derart zahlreich und aufgeregt gegen U-Boote für Ägypten votieren werden, wie dies im Fall der U-Bootefür Israel der Fall war.
Verkauft Deutschland zwei U-Boote an Kairo? Ein ägyptischer Offizier hat über ein entsprechendes Abkommen gesprochen. Vor allem in Israel sorgt der Bericht für Verstimmung. Die Bundesregierung hält sich bedeckt.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...853473,00.html
derart zahlreich und aufgeregt gegen U-Boote für Ägypten votieren werden, wie dies im Fall der U-Bootefür Israel der Fall war.
Dieser mögliche sowie alle deutschen Waffenexporte sind eine Schande!
Nur keine Sorge !
Die beiden geplanten U-Boote vom Typ 209 sind zwar Neubauten, aber im Gegensatz zu den zuletzt an Israel gelieferten U-Booten ohne außenluftunabhängigen Antrieb (und auch ohne Abschußrohre für Marschflugkörper). Vermutlich werden die Ägypter auch Abstriche bei der sonstigen Ausrüstung machen (müssen), schon aus Kostengründen.
Es glaubt doch wohl niemand ernstlich, dass Deutschland U-Boote an Ägypten verkauft, ohne sich vorher das OK aus Tel Aviv abgeholt zu haben, von wegen "Staatsräson" und so ! Von der "dramatischen Verschlechterung der Beziehungen zwischen Israel und Deutschland" kann da keine Rede sein, reine Nebelkerze.
Als deutscher Steuerzahler möchte ich jedoch glauben oder besser hoffen, dass wenigstens diese U-Boote vom Käufer voll bezahlt werden.
WOCHENSCHAU
Die Gleichheit der Menschen und ein diskriminierungsfreier Handel gebietet es uns auch Ägypten mit U-Booten zu beliefern … nur Iran steht derzeit auf dem Index, wenngleich wir natürlich auch dorthin liefern könnte, aus besagten Gründen, aber erst wenn wieder die uns genehmen an der Macht sind.
Bei Ägypten kommt verschärfend hinzu, dass wir auch die heilige Pflicht haben für die kommenden Gottesstaaten in der Region die Aufbauhilfe zu leisten, wir hier beschrieben:
Aufbauhilfe für neue Gottesstaaten Tunesien und Libyen … das braucht auch U-Boote und anderes Rüstungsgut, schließlich haben wir ja dort die Revolutionen kräftig mit auf den Weg gebracht. Es wird auch nicht mehr lang hin sein, wenn die Terroristen in Syrien obsiegt haben (Verzeihung Freiheitskämpfer heißen sie dort natürlich), dass wir dann auch dorthin friedensstiftendes Rüstungsmaterial offiziell exportieren können, was derzeit noch alles unter vorgehaltener Hand und undercover geliefert werden muss, wegen der offiziellen Nichteinmischung.
Ergo, Geschäft machen wo es eben geht. Gerade die aktuellen Auseinandersetzungen in der Welt zeigen uns doch, dass es vom Verbrauchsgut Mensch einfach noch zu viel gibt … dagegen kann man gar nicht genug rüsten und schießen … wichtig ist nur, dass sich die Menschen dabei gegenseitig auf Geheiß der Rüstungsindustrie und anderer friedensliebender Interessengruppen auch auskömmlich niedermetzeln … <zyn end>
So lange Israel Waffenlieferungen aus Deutschland erhält die es meines bescheidenen wissens nicht bezahlt, hat die sogenannte akute Verschlechterung der Beziehungen beider Länder für mich einen schalen beigeschmack. Bei allem anerkannten Unrecht das geschichtlich auf uns lastet sollten wir uns einen realistischen Blick auf unsere Partner im 21. Jahrhundert leisten dürfen. Und der fällt für Israel nicht wirlich positiv aus.