Deutsche Waffenlieferungen: Heikler U-Boot-Deal mit Israel

REUTERSU-Boote aus Deutschland werden nach SPIEGEL-Informationen in Israel mit nuklear bestückten Marschflugkörpern ausgerüstet. Der Waffen-Deal provoziert Kritik, die SPD drängt Kanzlerin Merkel zu rascher Aufklärung.

Lieferung deutscher U-Boote an Israel provoziert Kritik - SPIEGEL ONLINE
  1. #310

     Zitat von Apologet
    Grins.
    Der Nahost Konflikt wird unlösbar dadurch, dass Israel seine Existenz sichert.
    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Ein Land, das "seine Existenz sichert", indem es die einheimische, arabische Bevölkerung unterdrückt, seine NAchbarn bedrohnt und angreift, Landraub begeht, Dörfer udn Städte dem Erdboden gleich macht, Menschen zu hunderttausenden ghettoisiert?

    Es gibt nur ein Land auf dieser Welt, das das Existenzrecht Israels ernsthaft in Frage stellt: und das ist dieses Israel selbst.
    Es gibt nur ein Land auf dieser Welt, das das Existenzrecht Israels ernsthaft in Frage stellt: und das ist dieses Israel selbst.
    Nach meiner Meinung und dem Grossteil der Weltöffentlichkeit ist Ihre Schlussfolgerung richtig.
    Das wird aber gar nichts nützen, da der grosse Bruder Israels, die USA, jeden vernünftigen Wunsch der meisten Menschen dieser Welt: endlich einen eigenen Staat für die Palästinenser einzurichten, sofort torpediert wird.
    Die dazu gelieferten Argumente sind ständig die gleichen an allen Haaren herbeigezogenen Vorstellungen:
    Man müsse noch warten und ohne Vorbedingen verhandeln, Siedlungen werden zu Recht gebaut, Gott hat den Palästinensern kein Land gegeben, den Israelis jedoch schon immer,. die Palästinenser gibt es gar nicht, die Hamas schiesst Israel mit ihren Ofenrohrraketen kaputt, seit Jahren, und und und.
    Seit Jahrzehnten werden uns diese Begründungen und weitere immer und immer wieder präsentiert und dabei vergessen, dass kein Israeli unter solchen Bedingungen, wie es die Palästinenser ertragen müssen, diesen Zustand hinnehmen würde.
    Die Schlussfolgerung aus diesen Überlegungen:

    Es wird sich nichts ändern an der Situation der Palästinenser, da die Macht weiterhin in Händen der „Freunde Israels“ bleiben wird, aber in Abwandlung eines Grasswortes:
    Das wird man doch wohl sagen dürfen, hoffentlich.
  2. #311

    Zitat von bauklotzstauner Beitrag anzeigen
    Ich verrate Ihnne ein Geheimnis: Die Liste der Überfälle Israels auf seine Nachbarn ist wesentlich länger!
    Das ist kein Geheimnis, sondern verlogene Geschichtsklitterung. Israel hat noch nie irgendein Land angegriffen.
  3. #312

    Zitat von munkelt Beitrag anzeigen
    Nun, mit Ägypten hat es es doch geklappt. Und mit Jordanien geht es auch ganz gut. Syrien und Libanon bleiben problematisch, aber das kann sich auch ändern.
    Äh, offensichtlich haben Sie mich nicht richtig verstanden. Ich schrieb:

    Zitat von Mononatriumglutamat
    Nach solch einem Partner auf der palästinensisch-arabischen Seite sucht Israel bereits seit 23398 Tagen,(...)
    Weder Ägypten noch Jordanien, und ebensowenig Syrien und Libanon würde ich zur "palästinensisch-arabischen Seite" zählen. Jordanien ist, als Staat in Palästina und mit seinem hohen palästinensisch-arabischen Bevölkerungsanteil, war ziemlich nah dran, aber de facto immer noch das Königreich der Haschemiten. Wenn ich von der "palästinensisch-arabischen Seite" spreche, dann meine ich die Araber im Gazastreifen und Westjordanland sowie insbesondere ihre Führer. ;-)
  4. #313

    Zitat von ewspapst Beitrag anzeigen
    Seit Jahrzehnten werden uns diese Begründungen und weitere immer und immer wieder präsentiert und dabei vergessen, dass kein Israeli unter solchen Bedingungen, wie es die Palästinenser ertragen müssen, diesen Zustand hinnehmen würde.
    Verantwortlich für die schlechte Situation der Palestinenser sind sie selbst. Wenn wir Deutschen die letzten 50 Jahre damit verbracht hätten, immer nur über die verlorenen Ostgebiete zu jammern, den Polen mit religiösen, rassistischen und nationalistischen Vernichtungswünschen zu begegnen und sie jahrzehntelang mit brutalstmöglichen Terroranschlägen zu überziehen: dann würde es uns auch nicht besser gehen. Zu Recht.

    Wenn Sie sich wirklich für die Lebenssituation der palästinensischen Araber einsetzen wollten, dann müssten Sie zuallererst deren Führer kritisieren.