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Deutsche Touristen: Mein Heim ist meine Strandburg

Da können Jogis Jungs noch so leichtfüßig dribbeln - im Ausland gelten deutsche Touristen als wenig trittsicher: Die Dänen wundern sich über teutonische Sandburgen, die Spanier über Paella-Partys mitten in der Nacht. Aber sollen wir jetzt wirklich alle Streber-Touris werden?

http://www.spiegel.de/kultur/gesells...709750,00.html
  1. #1

    is mir egal

    Wer regt sich noch über weiße Socken mit Sandalen auf ?.
    Warum ist es schlecht wenn Deutsche versuchen im Ausland höflich zu sein ?. Arme Deutsche die sich darüber erregen..
  2. #2

    Titelzwang ist typisch deutsch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Da können Jogis Jungs noch so leichtfüßig dribbeln - im Ausland gelten deutsche Touristen als wenig trittsicher: Die Dänen wundern sich über teutonische Sandburgen, die Spanier über Paella-Partys mitten in der Nacht. Aber sollen wir jetzt wirklich alle Streber-Touris werden?

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...709750,00.html
    Sich über so etwas überhaupt Gedanken zu machen, dass ist typisch deutsch. In anderen Ländern erwartet niemand von Touristen, dass sie sich genau so verhalten und kleiden wie Einheimische.
  3. #3

    Sommerloch ...

    ... und saure Gurken Zeit bei SPON. Frau Voigt hat doch bloß wieder irgendwelche Vorurteile selbsternannter Intellektueller aufgegriffen und wieder aufgewärmt. Richtig werden sie damit trotzdem nicht!

    Liegen mit Handtüchern belegen können Engländer und Holländer auch sehr gut und selbst Italiener trinken zu Mittag Cappuccino :-)
  4. #4

    Italiener sind schlimmer als ihr Ruf!

    Klischees über Deutsche ... her je immer das gleiche.

    Schon mal die hochgelobten Italiener beobachtet, nein ich meine nicht die 0,15% in dunkelblauen Anzügen inkl. brauner Schuhe und Schmalztolle mit Goldkettchen an der Hand (was bei Teutonen als prollig gilt)! Ich meine diese Horden in Sportschuhen vom Discounter, den Töchtern die bereits mit 15 schon die Figur der schwarz gekleideten Mutti haben aber dennoch meinen in engen Oberteilen herumlaufen zu müssen. Die Männer in bunten Hemden die bis zum Bauchnabel geöffnet sind und das spärliche graue oder von der sizilianischen Sonne ausgebleichte Brusthaar herausquillt. Diese treten in Großfamiliengruppen auf, nach dem Motto: Für Familien ist es billiger, egal wo. Sie sind laut, nein sie unterhalten sich nicht, sie schreien! Im Museum laufen sie herum ohne zu wissen warum sie dort sind und warum sie eigentlich hinein wollten. In Köln stehen sie im Kölner Dom herum Kopf im Nacken und wundern sich, dass die Deutschen ihr Hab und (Kultur)Gut "pflegen", denn wenn man sich außerhalb der Hotspots in Italien aufhält, gibt es keinen Unterschied zu albanischen Metropolen! Südländer fallen sofort auf, sie wirken wie bildungsferne Schichten die sich in Köln, London oder New York verlaufen haben und lieber in ihrem dreckigen Neapel geblieben wären!
  5. #5

    Sommerloch-Quatsch

    Da ich zu den im Artikel verhöhnten "Streber-Touristen" gehöre, die gerne Fremdsprachen lernen, verbringe ich meine Ferien gelegentlich bei spanischen Freunden, die zum Abendessen zwischen 11 Uhr abends und Mitternacht gerne Paella auftischen oder wesentlich schwerere Gerichte wie frittierte Fische (Paella aus Reis, Hühnchen und Meeresfrüchten ist übrigens kein wirklich schweres Gericht). Die Behauptung, die Spanier würden sich über Deutsche lustig machen, weil sie spät abends schwere Sachen essen, erscheint mir völlig an den Haaren herbeigezogen zu sein und gehört meines Wissens auch nicht zu den Klischees über deutsche Touristen, die in Spanien im Umlauf sind, da es in spanischen Familien vollkommen üblich ist, spät abends üppig zu essen.
  6. #6

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Da können Jogis Jungs noch so leichtfüßig dribbeln - im Ausland gelten deutsche Touristen als wenig trittsicher: Die Dänen wundern sich über teutonische Sandburgen, die Spanier über Paella-Partys mitten in der Nacht. Aber sollen wir jetzt wirklich alle Streber-Touris werden?

    http://www.spiegel.de/kultur/gesells...709750,00.html
    Sie haben vergessen die deutschen "Pärchen" zu erwähnen. DIE sind die, welche komnikationstechnisch niemanden an sich ran lassen, aber andere immer kritisieren.
    Beispiel: Chiang Mai, Thailand. Strömender Monsunregen, abends. Herberge gefunden und wir (Icke, ein Australier, eine Israelin und eine Engländerin) wollten einchecken. Doch es war gerade Abendessenszeit. Lauter deutsche Pärchen. Einziges Zitat von denen: "Wir essen jetzt und das Personal hat genug mit uns zu tun. Setzt euch bis wir zuende gegessen haben. Dann könnt ihr einchecken." Zum Glück hatte ich keine Uzi dabei.
  7. #7

    .

    Gut gebrüllt, Kroko. Ich wohne in Spanien. Wenn meine Frau und ich gegen 23 Uhr langsam in's Bett gehen, klappert überall bei den Nachbarn gerade das Geschirr. Allerdings ist hier in Barcelona Paella wohl mehr ein Gericht für den Sonntag.

    Wer im Sommer hier durch die Stadt geht, sieht jede Menge sonnenverbrannte Skandinavier, Engländer, Amerikaner und Australier in Badeklamotten rumlaufen, weit ab vom Strand. Find ich persönlich respektloser als jemanden, der sich am Strand eine Burg baut.
  8. #8

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    Zitat von Dunstmokel Beitrag anzeigen
    Klischees über Deutsche ... her je immer das gleiche.

    Schon mal die hochgelobten Italiener beobachtet, nein ich meine nicht die 0,15% in dunkelblauen Anzügen inkl. brauner Schuhe und Schmalztolle mit Goldkettchen an der Hand (was bei Teutonen als prollig gilt)! Ich meine diese Horden in Sportschuhen vom Discounter, den Töchtern die bereits mit 15 schon die Figur der schwarz gekleideten Mutti haben aber dennoch meinen in engen Oberteilen herumlaufen zu müssen. Die Männer in bunten Hemden die bis zum Bauchnabel geöffnet sind und das spärliche graue oder von der sizilianischen Sonne ausgebleichte Brusthaar herausquillt. Diese treten in Großfamiliengruppen auf, nach dem Motto: Für Familien ist es billiger, egal wo. Sie sind laut, nein sie unterhalten sich nicht, sie schreien! Im Museum laufen sie herum ohne zu wissen warum sie dort sind und warum sie eigentlich hinein wollten. In Köln stehen sie im Kölner Dom herum Kopf im Nacken und wundern sich, dass die Deutschen ihr Hab und (Kultur)Gut "pflegen", denn wenn man sich außerhalb der Hotspots in Italien aufhält, gibt es keinen Unterschied zu albanischen Metropolen! Südländer fallen sofort auf, sie wirken wie bildungsferne Schichten die sich in Köln, London oder New York verlaufen haben und lieber in ihrem dreckigen Neapel geblieben wären!
    Bildungsfern und prollig wirken hier eigentlich nur Sie.
    Da kann man nur sagen klischee trifft wirklichkeit...
  9. #9

    Eigentlich sind Deutsche im Ausland beliebt

    Also, als beruflich bedingt Vielreisender muss ich nun doch mal eine Lanze für uns Deutsche brechen. Nach meinen Erfahrungen sind wir nämlich zumindest dort, wo wir nicht im zweiten Weltkrieg eingefallen sind, normalerweise sehr beliebt. Auch als Touristen. Hier ein paar Beispiele: Bei der Frage an Hoteliers nach den beliebtesten Gästen, landen wir eigentlich meistens im Ranking hinter den Japanern auf Platz zwei. Wenn man in Thailand an einem Strand einen Bungalow sucht und einem andere Touristen sagen, es sei alles voll, habe ich festgestellt, dass man als Deutscher durchaus trotzdem fragen sollte, ob noch was frei ist. Und als wir mal ein Segelboot in Italien gechartert hatten, hatte ich ein recht interessantes Erlebnis: Als wir abends in einen Hafen fahren wollte, ging der Motoralarm. Wir konnten zwar nichts feststellen, sind dann aber unter Segel an einen Ankerplatz gefahren. Als wir dann am nächsten Morgen den italienischen Vercharterer anriefen, meinte der, dass nur der Einschalter einen Wackelkontakt hätte. Er fragte, warum wir nicht einfach den Alarm ausgestellt und weiter gefahren wären. Dann kam er selbst darauf, dass wir ja korrekte Deutsche wären, was er vergessen hätte. Aber daher würde er sein Boot auch so gerne an Deutsche vermieten ;-)








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