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Deutsche Lkw gegen US-Trucks: Platt gemacht
Coca-ColaCoole Trucks kennt man in Deutschland nur aus Hollywood-Filmen. Hierzulande fahren auf Autobahn und Landstraße ausschließlich Plattnasen, im Fachjargon "Frontlenker "genannt. Langhauber wie in den USA gibt es praktisch nicht. Schuld daran ist ein einziger Mann.
http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...855319,00.html
- #80 14.09.2012 22:12 von
Allen voran
das größte private EVU. Die Strecken sind zwar elektrifiziert, aber wir fahren mit Dieselkraftstoff. Wir sind ja ein privatrechtliches Unternehmen und müssen uns nicht dem gesetzlich vorgeschriebenen wirtschaftlichen Handeln einer Behörde unterziehen. Auch wenn von A nach B komplett eine elektrische Fahrleitung liegt.
Schade nur, das wir an unsere Loks nicht den Namen unserer Firma (einer großen Kfz-Spedition) dranschreiben dürfen. Weil, dann entziehen uns Speditionen, die noch größer sind als wir, Aufträge im Schienentransport. Die gehen dann an die Konkurrenz; und es wird leider immer schwieriger, sowas durch restrektive Trassenvergabe auf der Schiene auszubremsen. Na ja, wenigstens auf den uns gehörenden Güterwagen steht immer öfter unser Name, geschenkt (auch vom Steuerzahler). - #81 14.09.2012 22:45 von
Wenn Blinde über Farben referieren, kommt so ein Artikel heraus.
Ich habe meinen "2er" auf einem Langhauber gemacht. Total unübersichtlich. "Fühler" auf den Ecken der Stoßstange. Mit Stoßstange saß man dann geschätzt so ca. 2,5m hinter der Haltelinie. An vielen Kreuzungen oder Einmündungen ist das ein echter Nachteil: Entweder man sieht nichts oder man steht halb in der kreuzenden Fahrbahn.
Ich war heilfroh, nach bestandener Prüfung auf einem normalen Laster fahren zu dürfen, übersichtlich, mit bequemem Sitz, Joystick-Schalthebel ordentlich Dampf. (Noch froher war ich allerdings, nachdem diese Episode meines Lebens trotz anfänglicher Euphorie beendet war).
Die nicht vorhandene Haube dient der Verkehrssicherheit! Man sitzt weiter vorn als ein PKW-Fahrer, hat eine tolle Übersicht. Das Argument mit den Auffahrunfällen - lächerlich. Wie viele Laster sind auf den Straßen unterwegs, wie oft kommt es zu solchen Unfällen? Sicher, die sind spektakulär. Ich würde aber trotzdem behaupten, dass das Letalitätsrisiko eines PKW-Lenkers größer ist. - #82 15.09.2012 00:52 von
Trucks uncool??
@amarildo: Niemand denkt in Australien, dass Trucks cool sind??? Seit wann?
Zumindest die Truckfahrer sehen sich selbst doch als supercool - koennen dank laermender Motorbremse, mitten in Sydney (Cleveland Street) - immer klarmachen, dass sie jetzt kommen. Koennen dank ihrer geballten Manneskraft, die sich nur im Truck manifestiert, die laestigen PKWs und insbes. die noch laestigeren Fahrraeder bedraengen. Und wenn mal wieder ein Unfall passiert, hoert man in der Presse doch nur - der arme Truckie.
So sehr wir Australien ansonsten lieben - die Mack-Trucks die hier die Strassen verstopfen, zeigen dass Australien in einigen Dingen der zivilisierten Welt hinterherhinkt. - #83 15.09.2012 01:30 von
- #84 15.09.2012 03:15 von
Diddl in Heidelberg verloren
Und diese DDR, voller Unterbeschäftigter, aber _voll bezahlter_ Handarbeiter im Logistikbereich, & sonstwo, war um ca. 1988/89 herum _was_ nochmal?
_RESTLOS_ BANKROTT, wirtschaftlich, devisentechnisch, politisch, moralisch, etc. pp!
Da ist Griechenland heute im Vergleich 'ne Operettenarie dagegen!
Liegt doch wohl auf der Hand, mit welchem "Minimallohn", und sonstigen "prekären Arbeitsverhältnissen" so' n "Güterschuppenjob" heute einher ginge?
Davon ab, daß er dann immer noch schlicht _Überflüssig_ wäre?
Ein Gütergleis an jedem Ziegenstall ist Nostalgie vom Feinsten, das können Sie noch auf Ihrer Modellbahn umsetzen, mehr nicht.
Ein Güterbahnhof mit Containerkran / LKW- Sattelaufliegerheber so ca. alle 50 KM, in Ballungsgebieten in engerem Abstand, und an allen Grenzen Ro/Ro- Züge für Transitverkehr, wie in der Schweiz, + Straßen- Mautgebühren *merklich* > "Bahnticket" wären für einen zeitgemäßen Güterverkehr durchaus sinnvoll.
Sowie mehr (und auch Erhalt von) Gleisanschlüsse(n) für Industriebetriebe mit "Massengutverkehr".
Dafür müßte man aber vor allem neue Trassen bauen, ehe die Anwohner des Rheintals beginnen, über Sprengstoffrezepte aus dem Internet nachzudenken.
Wenn man _mehr_ Güter auf der Bahn haben _will_, müssen die relativ langsamen Güterzüge auf anderen Schienen fahren als die ICEs, auch Tagsüber, und nicht nur auf den ICE- Strecken in "Verkehrsarmen" Zeiten.
Und _dafür_ wiederum bräuchte es in Berlin (Verkehrs)- _Politiker_, und keine "Laiendarsteller".
Ist doch bei der "Energiewende" und dem bischen "Lückenschluß" im Autobahn- / Fernstraßennetz dasselbe, neue Trassen brauchen 40 Jahre Planung, incl. Gerichtsverfahren durch alle Instanzenzüge, Neuplanung, neue Gerichtsverfahren, ad nauseam...
Hätte das Planungsrecht seinerzeit "heutigen" Stand gehabt, wäre die Bahnstrecke Nürnberg- Fürth wohl _nicht vor_ 1899 in Betrieb gegangen!
Aber Bahnhöfe mit "Stückgutverkehr"?
Das ist so tot wie der Beruf des Gaslichtlöschers.
Aber wie so oft -
Das bessere Beispiel liegt nahe:
Die Schweiz, und ihr "Transalpines" Verkehrs- und insbesondere Bahnkonzept.
Die Eidgenossenschaft ist immer noch das "Traumland" aller "hiesigen" Konservativen.
Aber kaum machen die mal was _Zukunftsträchtiges_, das absolut _Vorbildlich_ ist, verschwindet das *Blitzartig* vom Wahrnehmungshorizont der "ach soviel schlaueren" Deutschen, egal ob's um Verkehrspolitik oder Rente geht.
Man könnte sich Schlapplachen, wenn diese vernagelte Borniertheit dieser, unserer "Sattbürger" nicht so sehr auf Kosten unser aller Zukunft ginge. - #85 16.09.2012 11:08 von
- #86 16.09.2012 20:22 von
Lauter Experten
Es ist schon erstaunlich wieviele Leute, mit kaum Informationen über das Transportwesen, hier die tollsten Meinungen und Vorschläge verbreiten. Es ist nun mal so, dass so riesige Länder wie USA, Russland, Brasilien etc. andere Lösungen brauchen als wir hier in unserem kleinen, verwinkelten Mitteleuropa. Nicht desto Trotz sind, sowohl hüben wie drüben, in den Speditionen Fachleute am Werk, welche genau wissen, was für sie am Günstigsten ist um in dem extrem kompetitiven Gewerbe zu überleben und die Fahrzeughersteller bieten nunmal das an, was der Kunde wünscht oder braucht und das im Rahmen der Gesetzgebung. Klar dass bei uns eine Längenbegrenzung notwendig ist und eine Achslastbegrenzung braucht man auch um die Straßen zu schützen und Brücken nicht zu überlasten. Überlasst das mal ruhig den echten Experten. Richtig ist allerdings, dass in den USA zum Teil erheblich einfachere technische Lösungen angewendet werden. Aber im Ernst, mir ist allemal lieber wenn die Servolenkung und die Bremskraftunterstützung nicht von einer gemeinsamen Hydraulikpumpe abhängen und sich gegenseitig beeinflussen können.
- #87 17.09.2012 01:40 von
Was gesagt werden muss ;-)
->Faktisch falsch!
Schonmal in nem Lkw mitgefahren? Wohl nicht.
1. Harte Blattfedern mit nur wenigen cm Federweg gab es früher(bis ca. vor 30-20 Jahren) in allradgetrieben Kippern und Schwerlastzugmaschinen. Kenne diese Typen (MAN F8 und Kurzhauber) aus meiner Kindheit, da mein Vater Kfzmeister war und meist in Baufirmen arbeitete. Heute ist das nicht mehr der Fall. Das sich in den letzten 15 Jahren die Luftfederung in fast allen Bereichen dominieren(früher nur Fernverkehr u.a. wegen den Wechselpritschen), selbst Kippsattelauflieger werden heute kaum noch ohne geordert.
2.Frontlenker sind spätestens seit der Einführung der Kippbaren Fahrerhäuser(seit den 1970er jahren) mit MINDESTENS 2, meist 3 Federn zwischen Straße und Fahrersitz, Achsfedern, Fahrerhausfederung und meist den Schwingsitz.
3.Was die Motoren angeht sind wir heute den Amerikanern näher als die meisten denken. Detroit Diesel(ausser der Industriemotorensparte) gehört heute zu Daimler, sie bauen die Motoren, sowohl für Freightliner&Westernstar(ebenfalls Daimlertochter) und auch die Motoren für den Actros. Die Hubräume, sind heute übrigens wesentlich kleiner, hatte in den frühen 1980er Jahren Mercedes mit 360ps Motor noch einen gute 16l großen V10 Saugdiesel(OM423.905, ist dies heute ein commonrail Turbodiesel V6 mit 10,7l in der 2. kleinsten Einstellung(maximalleistung OM541 liegt bei 460ps), jedoch bei massiv reduziertem(um ca 40%) Verbrauch und ohne schwarze Wolken beim Anlassen und beschleunigen...
Übrigens bietet Detroit Diesel auch die Mercedes LKW-Achsen auf dem US-markt an, jedoch Primär mit den alten Trommelbremsen, die heute nur noch bei Offroadverwendung sinnvoll sind(robuster bei Steinschlag).
Scheibenbremsen stellen heute den Stand der Technik dar.
4.
Das Argument der höheren Achlasten bei den Eurocombi ist Schwachsinn. Wir haben heute achslasten von:
Zugmaschine: 7-9t an der Vorderachse und 10-13 t hinten
Auflieger: 3 mal 9t
Beim Eurokombi kommen i.d.r. noch mal ein tandemanhänger von 2x9t hinzu, was sie technisch mit Standardteilen bis auf 60t bringen könnte, aber gesetzgeberisch nicht unbedingt gemacht wird.
DA die RADLASTEN gleich bleiben , ergibt sich hier KEINE Mehrbelastung bzw wenn dann die eines Anhängers, der mehr über die Straße fährt...
Was das längenargument angeht sollte man immer bedenken wir reden von Fernverkehrszügen, die von Industriegebiet zu industriegebiet pendeln, nicht innerstädtischen Verteilerl-KWs, die jeden kleinen edeka anfahren, und mal ganz ehrlich wer fährt die ganze zeit auf der autobahn ganz rechts? - #88 17.09.2012 06:10 von
- #89 17.09.2012 06:17 von
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