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Deutsche Straßenkrater: Mit Ramsauer auf der Schlaglochpiste

Massenproteste in Ägypten? Alkoholexzesse bei der Bundeswehr? Dank der Linkspartei widmet sich der Bundestag endlich den wahren Problemen des Landes: dem Schlagloch-Chaos. Verkehrsminister Ramsauer ist auch dabei.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...742030,00.html
  1. #1

    Sarkasmus pur...

    Toller Beitrag, und ich hab ihn in meinen Blog aufgenommen.
    http://alfred-schulze.de/schulze/index.php/blog
  2. #2

    pff...

    Hat das eigentlich auch Inhalt?
    Dieser Blogeintrag hat mir jetzt gesagt, dass sie wohl die Linken nicht mögen, gewisse Unionsler wissen, dass die Straßen der DDR ne Katastrophe waren und überzeugt sind, dass die BRD das auch noch schlechter hinkriegt...

    Das stopfen der Straßen ist schließlich aufgabe des Staates, und der soll das gefälligst tun, ohne dafür "Spenden"gelder von Bürgern zu nehmen.

    Aber sobald die Linkspartei Probleme anspricht ist die Lösung dieser der Weg in den Kommunismus.

    Wenn sie das ernst meinen, dann mein Beileid.
    Wenn nicht, dann waren sie zu gut ;)
  3. #3

    Sarkasmus, oder?

    Zitat von Omti Beitrag anzeigen
    Hat das eigentlich auch Inhalt?
    Dieser Blogeintrag hat mir jetzt gesagt, dass sie wohl die Linken nicht mögen, gewisse Unionsler wissen, dass die Straßen der DDR ne Katastrophe waren und überzeugt sind, dass die BRD das auch noch schlechter hinkriegt...

    Das stopfen der Straßen ist schließlich aufgabe des Staates, und der soll das gefälligst tun, ohne dafür "Spenden"gelder von Bürgern zu nehmen.

    Aber sobald die Linkspartei Probleme anspricht ist die Lösung dieser der Weg in den Kommunismus.

    Wenn sie das ernst meinen, dann mein Beileid.
    Wenn nicht, dann waren sie zu gut ;)
    Man muss deswegen doch nicht gleich wieder die Antikommunismuskeule hervorholen, die Straßen sind nach wie vor eine Katastrophe.

    Aber lieber geben wir dasd Geld für die ganzen Spekulanten aus, verschleudern die zig Millarden an den Spieltischen dieser Welt, oder üben für die nächsten Kriege, wo wir ja wieder mitmischen wollen und deshalb Geld für neue Kriegsspielzeuge brauchen, verschleudern alles in Prestigeobjekte, Stuttgart21, Berliner Stadtschloß usw., aber für den einfachen Straßenbau hat Deutschland dann kein €uro mehr über.

    Das sind doch nicht einfach nur Winterschäden, sie treten doch nur deshalb ständig neu auf, weil der Straßenbau so schlecht ist.

    Aber wer dazu nichts mehr hören will und nur weil es die Linken ansprechen, die haben anscheinend für die Tagesproblem der Menschen kaum noch ein Ohr, sie streiten sich doch lieber um die Boulewardthemen dieser Gesellschaft.

    Jeder sollte in einer Demokratie gehört werden, auch dann wenn uns ihre politische Richtung nicht gefällt.
    HR
  4. #4

    Da

    hat die Mineralölindustrie aber auch ihren Anteil drann. Es kann ja mal jeder vor die Tür gehen und sich ein paar Sraßen aus den 70er und 80er Jahren ansehen. Im vergleich dazu die 90/00er. Welche sehen, bis auf wiederverschlossene Aufbrüche, schlechter aus?

    Die Bitumen kleben wesentlich schlechter, die moderen Raffinerien sind für den Strassenbau ungeeigneter. Obwohl die Tragschichten vergrößert und der maschinelle Einbau verbessert ist, halten nur 6cm starke Asphaltbetondecken auf etwas Industrieschlacke besser als heutzutage >50cm Klasse III aufbauten.
  5. #5

    Schlaglöcher

    Massenproteste in Ägypten? Alkoholexzesse bei der Bundeswehr? Dank der Linkspartei widmet sich der Bundestag endlich den wahren Problemen des Landes: dem Schlagloch-Chaos.
    Ich bin nun wahrlich kein Freund der Linkspartei (ganz im Gegenteil!), aber der sarkastische Kommentar dieses SPIEGEL-Autors ist an dieser Stelle völlig deplatziert!

    Denn in einer Sache hat die Linkspartei zweifellos Recht: Für 80 Millionen Deutsche spielt der alltägliche Ärger mit den Schlaglöchern sicherlich eine wesentlich größere Rolle, als irgendwelche Proteste in Ägypten!

    Mir ist es ehrlich gesagt VÖLLIG egal, solange die islamische Welt solche Konflikte unter sich ausmacht! So lange die sich gegenseitig die Köpfe einschlagen, können die zumindest keine Terror-Anschläge gegen den Westen durchführen!
  6. #6

    Titel

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Man muss deswegen doch nicht gleich wieder die Antikommunismuskeule hervorholen, die Straßen sind nach wie vor eine Katastrophe.

    Aber lieber geben wir dasd Geld für die ganzen Spekulanten aus, verschleudern die zig Millarden an den Spieltischen dieser Welt, oder üben für die nächsten Kriege, wo wir ja wieder mitmischen wollen und deshalb Geld für neue Kriegsspielzeuge brauchen, verschleudern alles in Prestigeobjekte, Stuttgart21, Berliner Stadtschloß usw., aber für den einfachen Straßenbau hat Deutschland dann kein €uro mehr über.

    Das sind doch nicht einfach nur Winterschäden, sie treten doch nur deshalb ständig neu auf, weil der Straßenbau so schlecht ist.

    Aber wer dazu nichts mehr hören will und nur weil es die Linken ansprechen, die haben anscheinend für die Tagesproblem der Menschen kaum noch ein Ohr, sie streiten sich doch lieber um die Boulewardthemen dieser Gesellschaft.

    Jeder sollte in einer Demokratie gehört werden, auch dann wenn uns ihre politische Richtung nicht gefällt.
    HR
    Ja da muss ich Ihnen Recht geben, man sollte endlich mal Prioritäten setzen.
    Aber ganz richtig ist es dann wieder doch nicht, dazu muss man sehen, dass die meisten Strassen in die Zusatändigkeit der Komunen fallen, da aber der Bund die Gewerbesteuer umstruktutieren will gehen den Komunen viele Steuern verloren.
    Deshalb sollte sich auch keiner bei seiner Stadt beschweren wenn die Abfallgebühren, die Hundesteuer oder andere Gebühren steigen. Der richtige Ansprechpartner ist da wohl eher unsere Ach-so-tolle-Regierung.
  7. #7

    diese regierung läßt das land verkommen,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Massenproteste in Ägypten? Alkoholexzesse bei der Bundeswehr? Dank der Linkspartei widmet sich der Bundestag endlich den wahren Problemen des Landes: dem Schlagloch-Chaos. Verkehrsminister Ramsauer ist auch dabei.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...742030,00.html
    die infrastruktur bröckelt nicht nur - sie ist am auseinanderbrechen.
    nicht allein die straßen ( erinnern mich so langsam an die zeit vor 1990 ) , nein der önv ist eine einzigte katastrophe - berliner s-bahn ( nicht mal zu ddr-zeiten war die so heruntergekommen! ) die bahn mit pünktlichkeitquoten um 30 % , busse die nicht kommen usw.
    kommunen ohne streusalz - flughäfen ohne enteisungsmittel.
    bürger, die schlaglöcher kaufen können-ja gehts noch?
    und immer weniger netto-vom brutto-trotz der sprüche dieser koalition.
    hier schafft sich deutschland ab, aber solange rtl,blöd,zonenwachtel,sarazin und gauck das nicht amtlich festgestellt haben, solange zelebriet der spargel seinen antikommunismus,sogar bei solchen themen!
  8. #8

    Geiz ist geil - gilt auch beim Straßenbau.

    Zitat von Hubert Rudnick Beitrag anzeigen
    Das sind doch nicht einfach nur Winterschäden, sie treten doch nur deshalb ständig neu auf, weil der Straßenbau so schlecht ist.
    Der Winter spielt sicherlich auch eine Rolle, aber wenn man nagelneue BABs sieht, die schon voller Löcher sind, dann fragt man sich schon, wie das geht.

    Vor ein paar Jahren gabs mal einen TV-Beitrag zum Thema und da wurde gesagt, dass ein ordentlicher Asphalt für eine BAB etwa 3 x so teuer wäre, dafür aber auch 3 x länger halten täte. Aber da bekanntlich Geiz geil ist, wird halt das Billigzeug verlegt.

    Wenn man die Unterhaltskosten, die Staus (Mehrverbrauch, CO2-Anstieg) wegen Straßenbau etc. mitrechnet, ist die teurere Lösung unterm Strich ein Schnäppchen.

    Ich vermute allerdings auch, dass nicht nur die Politiker an der teureren Lösung kein Interesse haben, sondern auch die Tiefbaufirmen. Die reiben sich doch jedes Jahr im Frühjahr die Hände, ständig nachasphaltieren zu dürfen.

    Apropos Mönchengladbach: Die haben derzeit wirklich übelste Schlaglöcher. Und warum? Im letzten Winter 2009/2010 wurde mit dem billigsten vom billigsten geflickt - Ergebnis sieht man nun in 2010/2011.
    Man sollte die Verantwortlichen mit dem Billigzeug teern und federn, dann wäre der Spuk schnell zu Ende.
  9. #9

    .

    Der sarkastische Ton des Artikels ist nur bedingt nachzuvollziehen. Wird nicht immer und überall vom Wohlstand geredet? Die Qualität der Strassen ist ganz sicher ein Teil des Massstabs, an dem sich der Wohlstand messen lässt. Bei so esoterischen Zahlen wie dem "Bruttoinlandsprodukt" ist das nicht so sicher.








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