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Deutsche Großkonzerne: So viel Umsatz wie noch nie - aber kaum neue Jobs
DPADie Umsätze steigen auf ein neues Rekordhoch - dennoch konnten Deutschlands wichtigste Konzerne laut einer Studie kaum neue Jobs schaffen. Hauptgrund sind die Wirtschaftskrise, die allmählich auch Unternehmen in der Bundesrepublik trifft. Auch durch die Energiewende gehen Stellen verloren.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...850246,00.html
- #1 15.08.2012 16:31 von
Erstmal muss der Gewinn gesteigert werden. Denn erst wenn die Aktionäre glücklich sind, darf an den Rest gedacht werden! Umsatz sagt im übrigen nicht viel aus. Wenn dann nur der bereinigte Umsatz also Rohertrag. Ansonsten steigt der Umsatz natürlich wenn die Ausgaben für Material an die Kunden durch gestiegene Preise weiter gegeben werden...
Einfach mal schauen wie viel Umsatz ein Aldi oder Lidl hat. Da werden Sie sicherlich alle Bauklötze staunen... - #2 15.08.2012 16:36 von
Fachkräftelüge
Und wieder ein Artikel, der die dreiste Lobbyisten-Lüge vom Fachkräftemangel entlarvt. Es geht den arroganten Unternehmen lediglich um Lohndrückerei.
- #3 15.08.2012 17:02 von
Wer hätte das gedacht! Die Unternehmen merken, dass sie mit versteckten Drohungen, die uns die Zeitungen täglich vorbeten, mit einem Minimum an Belegschaft ihr Tagesgeschäft erledigen können. Warum also mehr Leute einstellen als nötig? In einem anderen Artikel heißt es ja auch: Millionen Deutsche würden gerne mehr arbeiten - SPIEGEL ONLINE
Zu den "Drohungen": wir hören und lesen täglich, wie schnell man aus einer Vollbeschäftigung in ALG II (vulgo Hartz IV) landet. Die Ersparnisse, falls man welche hatte, sind dann hin, etwaige Kredite (z. B. für ein Eigenheim) können nicht mehr bedient werden und man landet schnell bei einer Zeitarbeitsfirma, die meist einem kaum das Gehalt zahlt wie der vorige Arbeitgeber. Zu kaum einer Zeit gab es insgesamt mehr Privat- und Firmeninsolvenzen wie die letzten Jahre: https://www.destatis.de/DE/ZahlenFak...solvenzen.html
Da ist es natürlich selbstverständlich, dass jeder bis zur Aufgabe arbeitet, s. Krankschreibung: Mehr Fehltage durch psychische Leiden laut BKK - SPIEGEL ONLINE
Ergo: trotz sprudelnder Gewinne werden kaum mehr Leute eingestellt! - #4 15.08.2012 18:19 von
Es ist schon dreist,
wie die Konzerne immer weiter jammern.
- #5 15.08.2012 19:58 von
- #6 15.08.2012 20:08 von
Kein Titel
Jammern gehört zum Geschäft, die Unternehmen holen nur das maximale aus den den gegebenen Arbeitsmitteln ( Human Resource) raus. Das einzigst skandalöse ist, das unsere Regierung ( egal welcher Couleur) durch Lobbyismus und eigener Interessen nichts für den Arbeitnehmer macht.
Mir kommt es so vor, das es bei den Wahlen nur noch darum geht, welche Wirtschaftsvertreter in den Bundestag kommen. - #7 16.08.2012 08:24 von
Gewinne
Verstehe ich nicht.
Haben uns die Politiker in der Vergangenheit nicht immer wieder gesagt das Lohnzurückhaltung und niedrige Steuern für Firmen nötig ist um Arbeitsplätze zu schaffen? Das die Firmen die höheren Gewinne investieren werden um Arbeitsplätze zu schaffen??? - #8 16.08.2012 09:26 von
Nichts Neues
Das war auch schon in den 90iger so und ist nichts Neues. Die Großkonzerne werden zwar immer hofiert, aber der Mittelstand erzeugt die Arbeitsplätze.
- #9 16.08.2012 11:12 von
Auf Grund der unsäglichen Arbeitsschutzgesetze werden in der tat erst neue Mitarbeiter eingestellt, wenn es gar nicht mehr anders geht. Hintergrund ist die nicht ganz unbegründete Angst, dass man die bei einem sich abschwächenden Markt nicht mehr benötigten Mitarbeiter nicht mehr los wird. Schade!
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