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Deutsche Dressur-Equipe: Diese Damen wollen Gold

DPASeit über drei Jahrzehnten hat die deutsche Dressur-Mannschaft bei Olympischen Sommerspielen Gold gewonnen - damit könnte nun Schluss sein. Das Team ist jung und international kaum erfahren. Die Konkurrenz aus Großbritannien und den Niederlanden stark.

http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,845498,00.html
  1. #1

    -

    Über das Wunderpferd Totilas hat Herr Beerbaum die richtigen Worte verloren.
  2. #2

    immer schön positiv bleiben

    über Totilas muss nun wirklich nichts mehr geschrieben werden. Lieber sollte man den "jungen Wilden" gute Nerven und das nötige Quentchen Glück mit auf den Weg geben. der Hang zum Negativen in Deutschland ist wirklich kaum auszuhalten!
  3. #3

    Ich bin selbst aktive (Freizeit-)Reiterin und möchte von diesem "Sport", insbesondere Dressurreiten, eigentlich nichts mehr sehen.

    Es ist eine Schande, wie die armen Tiere zunächst auf dem Abreiteplatz "warm" geritten werden und die anwesenden Stewards konsequent die Augen vor der Tierquälerei (Hyperreflektion, Rollkur) verschließen und man dann die Pferde im Dressurviereck mit panischen Augen, eingerollt, hinter der Sekrechten und wild schlagendem Schweif sehen muss - und dieser Auftritt dann mit einer Topwertung belohnt wird. Die Prinzipen der klassischen Reitweisen sowie Losgelassenheit kann man da nirgends sehen oder erkennen.

    Noch schlimmer, dass die besonders für diese Praktiken genannte Reiter wieder ganz oben auf dem Treppchen stehen werden und so Vorbild für viele junge Mädchen sein werden, die leider noch nicht differenzieren können, wie es zu einem solchen Erfolg kommt und dann auf dem Reitplatz irgendwo in Deutschland mit Sporen und Ausbindern auftauchen, weil sie meinen, nur so richtig zu reiten.

    Wenn ich dann noch im Fernsehen die undifferenzierten Äußerungen von Herrn Soestmeier hören und Fanartikel-Stände von Totilas sehen muss schalte ich lieber um!
  4. #4

    mir sind pferde

    eh als bratwürstchen auf dem wochenmarkt am liebsten! was für ein hype um ein paar wurstlieferanten...
  5. #5

    Schade, dass mein Dressur-freundlicher Beitrag, der schon voraussagte, dass sich gleich vermeintliche Insider wie "loucky99" melden, und zwar als Forumsgewächse, die sich das "SPON-Forum sorgsam heranzog" nicht veröffentlich wurde.

    Mit diesem "Heranziehen" ist genau dieses Zurechtschneiden und Selektieren der Threadverläufe gemeint, lieber unbekannter Zensor, der sich morgen aber wieder ganz stark anderweitig für Meinungsfreiheit und wider Zensur einsetzen wird.
    Schade!
  6. #6

    genau !

    Zitat von loucky99 Beitrag anzeigen
    Ich bin selbst aktive (Freizeit-)Reiterin und möchte von diesem "Sport", insbesondere Dressurreiten, eigentlich nichts mehr sehen.
    Es ist eine Schande, wie die armen Tiere zunächst auf dem Abreiteplatz "warm" geritten werden und die anwesenden Stewards konsequent die Augen vor der Tierquälerei (Hyperreflektion, Rollkur) verschließen und man dann die Pferde im Dressurviereck mit panischen Augen, eingerollt, ......
    Mir sagte eine, die sich auskennt in diesem Bereich, daß Dressurreiten noch das harmloseste ist, weil es den natürlichen Bewegungen der Pferde nahe kommt. Viel schlimmer ist u.a. das Springreiten, bei dem die Tiere wirklich gequält werden.
    Ich finde bei Olympia hat dieser sogenannte 'Sport' nichts zu suchen und fand die Goldmedaillen der Reiter eher peinlich.
  7. #7

    Lieber Stefan Wenzel,

    gerade zu dem von mir beschriebenen Thema gibt es in vielen Pferdeforen oder auch -zeitschriften Gastbeiträge von mir. Ich bin keinesfalls ein Insider sondern lediglich eine Pferdeliebhaberin und -besitzern, die sich viel Mühe gibt, ihrem Freizeitpartner Pferd ein möglichst artgerechtes Leben (Bewegung, Herdenhaltung, Frischluft, Abwechslung) zu ermöglichen. Einzelhaltung, Boxenhaft, Hyperreflektion, gehören sicherlich nicht dazu...
  8. #8

    Das Team ist jung und international kaum erfahren
    Frau Theel, bitte 5 EUR ins Phrasenschwein - und noch mal 100 bitte in das der Unpassendheit. Was soll den "Internationale Erfahrung" bitte schön mit einer "nicht-Gegner" Sportart zu tun haben?
    Also einer Sportart, wo man nicht direkt gegen jemanden kämpft, sondern seine Leistung alleine, ohne eine direkte Interaktion mit dem Gegner erbringt und am Ende halt der beste gewinnt.
    Die reiten auf dem Platz, bekommen eine Note, fertig. Genau so wie Sprinter laufen und am Ende eine Zeit rauskommt. Ob da jetzt nachher (oder vorher) jemand anderes auch geritten (oder gelaufen) ist und zufälligerweise aus einem anderen Land kommt - vollkommen unerheblich.
  9. #9

    Abwarten!

    Nicht nur die alten Neckermänner haben Pferdeverstand. Den hat man, oder man hat ihn nicht. Das ist keine Altersfrage. Erst recht kein Thema für Besserwisser und Hobby-Tierschützer, die Pferde nur vom Fernseher kennen.


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