es dürfte der Kleidung dieser "Herren" geschuldet sein,das sie nicht merken wie sie sich gerade in die Füsse schiessen.
DPADie Herbstversammlung der Deutschen Bischofskonferenz dürfte viele Katholiken enttäuscht haben: Zwar haben ihre Bischöfe erkannt, dass Wiederverheiratete mehr Gleichberechtigung brauchen. Doch ändern wollen die Kirchenoberen vorerst nichts - sondern nur darüber reden.
Bischofskonferenz: Katholische Kirche vertröstet Wiederverheiratete - SPIEGEL ONLINE
es dürfte der Kleidung dieser "Herren" geschuldet sein,das sie nicht merken wie sie sich gerade in die Füsse schiessen.
Bischhofskonferenz ändern würden? Schließlich geht es hier ja nur um Menschen katholischen Glaubens. Für evangelisch getaufte Menschen ist dieses Thema schon lange keines mehr. "Die" Katholische Kirche ist da halt etwas von gestern - sozusagen stellenweise in Ihrer Entwicklung auf Vorreformationsniveau stehen geblieben. Der Papst bzw. seine Bischhöfe wissen eben schon was gut und richtig für "Ihre" Schäfchen ist.
Heute predigen sie Gutmenschen die Partnerschaft auf Zeit und die leichte Trennung. Auf der Strecke bleiben Kinder, die die Welt nicht mehr verstehen, Geschwister von vielen Müttern und Väter und ein Begriff, was mir zuwider ist patchworkfamilie. Wir sind mit meinem Mann 47 Jahre verheiratet und in der Bekanntenkreis gilt unsere ehe, als ideal
dass ich vor 12 Jahren aus der Firma Gott und Sohn ausgetreten bin und rd. 80 T€ gespart habe! Mich ärgert nur das in den Jahrzehnten zuvor bezahlte viele Geld. Man hätte so viel Gutes damit tun können, anstatt diese alten Röcke zu füttern.
"Aspekte für eine Handreichung" oder "Lösungen der Barmherzigkeit". Da dreht sich mir der Magen um wenn ich so einen Käse höre oder lese. Was bilden sich denn diese machtgierigen, doppelmoraligen Gewandträger eigentlich ein?
Das ist doch schön, dass dies bei Ihnen so ist und vielleicht sogar wirklich alles gut geklappt hat.
Nur: Die Realität sieht in vielen Ehen anders aus. Und wenn die katholische Kirche dem nicht Rechnung trägt, lebt sie an der konkreten Lebenssituation vieler Paare vorbei und muss sich nicht wundern, wenn ihr die Schäfchen davonlaufen. Man verbessert die Welt nicht, indem man vergangenen Situationen hinterherweint. Und was meinen Sie, wie viele Zweitehen oder andere Partnerschaften genau so "ideal" sind, wie Ihre Ehe?
dass wir kein Schaf sind ;-). Aber es stimmt wirklich, in der RKK ist das 16. Jahrhundert noch nicht vorbei. Was wollen denn die jetzigen Bischöfe groß ändern? Vielleicht werden auch nur neue Kunst-Worte eingeführt, um die noch Gläubigen am Spendentopf zu halten. Und, ja ganz wichtig, es werden neue Stellen für Pfarrdienstleistende Frauen - ohhhh Wunder - geschaffen. Worauf sich diese Dienstleistungen begründen? Naja, es sind eben nur Männer in den alt ehrwürdigen Gemäuern untergebracht ... Männer eben ... haben da so ihre eigenen Gedanken ...
Einfach mal so "Ändern" kann die Deutsche Bischofskonferenz auch nichts, so dringend auch aus deren Sicht die Frage ist. Bei dieser Frage geht es nämlich nicht um Ablehnung gesellschaftlicher Umbrüche, dann wäre die Sache in der Tat einfacher zu lösen, sondern um die Sakramente und deren Empfang, und das ist sozusagen das "Eingemachte". Und sehr viel essenzieller als etwa die Frage des Zölibats.
Über diese Frage müßte eigentlich ein Konzil beraten, denn eine Änderung der Praxis geht die ganze Kirche an. Daß es einen deutschen Sonderweg geben sollte, halte ich für ziemlich ausgeschlossen.