Ich hätte mir denken können, dass Sie bereits mit einer so einfachen Aufgabe wie der Suche nach einer kostenlosen Version überfordert sind.
Deshalb nochmal für Sie: http://eprints.lse.ac.uk/19742/1/Why...Employment.pdf
Nirgendwo wird so beständig Mitgefühl mit Sentimentalität verwechselt wie in der Sozialpolitik. Bislang ging das gut. Weil Deutschland ein reiches Land ist.
Jan Fleischhauer: Der Hartz-IV-Irrtum - SPIEGEL ONLINE
Ich hätte mir denken können, dass Sie bereits mit einer so einfachen Aufgabe wie der Suche nach einer kostenlosen Version überfordert sind.
Deshalb nochmal für Sie: http://eprints.lse.ac.uk/19742/1/Why...Employment.pdf
Das ist jetzt wirklich nicht Ihr ernst? Wissen Sie, es sind Beiträge wie dieser, der mich wirklich überzeugt, das es einen großteil Schmarotzer gibt, denen kein Argument zu abartig ist, um ihren Wunsch nach mehr argumentativ zu unterstützen.
Wenn Sie Öl für Ihre Fahradkette brauchen, dann fahren Sie zu einer Werkstatt oder einer Tankstelle mit Werkstatt und fragen, ob Sie sich ein kleines Fläschchen Altöl abfüllen können. Der ist froh, das Zeux loszuwerden und Sie können für die nächsten 450 Jahre Ihre Fahradkette damit ölen...
Der Beitragsschreiber ging - von der grundsätzlich richtigen - Annahme aus, dass wenn ein Sozialsystem vorliegt, dies ein praktischer Mindestlohn ist, da - grundsätzlich - niemand unter dem Sozialhilfesatz arbeitet. Wenn also ein Arbeitsloser, sagen wir mal beispielsweise, alles in allem (also mit inkl Miete usw.) auf 700 Euro ALG II kommt als Alleinstehender, wäre das ein praktischer Mindestlohn, weil er keinen Job annimmt, der nicht mindestens auch 700 Euro netto in die Taschen spült.
Dieses Argument ist allerdings durch das Hartz System außer Kraft gesetzt, denn, wie ich oben geschrieben hab, gibt es Aufstocker und auch die Pflicht, eine Arbeit anzunehmen, die unter Sozialhilfesatz liegt und dann aufgestockt wird. Ein AG kann also problemlos einen Lohn unter dem Sozialhilfe Satz zahlen und sich drauf verlassen, dass der Arbeitslose ihn annehmen muss.
In meinem Betrieb haben diese angepaßten Kollegen im Verbund mit der Geschäftsführung immerhin dafür gesorgt, dass (betriebs)wirtschaftliche Schäden in Millionenhöhe entstanden sind, und dass viele, vorher sehr engagierte Mitarbeiter ihre sogenannte innere Kündigung ausgesprochen haben und mittlerweile nur noch Dienst nach Vorschrift machen.
MFG
jolip
Es ist zwar OT, aber ich will doch ein paar Worte dazu sagen, weil das ein wichtiger, aus der öffentlichen Diskussion vollkommen verdrängter Punkt ist.
Sie haben völlig recht! Die Bejubler der Exportüberschüsse scheinen nicht die einfachsten VW-Prinzipien zu kennen. Dabei ist es sogar ganz simple, für jedermann ersichtliche Logik: Man betrachte sich ein System von Wassergefäßen, die durch Kanüle ständig Wasser austauschen. Was muss gelten, damit das System dauerhaft läuft? Antwort: Die Flüsse müssen für jedes Gefäß im Mittel ausgeglichen sein. Was passiert, wenn das für ein Gefäß nicht gilt? Antwort: Es läuft entweder leer oder voll, der Fluss kommt dort zum Stehen bzw. entartet.
Exakt das passiert in der Euro-Zone!
Es kann eben ein Land nicht permanent Aushandelsüberschüsse ggüb. den anderen in einer Wirtschaftsgemeinschaft erwirtschaften. Genauer gesagt nicht ohne finanzielle Ausgleichsmechanismen. Da wären wir bei den so verteufelten Transferzahlungen.
Das ist logisch, aber neoliberale Marktgläubigkeit und logisches Denken passen wohl inhärent nicht zusammen ….
Nein, nein, lieber Herr Holmes, das ist abwegig. Ich habe einen Rechtsanspruch auf staatliche Fürsorge, der sogar in der Verfassung steht. Und ich denke ja gar nicht daran, diesen Anspruch afzugeben, nur weil ein paar neoliberale Phantasten nicht aufhören können, das hohe Lied der "Eigenverantwortung" zu singen.
Eigenverantwortung ist eine Schimäre, eine Phantasmagorie, ein Wahngebilde. Gesellschaftliche Verantwortung, in der wir alle solidarisch stehen, ob wir wollen oder nicht, ist beides in einem: christlicher Auftrag und Gebot der Stunde.