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Deutsche in den USA: Greencard gewonnen, geschwind geheiratet

Wie kommt man an einen Job in den USA? Mit Greencard-Losglück schritt ein Hamburger Paar zur Blitzhochzeit und suchte dann erst Arbeit in New York. Einem Tübinger Studenten gelang dort der Praktikums-Einstieg. Sie erzählen, was bei Bewerbungen zählt und wie die Kollegen ticken.

http://www.spiegel.de/karriere/ausla...763178,00.html
  1. #60

    Jein. Noch gibt's Probleme, bis 2014

    Zitat von brooklyner Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch, viele meiner (Akademiker) US-Kollegen in New York, die in der Medienbranche arbeiten hatten bisher keine Versicherung. Geschweige denn die amerikanischen Nachbarn und Freunde in Brooklyn. Die Versicherungen sind auch ziemlich teuer, wenn nicht der Arbeitgeber zahlt und ohne extra Dental Plan etc. decken die im Vergleich zu deutschen ziemlich wenig ab.
    Stimmt alles. Es stimmt aber auch, dass viele dieser Leute (gerade wenn ich die Stichworte Medienbranche und Brooklyn lese, es geht also nicht um arme McDonalds-Hungerlöhner) keineswegs Pleite gingen, wenn sie sich eine Versicherungspolice kauften. Die Leute haben eben nur eine ganz andere risk aversion, als sich die meisten Deutschen vorstellen können und deshalb annehmen, dass der einzige Grund, warum Leute nicht versichert sind, nur eine absolute Zahlungsunfähigkeit sein kann.

    (Selbstverständlich gibt es auch noch sehr viele Amerikaner, die wirklich keine realistische Möglichkeit haben, mit ihrem gegenwärtigen Einkommen eine Krankenversicherungspolice zu bekommen. Das betrifft übrigens nicht die ganz Armen, für die es kostenlose Bundesprogramme gibt, sondern vor allem die working poor in konservativen Bundesstaaten ohne zusätzliche Landesprogramme.)

    Nach aktuellem Recht werden diese Probleme übrigens bald Schnee von gestern sein. »ObamaCare« hat die gröbsten Missstände – wie der Versicherungsauschluss für bereits Erkrankte – bereits beseitigt und der Rest wird bis 2014 erledigt.
  2. #61

    Who is John Galt?

    Zitat von latent Beitrag anzeigen
    Das sehe ich auch so. Warum sollte man von Glück sprechen, in einem Land arbeiten zu dürfen, dass sich aufgrund seines Schuldenbergs,
    Das ist viel besser in Europa, ja?


    zukünftiger Steuerlast
    Mag - leider - etwas hoeher werden, allerdings selbst in dem Fall das die Looter gewinnen ist die Ausgangsbasis deutlich geringer .

    und wachsenden ausserbilanzlichen Verpflichtungen (Healthcare, etc)
    Die deutsche Renten- und Krankenversicherung ist bis 2025 ohne Steuerzuschuesse voll durchfianziert, ja?

    innerhalb der nächsten Jahre vor dem wirtschaftlichen Aus (oder besser "Game Over") stehen könnte.
    Totgesagte leben laenger. Den gleichen Unsinn hat man schon aus Deutschland 1933+ und 1949+ gehoert. Gaehn.

    Und das bei weniger Jobsicherheit,
    Huh? Wieso das?

    weniger Urlaub,
    29 Tage + 9 GARANTIERTE Feiertage (nix mit "faellt auf Sonntag").

    mehr Hierarchie, usw.
    Wuhahaha - der war wirklich gut.

    Besser in Deutschland bleiben oder nach Asien auswandern.
    Bitte, bitte - tun Sie uns den Gefallen.
  3. #62

    Viel Spass in Deutschland

    Es ist leider auch in dieser Diskussion bewiesen worden.
    Man kann mit den deutschen mitbuergern, deren Wissen ueber die USA aus CSI und der Bar am Strand von Miami kommt nicht diskutieren. Aber troestet Euch, wir halten es hier auch so aus. Und da ihr das eh bereits entschieden habt, bleibt bitte in Deutschland. Unser Ruf als Deutsche hier in USA ist um vieles besser ohne Euch. Solltet ihr mal in Versuchung kommen, die touristischen Attraktionen hier anzuschauen, bitte kleidet Euch der Norm entsprechend, schwarze Socken in Sandalen und moeglichst Adidas-Turnhose mit Bayern-Muenchen-Shirt. Dann koennen wir Euch besser aus dem Weg gehen. Danke fuer die Hilfe.
    Schade um die Generalisierungen, Diskussion sollte eigentlich anders sein.
  4. #63

    Na ja …

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Gegen die Gewaltkriminalität, die ganz allgemein in den USA - besonders in grösseren und Grossstädten - herrscht, sind die U-Bahn-Kriminellen ein laues Lüftchen.
    In absoluten Zahlen sicher. Ansonsten gibt es dramatische Unterschiede, die im Vergleich Deutschland gar nicht sooo gut da stehen lassen.

    So ist die US-Gewaltkriminalität außerhalb der Familie ganz überwiegend ökonomisch motiviert. Wer mich in den USA überfällt, will fast immer nur mein Geld. Wenn ich weiß, wie ich mich in einer solchen Situation richtig verhalte, komme ich minimal ärmer, aber mit Leben und Gesundheit davon. Mich außerdem einfach so aus Spaß noch (fast) totzuprügeln, birgt ein extrem hohes Risiko (wirklich empfindliche Strafen, nicht wie dieser Kindergartenquatsch in DE, wo es mit paarundzwanzig noch Jugendstrafe gibt) ohne geldwerten Nutzen.

    Das ist bei den deutschen U-Bahn-Prüglern leider ganz anders. Ebenso bei Nazi-Skins.

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Denn die wenigsten der Millionen Hispancis sind integriert. Die wenigsten Asiaten sind integriert.
    Über alles andere kann man legitim streiten, aber das ist nun wirklich komplett, KOMPLETT falsch! Asiaten schneiden z.B. in JEDER Statistik besser ab als Weiße. Wie können sie da nicht integriert sein? Hispanics schneiden sehr viel besser ab als Afroamerikaner. Klar, es gibt in Amerika Riesenprobleme, aber die Integration von Neuankömmlingen gehört definitiv nicht dazu!

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Und (Neo)Nazis gibt es in den USA - relativ und absolut - mit Sicherheit mehr, als in Deutschland.
    Beides stimmt mit Sicherheit nicht. Die im Moment anscheinend bedeutendste Nazi-Partei NSM hat nach FBI-Angaben USA-weit gerade mal 400 Mitglieder. Und unabhängig von offiziellen Mitgliederzahlen kann nun wirklich nicht bestritten werden, dass US-Nazis anders als ihre deutschen Gesinnungsgenossen gesellschaftlich praktisch keine Rolle spielen. Anders als in Deutschland sitzen sie in NULL Landtagen und Lokalparlamenten.
  5. #64

    Ich habe selber vor einigen Jahren mal einen Brief

    an die ehemalige Bundesbahn geschrieben und mich beklagt wie unsicher ich mich auf deutschen Bahnhoefen fuehle.Bremen,HH Kiel und wie sie alle heissen....man sah viele Glatzkoepfe mit Kampfhunden,offenbar Drogensuechtige und herumlungernde Zigeunerkinder.... Einer der Gruende weil ich nicht mehr mit der Bahn fahre denn bei der Bahn ist so ziemlich alles 'daneben' Vom Preis der Fahrkarte,der Unfreundlichkeit des Personals und der Tatsache dass Zuege immer oefter unpuenktlich fahren-wenn sie ueberhaupt fahren.
  6. #65

    Es gibt halt ganz verschiedene Ecken

    Zitat von BoA2010 Beitrag anzeigen
    Hier mal ein paar Zahlen zum Schauen und Selberbewerten:
    http://www.zillow.com/homes/07751_rb/
    Na klar: North Jersey innerhalb des NY Metro Areas. Das ist ja nun repräsentativ! (Für Mitleser: New Jersey ist der Staat mit den höchsten Grundsteuern. Für den Teil, aus den man nach NYC pendeln kann, gilt das natürlich erst recht.)

    Und selbst dieses Beispiel straft dich Lügen, da selbst auf dieser Seite Häuser zum Verkauf stehen, deren Steuern zwischen $3500 und $5000 betragen. Es stimmt also auch bei diesem Extrembeispiel nicht, dass es erst bei $6000 los geht. ;-)

    Zitat von BoA2010 Beitrag anzeigen
    wie lautet denn ihr ZIP und können Sie ein paar Infos zur Wohnsituation geben?
    Nix is! Wir haben hier schon genug laute und nervige Jersey transplants. Meinen ZIP-Code werde ich also nicht heraus rücken. Nur so viel: Nach Manhattan sind es exakt 100,0 Meilen mit direkter Autobahnanbindung. Haus: Stilechtes Arts & Craft aus den 20ern (also selbstverständlich frei stehend) mit 3 bedrooms. Die Grundstücke sind nach US-Verhältnissen eher winzig (¼ acre = 1012 m²), aber da die extrem strengen zoning regs McMansions jeglicher Art verbieten, lebt man trotzdem nicht eingeengt. Es wäre auch leicht größer gegangen, aber die Nähe zum historischen Ortskern (3 Gehminuten zum Milchladen an der Ecke, an der die Main Street mit Restaurants, Cafes und div. Läden beginnt) war mir wichtiger. Ach ja: die Grundschule ist auch zu Fuß erreichbar und wir haben das mit Abstand beste school district der Region, es ist regelmäßig nationally ranked. Noch Fragen? ;-)
  7. #66

    -

    Zitat von ThorstenNYC Beitrag anzeigen
    In absoluten Zahlen sicher. Ansonsten gibt es dramatische Unterschiede, die im Vergleich Deutschland gar nicht sooo gut da stehen lassen.

    So ist die US-Gewaltkriminalität außerhalb der Familie ganz überwiegend ökonomisch motiviert.
    Wir sprachen nicht über Gewaltkriminalität im Allgemeinen, sondern über U-Bahn-Schläger.

    Wer mich in den USA überfällt, will fast immer nur mein Geld. (...)
    Die "Rental Car Killings" in Florida vor 17 ... 18 Jahren haben mehr Todesopfer gefordert, als alle U-Bahn-Schläger in Deutschland in den letzten 20 Jahren kumuliert.

    Darüber, dass sie Strafen in Deutschland Banane sind, müssen wir nicht diskutieren. Da stimme ich Ihnen vollumfänglich zu.

    Über alles andere kann man legitim streiten, aber das ist nun wirklich komplett, KOMPLETT falsch! Asiaten schneiden z.B. in JEDER Statistik besser ab als Weiße. Wie können sie da nicht integriert sein? Hispanics schneiden sehr viel besser ab als Afroamerikaner. Klar, es gibt in Amerika Riesenprobleme, aber die Integration von Neuankömmlingen gehört definitiv nicht dazu!
    Auch das geht etwas am Thema vorbei. Asiaten gehören auch in Deutschland zu den besten Schülern und Studenten (Hispanics und AfroDeutsche gibt es kaum). Wir sprachen aber über Integration, nicht über Bildung. Da bleibe ich bei meiner Behauptung, dass Ghettos (Barrios) in den USA wesentlich häufiger sind, als in Deutschland.

    Beides stimmt mit Sicherheit nicht. Die im Moment anscheinend bedeutendste Nazi-Partei NSM hat nach FBI-Angaben USA-weit gerade mal 400 Mitglieder. Und unabhängig von offiziellen Mitgliederzahlen kann nun wirklich nicht bestritten werden, dass US-Nazis anders als ihre deutschen Gesinnungsgenossen gesellschaftlich praktisch keine Rolle spielen. Anders als in Deutschland sitzen sie in NULL Landtagen und Lokalparlamenten.
    Wir sprachen auch nicht über Parteien, sondern über Neonazis. Dazu zähle ich u. a. auch einen grossen Teil der Militias und das sind mehrere hundertausend Leute.
  8. #67

    Sehr interessante Diskussion

    Ist sehr interessant, was hier fuer Meinungen herumgeistern.

    Was den Urlaub angeht, die Mehrheit (in normalen Jobs)faengt mit 10 Tagen an und bekommt nach mehreren Jahren Firmenzugehoerigkeit ne Woche dazu. Gestaffelt sozusagen. Natuerlich bloed, wenn man vorher geht oder "gegangen wird".

    Mutterschutz - steht einem rechtlich nur zu, wenn die Firma mehr als 50 Angestellte hat. Das obliegt jeder kleinen Firma somit selbst, wie es geregelt wird. Normal sind 3 Monate in der Summe (vor und nach Geburt). Wenn man Glueck hat, behaelt man die KV. Verguetung waehrend diesen Zeitraumes (short term disability) liegt hier in NYC z.B. bei ca 170 Dollar max / Woche. (Nur mal so als Anmerkung, allein die Miete faengt bei 1500 Dollar an). Wenn man nen guten Arbeitgeber hat, gibts vielleicht ne Zusatzversicherung fuer short term disability, die dann etwas aufstockt.


    KV - ist (noch) nicht bindend und nicht jeder Arbeitgeber bietet dies an. Je mehr Leute an einem "plan" teilnehmen, desto guenstiger wird es. Wenn man sich privat versichert, wird's teuer, weil man allein da steht.
    Verliert man den Job, verliert man die KV. Wechselt der AG die KV, verliert man u.U. seine gewohnten Aerzte, weil die den neuen "plan" nicht akzeptieren. Jeder Arztbesuch verlangt ne Praxisgebuehr von 20-50 Dollar.
    Hat man keine KV ,wird man nur im Notfall behandelt. Kosten werden natuerlich durch das Krankenhaus getragen und damit dann indirekt ueber die Versicherten (hoehere Beitraege), wenn man selbst dafuer nicht aufkommen kann. Hat man finanzielle Mittel etc, zahlt man halt mal tausend Dollar ueber zig Jahre. Die Gesundheitskosten sind hier etwa doppelt so hoch wie in Deutschland.
    Medicare im Rentenalter – Anspruch erst ab 65 und dann schwierig, Termine zu bekommen, weil Aerzte mehr Geld von privaten Patienten bekommen und denen wie in Deutschland Vorrang geben.

    Steuern - ich pflichte meinem Vorredner bei. Es kommt darauf an. In NYC bin ich locker ueber dem ueblichen Einkommenssteuersatz im Vergleich mit Deutschland.
    Die Vorstellung, hier im Land mit einer 6stelligen Summe anzufangen, sind illusiorisch. Vielleicht im Finanzsektor, aber nicht in “normalen” Berufen. Und schon gar nicht als Berufsanfaenger.

    Besitzsteuer - ist nen %satz und in Gegenden wie NY/CT/NJ sind die Immobilien nunmal unerschwinglich und die Besitzsteuer somit halt auch.

    Sozialversicherung - ist ne Pflichtversicherung und wird vom AG abgefuehrt. Fuer die Generation 30 sind die Ansprueche auf 0,76 $ pro abgefuehrten $ gesunken. Tendenz sinkend.
    Man kann zwar privat vorsorgen, aber die "tax free bzw deferred" Rentenplaene muessen (meines Wissens) vom Arbeitgeber gesponsort werden.

    Kreditkarte (CC) - fast unmoeglich als Auslaender, weil man keine credit history hat. Ohne Kreditkarte aber keine credit history und ohne credit history keine Kredite, Autokaeufe, Wohnungsanmietungen, Telefon, Versicherungen werden teurer etc. Falls man das Glueck hat, ueber z.B. Amex ne CC zu bekommen, dauert es ewig, eh man eine gute credit history erwirtschaftet hat.

    Das sind so die Dinge, die man sich als Auswanderer ueberlegen sollte. Auswandern klingt gut, aber man sollte mindestens 10.000 Euro auf der Kante haben zur Ueberbrueckung und fuer Notfaelle. Den im Notfall hilft einem keiner. Auswandern ist ne Chance, man darf aber nicht blauaeugig sein.
  9. #68

    Teil 1

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Wir sprachen nicht über Gewaltkriminalität im Allgemeinen, sondern über U-Bahn-Schläger.
    Na dann ist die Sache doch noch klarer. Komplett sinn- und wahllose Gewalt gegen Wildfremde, die in Deutschland in den letzten Jahren ein Riesenproblem war, ist hier nun wirklich ein viel kleineres Problem.

    Da ich aber andere Probleme nicht unter den Teppich kehren will, habe ich darauf hingewiesen, dass es eben andere – ökonomisch begründete – Gewaltverbrechen gibt. Der »Vorteil« an letzteren ist, wenn man das überhaupt so sagen kann, dass man Situationen, in denen man Opfer solcher Verbrechen werden kann, einfacher vermeiden kann, z.B. eben auch hier:

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Die "Rental Car Killings" in Florida vor 17 ... 18 Jahren haben mehr Todesopfer gefordert, als alle U-Bahn-Schläger in Deutschland in den letzten 20 Jahren kumuliert.
    Das mag sein, obwohl ich mir da auch nicht sicher bin, wenn man die Todesopfer von Nazischlägern in ostdeutschen S- und Straßenbahnen aus den 90ern mit einrechnet. Das waren einige.

    Der Punkt hier ist doch aber, dass die "Rental Car Killings" seit eben 17 oder 18 Jahren Geschichte sind. Sobald das Problem bekannt war, konnte es praktisch über Nacht auf triviale Art und Weise gelöst werden: man hat lediglich darauf verzichtet, Mietautos besonders zu kennzeichnen.

    Wie kann man hingegen das Problem der U-Bahn-Totschläger lösen?
  10. #69

    Teil 2

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Asiaten gehören auch in Deutschland zu den besten Schülern und Studenten (Hispanics und AfroDeutsche gibt es kaum). Wir sprachen aber über Integration, nicht über Bildung.
    Nun wird's albern. Ein besseres Maß als Bildung und Einkommen gibt es für Integration nicht – es sei denn, man sieht Integration völkisch oder gar rassistisch. Dann wäre wohl eine »Schönheits«-OP notwendig, um sich der »kaukasischen« Leitkultur auch visuell anzunähern.

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Da bleibe ich bei meiner Behauptung, dass Ghettos (Barrios) in den USA wesentlich häufiger sind, als in Deutschland.
    Selbstverständlich gibt es auch hier Wohngegenden, die als Anlaufpunkte für Neueinwanderer dienen. Der große Unterschied zu Deutschland und Europa allgemein ist allerdings, dass die übergroße Mehrheit spätestens in der 2. Generation nicht mehr dort, sondern in erheblich besseren Gegenden wohnt. Das gilt für alle Einwanderer, aber für keine mehr als für Asiaten. Dass du ausgerechnet auf denen herum reitest, ist komplett absurd. Einwanderer, die Hispanics sind, integrieren sich auch sehr schnell, spätestens dann, wenn sie einen legalen Status erlangen. (Dass das ohne Papiere schwer ist, dürfte nun wirklich nicht verwundern.)

    Die Familien, die seit Generationen in sozialen Brennpunkten leben, sind fast nie Einwanderer, sondern leben schon seit 100 Jahren und mehr in Amerika. So ernst die Probleme dort auch sind, haben sie nichts mit der Integration von Einwanderern zu tun. Auch dort schneiden übrigens Hispanics noch erheblich besser (oder von mir aus auch weniger schlecht) ab als Afroamerikaner. Über die Gründe streitet die Sozialwissenschaft gerade ausgiebig. Die einen machen den Katholizismus der Hispanics als stärkeres familiäres Bindeglied als positiven Einfluss verantwortlich; die anderen das nachwirkende Trauma von Sklaverei und Jim Crow als negativen.

    Zitat von semper fi Beitrag anzeigen
    Wir sprachen auch nicht über Parteien, sondern über Neonazis. Dazu zähle ich u. a. auch einen grossen Teil der Militias und das sind mehrere hundertausend Leute.
    Und auch die sitzen nirgends in Fraktionsstärke in Landtagen und Kommunalparlamenten. Sich da ausgerechnet aus Deutschland als überlegen aufzuspielen, ist lächerlich.


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