Ich sehe da keinen Widerspruch. Menschen sind nun einmal verschieden, und der eine kann mehr leisten als der andere.
Der Begriff ist sehr konkret. Dass Sie das nicht verstehen wollen, ist sicherlich nicht mein Problem.
Ja, und obendrein auch noch alle Latten am Zaun. Und Sie?
Wenn Ihre Friseurin nur einen Haufen abgeschnittener Haare produziert, wundert es mich nicht, dass sie von ihrer Hände Arbeit nicht leben kann. Meine Friseurin produziert eine einigermassen ansehnliche Frisur -- die Meinungen darüber divergieren -- und die dabei abgeschnittenen Haare sind nur der Abfall dieses Prozesses.
Ich urteile nicht über die Menschen, das steht mir gar nicht zu. Aber ich verstehe, dass eine Friseurin, die in einer Stunde vier Leuten die Haare schneiden kann, doppelt so produktiv ist wie eine, die pro Stunde nur zwei Haarschnitte schafft. Was ich beurteile, ist also letzten Endes nicht der Mensch, sondern seine Arbeitsleistung und das, was andere für die Arbeitsleistungen zu bezahlen bereit sind. Wenn diese Bezahlung nicht reicht, um den Lebensunterhalt zu bestreiten, dann muss man diesen Leuten eben helfen. Was Sie in diese simplen Zusammenhänge hinein interpretieren, findet allerdings nur in Ihrem eigenen Kopf statt, und, Pardon, dafür bin ich wirklich nicht verantwortlich.



