an einem grossen Schweizer Institut. Bei dem bekommen zu ca. 60% Forschende aus der EU Messzeit, zuallermeist junge Doktorierende. Die lecken sich alle 10 Finger danach ab ihre Messungen bei den Alphornbläsern machen zu dürfen und wollen immer wiederkommen! Der ist mit FP7-Anträgen aus der EU mit mehr als 200% überbucht und kann gar nicht alle Anfragen auch abdecken.
Sie würden mit Ihrem hier propagierten Isolationismus bspw. dem Forschungsstandort Deutschland nachhaltigen Schaden zufügen.
Das wollen Sie doch bestimmt nicht, odrr? ;-o - #123 02.08.2011 21:00 von
- #124 02.08.2011 21:02 von
quote notwendig
Auch wenn abstrakt normativ evtl. von einer Quotenregelung abgesehen werden müsste, lässt sich angesicht der vorherrschenden Tatsachen nicht darauf verzichten. Würde man auf eine Ausländerquote verzichten und Studienplätze lediglich nach Eignung verteilen, dann wären wohl an schweizer Eliteunis nur noch 25% Schweizer (+- naja jedenfalls weniger als Ausländer) eingeschrieben. Damit würde es diesen Unis aber äusserst schwer fallen, sich Budgetkürzungen zu entziehen - die Geschichte der eidgenössischen Eliteunis fände ein jehes Ende. Niemandem wäre so gedient, weder den Schweizern noch den Deutschen. Immerhin haben so einige deutsche Studenten die Möglichkeit ein erstklassiges Studium im deutschsprachigen Raum (das meiste mittlerweile trotzdem in Englisch) zu absolvieren. Umgekehrt ist es aufgrund der desolaten Bildungspolitik der BRD kaum möglich.
Ich kann der Auffassung, dass vornehmlich minderbegabte Studenten der BRD ihren Weg in die Schweiz suchen, meine eigenen Erfahrungen an der HSG (als Schweizer)entgegenhalten. Die dortigen deutschen Studenten heben das Leistungsniveau spürend - wenn man diesem Geldadel nun bloss abgewöhnen könnte ausschliesslich Poloshirts zu tragen... - #125 02.08.2011 21:04 von
...
Vor allem den "keine fremden Gesetze" Kommentar fand ich zum schreien lustig. Naja, solange der das glaubt und der Rubel in beide Richtungen rollt...
Ansonsten meinte ich jetzt nicht die Frage, ob die das (einem von ihnen selbst in Auftrag gegebenen Gutachten nach) dürfen. Natürlich gilt mein vorheriger Beitrag nicht, wenn es für den Bachelor unterschiedliche Zulassungsbestimmungen gibt. Wenn dann zum Master durchgereicht wird, setzt sich die Ungerechtigkeit da eben fort. - #126 02.08.2011 21:15 von
das Kompliment kann man zurücksenden...
warum holen Sie solche alte Schinken hervor! kurz vor der Wende, also fast zur gleichen, lang vergangenen Zeit, arbeitete ich in Bad-Neustadt und wohnte in kurzer Fußmarsch-Entfernung von der deutsch-deutschen Grenze. das ich im Grenzbezirk wohnte und seit über 20 Jahren damals in Deutschland in einer teil deutschen Familie lebte, brach keine Flexibilität in den deutschen Kleinengrenzverkehr-Regeln: meine Angehörige hätten nach Meiningen fahren (oder zu Fuß, war absolut gangbar gehen) dürfen, da sie Deutsche sind, ich hätte dafür zu Hause oder an der Grenze, wie es mir lieber ist, auf sie warten dürfen!
natürlich werde ich auch nie in die neuen Bundesländer gehen, ist ja klar! - #127 02.08.2011 21:15 von
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Sicher. Nur her damit. Es wäre m.E. nötig ein profundes juristisches Gegengewicht in dieser Diskussion parat zu haben.
(Und wie Sie ja wissen bin ich alles andere als ein Fan von "bestellten" Studien und Gutachten.)
LOL. Immer nur Weltwoche ist auf Dauer doch auch öde. ;) - #128 02.08.2011 21:16 von
Haha
Ich halte es für ein Gerücht und für Bullshit Ihrerseits, dass die europäische Forschungslandschaft - und von nichts anderem sprach ich - auf die Schweiz angewiesen ist.
Noch lächerlicher ist nur der Versuch, dies anhand eines Messinstrumentes festzumachen. Aber richten Sie Ihrem Kollegen doch liebe Grüße von mir aus, ich und mein Institut an der RWTH Aachen freuen uns für Ihn.
Das Gegenteil ist natürlich der Fall und irgendwann muss der parasitären schweizer Rosinenpickerei von der EU Einhalt geboten werden.
Hier wäre eine erste Möglichkeit.
Ach ja - ich musste schon fast lachen: Der eigenständigen Trutzburg Schweiz macht der schwache Euro zu schaffen. Wohl doch nicht so unabhängig.. - #129 02.08.2011 21:23 von
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Also, ich hätte damit überhaupt kein Problem (Im Gegensatz zu Mitforist E.Cartman). Es ist evident, dass die deutsche Gesellschaft, der deutsche Staat erhebliche Summen in die Ausbildung "seiner" (Medizin-)Studenten steckt. Ich halte es demzufolge für vollkommen legitim wenn also der "Staat" in diesen Vertrag über die Ausbildung eine derartige Klausel einbauen würde.
Er müsste dann im Gegenzug lediglich für faire Anstellungsbedingungen nach dem Studium sorgen. Aber damit hapert's ja wohl gewaltig ...
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