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Deutsche Börse und NYSE Euronext: Hessen kündigt Nein zur Börsenfusion an

Ein Mega-Deal steht vor dem Aus. Nach der EU-Kommission hat auch das hessische Wirtschaftsministerium signalisiert, dass es eine Fusion von Frankfurter und New Yorker Börse ablehnt. "Was angeboten wurde, reicht nicht aus", sagt Wirtschaftsminister Dieter Posch.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...812330,00.html
  1. #1

    Zum ersten mal was nachvollziehbares

    Die Bedenken aus Hessen, wenngleich 100% eigennützig, sind das erste nachvollziehbare das ich von Bedenkenträgern höre. Und im Prinzip langt das auch.

    Was die EU-Kommission vorbringt, macht jedenfalls wirklich wenig Sinn. Derivatehandel ist in der Tat eher ein ausserbörsliches Ding, wieso es da ein Problem sein soll wenn der Laden nach der Fusion ein "Monopol" auf die Brotkrumen hat, erschliesst sich mir nicht.
  2. #2

    Hessen hat recht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Ein Mega-Deal steht vor dem Aus. Nach der EU-Kommission hat auch das hessische Wirtschaftsministerium signalisiert, dass es eine Fusion von Frankfurter und New Yorker Börse ablehnt. "Was angeboten wurde, reicht nicht aus", sagt Wirtschaftsminister Dieter Posch.

    Deutsche Börse und NYSE Euronext: Hessen kündigt Nein zur Börsenfusion an - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Genau wie man einen Drohnenkrieg von 20000 km Entfernung fuehren kann, ist es moeglich eine Boerse durch Fernsteuerung zu organisieren.
    Die Computer und die Software irgendwo in den US und fuer die Leistungen fuer die man unbedingt eine Landessprache ausser Englisch beherrschen muss, nimmt man Indien oder ein anderes Billigland.

    Frankfurt waere dann nur noch ein Neonzeichen ueber dem Gebaeude und ein paar dicke Kabel im Keller, plus die notwendigen Handwerker.
    Der Trick ist die Bude unter Kontrolle zu bekommen, das Aushoelen folgt dann automatisch.
    Hoffentlich merkt die Bundesregierung um was es hier geht.
  3. #3

    Realität

    Doch doch, das macht schon Sinn ! Der Beamtenadel sieht in der Finanzindustrie seinen "Feind", denn die orientiert sich an der Realität, während er träumt.

    Zitat von Stelzi Beitrag anzeigen
    wieso es da ein Problem sein soll wenn der Laden nach der Fusion ein "Monopol" auf die Brotkrumen hat, erschliesst sich mir nicht.
  4. #4

    Posch sei Dank !

    Die Deutsche Börse befindet sich heute in relativer Mehrheit im Besitz amerikanischer Anleger und in absoluter Mehrheit im Besitz amerikanischer und britischer Anleger.

    Die "Fusion" wäre das Ende des Börsenplatzes Frankfurt, eines der traditionsreichsten seiner Art, in seiner bisherigen Form. Die schon gelaufene "Fusion" von NYSE und Euronext sagt eigentlich schon alles darüber, wie das ausgehen würde.

    Das angelsächsische Übergewicht in der Finanzindustrie der westlichen Welt würde noch einmal vergrößert.








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