Forum


 

Deutsche Sozialpolitik: Der Hartz-IV-Irrtum

Nirgendwo wird so beständig Mitgefühl mit Sentimentalität verwechselt wie in der Sozialpolitik. Bislang ging das gut. Weil Deutschland ein reiches Land ist.

Jan Fleischhauer: Der Hartz-IV-Irrtum - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    optional

    Wow, Herr Fleischauer!
    schreiben Sie in letzter Zeit sachlicher, oder werde ich alt (und konservativ)? Ja - auch hier kann man gegen das eine oder andere Detail bestimmt trefflich wettern. Aber seit zwei drei Wochen vermisse ich diese merkbefreit krumme Argumentation manch früheren Beitrags. Ich muss gestehen, das bekommt der Kolumne durchaus gut!
  2. #2

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nirgendwo wird so beständig Mitgefühl mit Sentimentalität verwechselt wie in der Sozialpolitik. Bislang ging das gut. Weil Deutschland ein reiches Land ist.

    Jan Fleischhauer: Der Hartz-IV-Irrtum - SPIEGEL ONLINE
    sehr treffender artikel! weiter so
  3. #3

    Daumen hoch

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nirgendwo wird so beständig Mitgefühl mit Sentimentalität verwechselt wie in der Sozialpolitik. Bislang ging das gut. Weil Deutschland ein reiches Land ist.

    Jan Fleischhauer: Der Hartz-IV-Irrtum - SPIEGEL ONLINE
    Erstklassige Analyse á la Fleischhauer. Mehr gibts nicht zu sagen.
    Freue mich schon wieder auf die Empörungen der Gutmenschen und Links-Traumtänzer ;-)
  4. #4

    !

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nirgendwo wird so beständig Mitgefühl mit Sentimentalität verwechselt wie in der Sozialpolitik. Bislang ging das gut. Weil Deutschland ein reiches Land ist.

    Jan Fleischhauer: Der Hartz-IV-Irrtum - SPIEGEL ONLINE
    Punktlandung...
  5. #5

    Deutschland schafft sich ab!

    Man wird sich in 20 Jahren noch umgucken in Deutschland, denn wenn es so weitergeht wie schon im hervorragenden Artikel angedeutet, wird sich das Gutmenschentum von alleine abschaffen, da es sich keiner mehr leisten kann!
  6. #6

    Ein gelungener Artikel

    wie immer ein gelungener Artikel von Herrn Fleischhauer. Jedoch ist schade, dass er überhaupt veröffentlicht werden muss, da er ja nur das wiedergibt, was man sich selber durch gesunden Menschenverstand selber erschließen kann.
  7. #7

    MetzgerBlues

    Zitat von Kolumniste
    Eine nahliegende Erklärung für die erstaunliche Stabilität des Transfermilieus wäre, dass viele, die sich mit der Stütze des Staates eingerichtet haben, dem Arbeitsmarkt nur pro forma zur Verfügung stehen. Entweder, weil es sich für sie nicht lohnt, einer ordentlichen Arbeit nachzugehen - oder weil sie dem Arbeitsleben schon so lange fern sind, dass sie Mühe haben, morgens beizeiten aufzustehen.
    Weitergehende Überlegungen und Erklärungen würden den deutschen Rechtsintellektuellen deutlich überfordern. Armut ist unteilbar, das gilt auch für geistige Armut. Erstaunlich ist nur, dass Sie für so einen Murks auch noch bezahlt werden und das als Mühe und Arbeit empfinden.
  8. #8

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nirgendwo wird so beständig Mitgefühl mit Sentimentalität verwechselt wie in der Sozialpolitik. Bislang ging das gut. Weil Deutschland ein reiches Land ist.

    Jan Fleischhauer: Der Hartz-IV-Irrtum - SPIEGEL ONLINE
    Dem Beitrag kann ich nur zustimmen. Allerdings finde ich, dass Deutschland ein armes Land ist:
    - mehr als 2 Billionen Euro Schulden,
    - versteckte Schulden durch Pensionen und CO,
    - jedes Jahr muss ein Kredit aufgenommen werden, obwohl die Steuereinnahmen steigen,
    - und noch vieles mehr.

    Gut, die Umverteilung der Steuereinnahmen liegt bei weit über 700 Mrd. Euro. Aber das zeigt eher, dass der Sozialstaat nicht im entferntesten abgebaut wird...höchsten minimal für den Einzelnen. Nicht das wir wirklich reich sind.
  9. #9

    .

    Mal ein guter Kommentar im SPON. Wer aber den Sozialstaat in seinem Wucher anprangert muss gleichzeitig aber endlich mit dem Beamtenadel und seinem Regulierungswahnsinn aufräumen. Beides ist selbst bei gigantischer Verschuldung noch immer untrennbar verbunden.








TOP



TOP